Tobias Daniel M.A.

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Mein Lieblingsverein: "Mia san Mia" - Der FC Bayern München im Überblick

Mit etwa 293.000 Mitgliedern ist der FC Bayern München derzeit der mitgliedstärkste Sportverein der Welt. Gegründet wurde der "Stern des Südens" bereits am 27. Februar 1900 im "Weinhaus Gisela" in Schwabing aus der Fußballabteilung des MTV München. Allerdings kamen die Vereinsgründer oftmals nicht aus München oder Bayern, sondern aus Berlin, Freiburg, Leipzig und Bremen. Erster Präsident in der Geschichte des Vereins war der Berliner Franz John (1900-1903).

Kurt Landauer - ein Glücksfall für den Verein

Im Jahre 1919 wurde Kurt Landauer zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt und zur prägenden Figur des Vereins zwischen den beiden Weltkriegen. So schlug seine moderne und weltmännische Art auch auf dem Feld durch. So setzte er auf Jugendförderung, ein gepflegtes Flachpassspiel und eine internationale Ausrichtung des Klubs. Zudem holte er den Engländer William Townley als ersten professionellen Trainer des Vereins - schon bald traten Weltklubs wie der FC Barcelona oder CA Peñarol Montevideo zu Gastspielen in München an.

Mit der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten fand der Höhenflug jedoch ein bitteres Ende. Landauer musste als Jude am 22. März 1933 als Präsident des FC Bayern München zurücktreten. Während der NS-Diktatur war der FC Bayern München im Gegensatz zum Lokalrivalen TSV 1860 München als "Judenclub" verpöhnt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhielt der Verein bereits schnell eine neue Lizenz. Allerdings blieben bis Mitte der 1960er-Jahre - mit Ausnahme des ersten Gewinns des DFB-Pokals 1957 - die großen sportlichen Erfolge aus. Bei der Gründung der Bundesliga 1963 war der FC Bayern München zunächst nicht dabei. Erst 1965 gelang dem Münchener Verein der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse.

Wilhelm Neudecker - Etablierung des FC Bayern München als Weltverein

Untrennbar verbunden ist der Aufstieg des FC Bayern München auch mit dem Namen Wilhelm Neudecker eng verbunden. Der Bauunternehmer wurde am 24. Oktober 1913 in Straubing geboren. Als er 1962 zum Präsidenten gewählt wurde, stand der FC Bayern München noch im Schatten des großen Lokalrivalen TSV 1860 München. So kickte der FC Bayern noch in der damals zweitklassigen Regionalliga. Mit der Verpflichtung von Trainer Zlatko ("Tschik") Cajkovski sowie Robert Schwan als erstem professionellen Fußballmanager gelang dem FC Bayern schließlich 1965 der Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga.

Während der folgenden Jahre gelangen Neudecker weitere nachhaltige Trainerverpflichtungen - darunter Branko ZebecUdo Lattek oder Dettmar Cramer - sowie wegweisende Spielertransfers mit Josef ("Sepp") MaierFranz BeckenbauerGerhard ("Gerd") MüllerPaul BreitnerKarl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeneß. In den 1970er-Jahren stieg der FC Bayern München zu einem der weltbesten Fußballvereine auf. Bis zum Ende seiner Amtszeit am 24. März 1979 gewann der FC Bayern München jeweils vier Deutschen Meisterschaften und DFB-Pokalen. Hinzu kamen vier Europapokalsiege - der Europapokal der Landesmeister und der Europapokal der Pokalsieger sowie der Weltpokal.

Uli Hoeneß - das Gesicht des FC Bayern München 

Nach einer Umbruchphase Ende der 1970er-Jahre prägt Uli Hoeneß bis heute maßgeblich die Geschicke des Vereins. Am 1. Mai 1979 wechselte Hoeneß ins Management des FC Bayern - mit 27 Jahren wurde er der jüngste Manager in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Zudem übernahm er mit dem Verein einen tönernen Koloss mit drei Millionen D-Mark Schulden - und viel Verantwortung. Doch nichts konnte ihn letztlich aus der Bahn bringen - noch nicht einmal ein Flugzeugabsturz im Februar 1982, den er als einziger Passagier überlebte. In den folgenden Jahren wurde Hoeneß schließlich zum Gesicht des FC Bayern. Dabei schien alles auf ihn zuzutreffen, was man mit dem Verein verband: Laut, polternd, unbeliebt, aber auch reich, erfolgreich und verehrt. Sein Temperament führte ihn in manchen Konflikt, den er angeblich zwar "nie gesucht hat" - ihm aber "auch nie ausgewichen ist".

