Tobias Daniel M.A.

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Wissenwertes rund um den gepflegten Fußballsport

Der Ball ist rund

Hier finden Sie einen Überblick über alles Wichtige rund um eine der beliebtesten Sportarten der Welt. Es bestehen keine Gewähr und kein Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

Deutsche Meisterschaft und Pokalwettwerbe

Seit 1902 wird unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der Deutsche Fußball-Meister ermittelt. Bis 1933 wurden diese zunächst im K.O.-System ermittelt. Nach 1948 konnte sich der DFB zunächst nicht auf eine einheitliche höchste Spielklasse einigen. So ermittelten die Sieger der Fußball-Oberligen den deutschen Meister. Von 1949 bis 1991 wurde zudem parallel unter dem Dach des Deutschen Fußball-Verbandes (DFV) der DDR-Meister ermittelt. Zudem richtet der DFB seit 1974 auch eine Damen-Meisterschaft aus. Auch im Junioren-Bereich werden mittlerweile eigene Meisterschaften ausgespielt.

Die Bundesliga ist die höchste Spielklasse im deutschen Fußball und wurde 1962 vom DFB ins Leben gerufen. Ausgerichtet wird sie seit 2001 gemeinsam mit der Deutschen Fußballliga (DFL). Zur Teilnahme benötigen die Vereine eine Lizenz, die nach sportlichen, rechtlichen, personell-administrativen, infrastrukturellen und sicherheitstechnischen, medientechnischen sowie finanziellen Kriterien vergeben wird.

Bereits 1932 forderte der damalige DFB-Präsident Felix Linnemann die Einführung einer "Reichsliga", welche die deutschlandweit 55 Einzelligen mit Erstligastatus ablösen sollte. Allerdings wiesen die Regionalverbände diese Pläne ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten die fünf Oberligen die höchste deutsche Spielklasse. Erst 1963 wurde die eingleisige Bundesliga mit zunächst 16 Vereinen eingeführt. Die Gründungsmitglieder waren:

Zur Saison 1965/66 wurde die Bundesliga schließlich auf 18 Vereine aufgestockt. Seit 1974 bildet die 2. Bundesliga mit ebenfalls 18 Mannschaften als zweithöchste Spielklasse in Deutschland den Unterbau der Bundesliga. Mit Ausnahme des FC Bayern München haben alle großen deutschen Vereine eine oder mehrere Spielzeiten in der 2. Bundesliga verbracht. Hinzu kommen jahrelange Institutionen wie der SC Fortuna Köln, die Stuttgarter Kickers und Alemannia AachenBislang spielten 56 Vereine in der 1. Bundesliga und 127 Vereine in der 2. Bundesliga.

Zwischen 1949 und 1991 bildete die DDR-Oberliga die höchste Spielklasse im DDR-Fußball und damit das ostdeutsche Pendant zur Bundesliga. Bereits früh geriet die DDR-Oberliga unter partei- und sportpolitischem Einfluss. Zwischen 1971 und 1978 dominierten der 1. FC Magdeburg und die SG Dynamo Dresden die Oberliga.

Im Jahre 1979 begann mit Förderung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) die Ära des BFC Dynamo, der bis 1988 insgesamt zehn Meisterschaften (1979198019811982198319841985198619871988) in Folge gewinnen konnte und somit Rekordmeister der DDR wurde. Allerdings kam heraus, dass auch