Zudem wurden unter seiner Ägide über 150 Spieler verpflichtet sowie einige renommierte Trainer nach München geholt - von Udo Latteck über Giovanni TrappatoniLouis van GaalOttmar Hitzfeld und Jupp Heynckes bis hin zu Pep Guardiola. Mit ihnen gewann der FC Bayern unter Hoeneß Ägide zahlreiche nationale und internationale Titel: 21 Deutsche Meisterschaften, 15 DFB-Pokalsiege sowie sechs Ligapokalsiege und vier Supercupsiege sowie zweimal die UEFA Champions League und jeweils einmal den UEFA-Pokal, den UEFA Super Cup , den Weltpokal und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Sportlicher Höhepunkt des FC Bayern München sind bis heute die Triple-Saisons 2013 und 2020  mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, dem DFB-Pokal und der Champions League im ersten deutsch-deutschen Finale der Geschichte. Komplettiert wurde das Rekordjahr 2013 mit dem Gewinn des UEFA Super Cup und der Klub-Weltmeisterschaft.

Darüber hinaus formte er den FC Bayern München zu einer globalen Marke und zu einer Weltmacht des internationalen Fußballs - legal und redlich, ohne Kredite und Pfändungen. Mit Blick auf die großen Champions in Europa mit ihren Schulden verwendete Hoeneß oftmals das Bild, dass diese in der Bank eben immer in die Kreditabteilung gingen - während er in die Festgeldabteilung abbiege. Dennoch bleibt der FC Bayern München bis heute seinem Motto "Mia san Mia" treu. Dabei sieht sich der Verein der Innovation genauso verpflichtet wie der Tradition.

Das Frauenteam des FC Bayern München

Als einer der wenigen deutschen Vereine ist der FC Bayern München auch im Frauenfußball erfolgreich. So wurde die Frauenfußballabteilung bereits 7. Juni 1970 gegründet. Erster großer Erfolg der Damenmannschaft war Gewinn der deutschen Meisterschaft 1976. Nach einer wechselvollen Geschichte gehört die Damen-Mannschaft des FC Bayern München zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga im Jahr 2000. In den folgenden Jahren gelangen zwei weitere Meisterschaften 2015 und 2016 sowie der bislang erste und einzige Gewinn des DFB-Pokals 2012.

Einige Rekorde im Überblick

  • Mit bislang 30 Meistertiteln20 Pokalsiegen und sechs Ligapokalsiegen ist der FC Bayern München alleiniger Rekordhalter in Deutschland. Mit sieben Siegen ist er zudem Rekordsieger im deutschen Supercup. Insgesamt nahm der Verein bislang an 24 DFB-Pokalendspielen, 13 Supercup-Finals und sieben Ligapokal-Endspielen teil.
  • Der FC Bayern München ist einzige europäische Verein, der alle drei Europapokalwettbewerbe, den UEFA Super Cup sowie den Weltpokal und die FIFA-Klub-WM gewonnen hat.
  • Insgesamt gelangen dem FC Bayern München bislang 14 Double: 1969, 1986, 2000, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013, 2014, 2016, 2019 und 2020. Damit konnte der FC Bayern München als erster und bislang einziger deutscher Verein das Double gleich zweimalig verteidigen. Hinzu kommen fünf nationale Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Liga- bzw. Supercup 2000, 2005, 2008, 2013 und 2016. Zudem gewann der FCB insgesamt vier internationale Double aus Deutscher Meisterschaft und UEFA Champions League bzw. Europapokal der Landesmeister (1974, 2001 und 2013) sowie aus DFB-Pokal und Europapokal der Pokalsieger (1967).
  • Als erstem deutschen Verein gelangen ihm zwischen 2013 und 2020 acht Meisterschaften in Folge. Daneben gelangen dem FCB bislang drei weitere Meister-Hattricks: 1972-1974, 1985-1987 und 1999-2001.
  • Weiterer Rekord: im Jahr 2013 gelang dem FC Bayern München als erstem deutschen Herren-Verein das Triple aus Deutscher MeisterschaftDFB-Pokal und UEFA Champions League in einer Saison. Zudem gewann der FC Bayern München das erste deutsch-deutsche Finale in der Geschichte der UEFA Champions League. Im gleichen Jahr gelang ihm als erster deutscher Verein auch der Gewinn des UEFA Super Cup und der FIFA-Klub-WM (Quintuple). 2020 konnte der FC Bayern als zweiter europäischer Verein in der Geschichte das zweite Triple gewinnen.
  • Als erstem europäischen Verein gelang es dem FC Bayern München zudem in der Saison 2011/12 ein Finale der UEFA Champions League im heimischen Stadion zu bestreiten.
  • 34 Spieltage in Folge an der Tabellenspitze der Bundesliga kann bislang nur der FC Bayern München aufweisen - und das gleich in fünf Spielzeiten.
  • Als bislang einziger Mannschaft gelang es dem FC Bayern München in der Saison 1985/86 Deutscher Meister zu werden, ohne an keinem der 34 Spieltage auch Tabellenführer zu sein.
  • In der Saison 2013/14 sicherte sich der FC Bayern München bereits am 27. Spieltag die früheste Deutsche Meisterschaft in der Bundesliga-Geschichte. Zudem stand erstmal im Monat März ein Meister fest.
  • Mit einer Tordifferenz von 80 Toren (98:18 Tore) in der hält der FC Bayern München bislang den Bundesliga-Rekord. Zudem schoß das Team in jedem Bundesliga-Spiel mindestens ein Tor.
  • Weiterer Rekord: in der Saison 1986/87 und der Saison 2012/13 gelangen dem FC Bayern München mit jeweils einer Niederlage die geringste Zahl an Niederlagen in einer Spielzeit.
  • In der Saison 1971/72 erzielte der FC Bayern München mit insgesamt 101 Saisontoren einen Rekord. Ebenfalls Rekord: in der Saison 2015/16 gab es nur 17 Gegentore.
  • Ein weiterer Rekord: in der Saison 2012/13 sicherte sich der FC Bayern München mit einer Rekordpunktzahl von 91 Punkten die Deutsche Meisterschaft. Bereits am 14. Spieltag sicherten sich die Münchner die bis dato früheste Herbstmeisterschaft in der Bundesliga-Geschichte.
  • Während der Saison 1972/73 feierte der FC Bayern München insgesamt 25 Saisonsiege.
  • Bereits am 27. Spieltag sicherte sich der FC Bayern München in der Saison 2013/14 bereits im März die früheste Meisterschaft in der Bundesliga-Geschichte.
  • In der Saison 2015/16 gelangen dem FCB zum Saisonauftakt zehn Siege in Folge. Gleichzeitig gelang ihm am 24. Oktober 2015 mit einem 4:0 gegen den 1. FC Köln der 1.000 Bundesliga-Sieg.
  • Mit insgesamt 29 Siegen in der Saison 2012/13 hält er ebenfalls den Bundesliga-Rekord.
  • Ebenfalls ein Rekord: vom 28. Oktober 2012 bis 29. März 2014 blieb der FC Bayern München in 53 Bundesliga-Spielen saisonübergreifend ungeschlagen.
  • Bislang einmalig in der Bundesliga: von März 1970 bis September 1974 in 73 Heimspielen in Folge unbesiegt. Zudem blieb der FC Bayern München seit Dezember 2012 bis März 2014 in 33 Auswärtsspielen in Folge ungeschlagen.
  • Weitere Rekorde: acht Siege in Folge ohne Gegentor in der Saison 1998/99; 19 Bundesliga-Siege in Folge in der Saison 2013/14; 16 Siege in 17 Heimspielen in der Saison 1972/73.
  • In der Saison 1995/96 gelangen dem FC Bayern München zudem sechs Auswärtssiege in Folge während einer Europapokal-Saison.
  • Ein weiterer Rekord: Saisonübergreifend gelangen dem FC Bayern München in der Champions League insgesamt zehn Siege in Folge sowie sieben Auswärtssiege in Folge.
  • Eine bislang unerreichte Rekordmarke: in der Saison 1971/72 wurde Gerhard ("Gerd") Müller Torschützenkönig mit 40 Toren. Insgesamt wurde er sieben Mal zum Torschützenkönig der Bundesliga und vier Mal zum Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister gekürt - ebenfalls ein bislang unerreichter Rekord.
  • Außerdem schoß Gerhard ("Gerd") Müller in elf Spielen mindestens vier oder mehr Tore. Zudem schaffte er während seiner gesamten Bundesliga-Karriere sieben Hattricks. Selbst im DFB-Pokal gilt er mit 78 Treffern in 62 Spielen als Rekord-Torschütze.
  • Am 22. September 2015 gelang Robert Lewandowski in der Partie gegen den VfL Wolfsburg innerhalb von zehn Minuten insgesamt fünf Tore. Damit handelt es sich um den jeweils den schnellsten Hattrick, Vierer- und Fünferpack der Bundesliga-Geschichte. Zudem ist er der erste Einwechselspieler, der fünf Tore in einem Spiel erzielte.
  • Mit zehn verwandelten Elfmetern in Folge während der Saison 1980/81 blieb Paul Breitner bislang unerreicht.
  • Einen Negativ-Rekord hält jedoch auch Gerhard ("Gerd") Müller: von insgesamt 63 Strafstößen hatte er zwölf vergeben. Mit insgesamt 365 Bundesligatoren von 1965 bis 1979 hält er jedoch ebenfalls den alleinigen Bundesliga-Rekord.
  • Bislang noch unerreicht: Torwart-Idol Josef ("Sepp") Maier bestritt 442 Bundesligapiele in Folge von August 1966 bis Juni 1979.
  • Einen weiteren Rekord stellte Oliver Kahn auf: mit 557 Bundesliga-Spielen als Torhüter ist er derzeit alleiniger Rekordhalter.
  • Bester Europapokal-Torschütze aller Zeiten ist Jürgen Klinsmann mit 15 Toren in zwölf Spielen während der Saison 1995/96.
  • Den schnellsten Treffer in der Geschichte der UEFA Champions League erzielte Roy Makaay. Am 7. März 2007 traf er im Spiel gegen Real Madrid bereits nach elf Sekunden.
  • Mit neun Meisterschaften als Spieler halten Franck RibéryDavid Alaba und Thomas Müller bislang den Bundesliga-Rekord. Ebenfalls Rekord: Bastian Schweinsteiger konnte bislang sieben Pokalsiege als Spieler erringen.
  • Allerdings hält der FC Bayern München bislang auch einen Negativ-Rekord: Samuel Kuffour erhielt in seiner Karriere insgesamt sechs rote Karten - davon drei Gelb-Rot.
  • Auch bei der Höhe der Ablösesummen hält der FC Bayern München derzeit gleich mehrere Bundesliga-Rekorde. So bezahlte der Verein im Sommer 2019 mit 80 Millionen Euro für Lucas Hernández. Zudem war der Wechsel von Mario Götze zu Borussia Dortmund mit einer Ablösesumme von 37 Millionen Euro der bislang teuerste Transfer innerhalb der Bundesliga. Teuerster Abgang war Douglas Costa zu Juventus Turin für eine Ablösesumme von 46 Millionen Euro.
  • Neben dem VfL Wolfsburg hat der FC Bayern München mit den Herren und den Damen jeweils die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal gewonnen. Als erstem und bislang einzigem Verein gelang dem FC Bayern München das Kunststück, dass sowohl die Herren als auch die Damen im gleichen Jahr (2015) die Deutsche Meisterschaft gewannen. Zudem gelang es beiden Teams - Herren und Damen - diesen Titel in der darauffolgenden Saison (2016) zu verteidigen.
  • Der FC Bayern München ist mit derzeit rund 293.000 Mitgliedern (Stand: November 2019) zu den mitgliederstärksten Vereine der Welt.

Erfolge der Herren

Deutscher Meister 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020
Deutscher Pokalsieger 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013, 2014, 2016, 2019, 2020
Deutscher Ligapokalsieger 1997, 1998, 1999, 2000, 2004, 2007
Deutscher Supercupsieger 1987, 1990, 2010, 2012, 2016, 2017, 2018
Süddeutscher Meister 1926, 1928
Süddeutscher Pokalsieger 1957
Bayern-Meister 1910, 1911, 1926, 1928, 1983, 1984, 1987, 2014, 2019
Bayern-Pokalsieger 2002
UEFA Champions League Sieger 1974, 1975, 1976, 2001, 2013, 2020
Europapokalsieger der Pokalsieger 1967
UEFA-Pokalsieger 1996
UEFA Super Cup Sieger 2013
FIFA-Klub-Weltmeister 2013
Weltpokalsieger 1976, 2001

Erfolge der Damen

Deutscher Meister 1976, 2015, 2016
Deutscher Pokalsieger 2012
Bayern-Meister 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 2000, 2002, 2004
Bayern-Pokalsieger 1982, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990

Erfolge der Junioren und Juniorinnen

Deutscher A-Junioren-Meister 2001, 2002, 2004
Deutscher B-Juniorenmeister 1989, 1997, 2001, 2007, 2017
Deutscher B-Juniorinnen-Meister 2013, 2014, 2017

Stadien: Allianz-Arena (Herren) // Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße (U23 und Damen)

Sportarten: FußballHandballBasketball, Tischtennis, Turnen, Kegeln und Schach

Aufsichtsratsvorsitzender: Herbert Hainer

Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende: Ulrich ("Uli") HoeneßHerbert Diess und Werner Zedelius

Vorstandsvorsitzender: Karl-Heinz Rummenigge

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Jan-Christian Dreesen

Vorstand Sport: Hasan ("Brazzo") Salihamidžic

Ehrenpräsidenten:
Franz JohnSiegfried HerrmannKurt Landauer (postum), Wilhelm NeudeckerFranz Beckenbauer und Ulrich ("Uli") Hoeneß

Präsident: Herbert Hainer

Vizepräsidenten: Dieter Mayer und Walter Mennekes

Herausragende Spieler und Spielerinnen

Herausragende Trainer

Weitere Informationen

1. FSV Mainz 05: Vom unbekannten Stadtverein zur Nummer eins in Rheinland-Pfalz

Die Geschichte des 1. FSV Mainz 05 reicht mittlerweile rund 120 Jahre zurück. Über Jahrzehnte hinweg standen der Verein aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ganz im Schatten des übermächtigen 1. FC Kaiserslautern. Erst mit dem Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga rückte der Verein in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit.

Zum Ersten Vorsitzenden wurde im Oktober 1905 auf einer „außerordentlichen Generalversammlung“ der 17-jährige Eugen Salomon gewählt, der zum 24. Juni 1906 den Eintritt in den Verband Süddeutscher Fußball-Vereine erwirkte. Das genaue Gründungsdatum ist - je nach Quellenlage - hingegen umstriten. Sportlich konnten die Mainzer in den folgenden Jahrzehnten allerdings kaum überzeugen.

Rund 100 Jahre sollte es dauern, bis aus Mainz dank der 05er eine Fußballstadt geworden ist. So wurde der FSV 1965 dank der Siege gegen die beiden Bundesligisten TSV 1860 München und SV Werder Bremen in der Mainzer Fasnacht bereits als "Pokalschreck" gefeiert.

In den 1970er- und 1980er-Jahren zählten die Mainzer in der Drittklassigkeit meist zu den Südwest-Spitzenmannschaften. Gleichzeitig erlebten sie aber auch eine der schwersten Krisen der Vereinsgeschichte, als im August 1982 die Staatsanwaltschaft wegen finanzieller Ungereimtheiten gegen den Verein ermittelte und gleichzeitig der Vereinspräsident Jürgen Jughard bei einem Autounfall nahe Koblenz verstarb.

Mainz 05 war außerdem der erste Verein, der aus wirtschaftlichen Gründen im Profi-Fußball nicht mehr mithalten kann und 1976 seine Lizenz für die 2. Bundesliga freiwillig abgibt. In den 1990er-Jahren spielte der FSV wieder dauerhaft in der 2. Bundesliga.

Als Jürgen Klopp am Rosenmontag 2001 zum Cheftrainer der Mainzer berufen wurde, gewann der Verein nicht nur bei den Fans zunehmend an Sympathien. 2004 gelang dem Club unter seiner Ägide mit dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga der bislang größte Erfolg in der Vereinsgeschichte In derdarauffolgenden Spielzeit gelang den Mainzern sogar die Teilnahme am UEFA-Pokal

Seit 2009 gehören die Mainzer dauerhaft dem Fußball-Oberhaus an. Heute ist der 1. FSV Mainz 05 auch aus Mainz selbst nicht mehr wegzudenken. Zu den größten sportlichen Rivalen gehören der 1. FC Kaiserslautern und die SG Eintracht Frankfurt.

Stadien: Opel Arena mit 34.034 Plätzen - Stadion am Bruchweg mit 18.000 Plätzen (U23)

Sportarten: Fußball, Handball und Tischtennis

Aufsichtsratsvorsitzender: Detlev Höhne

Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende: Dr. Engelbert Günster und Eva-Maria Federhenn

Vorstandsvorsitzender: Stefan Hofmann

Vorstand Sport: Rouven Schröder

Erfolge der Herren

Deutscher Amateurmeister 1982
Südwestmeister 1981, 1988, 1990, 2003, 2008
Südwestpokalsieger 1962, 1965, 1974, 1979, 1980, 1982, 1986, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005
Hessen-Meister 1920, 1926, 1932, 1933

Erfolge der Junioren

Deutscher A-Junioren-Meister 2009

Herausragende Spieler

Herausragende Trainer

Herausragende Präsidenten

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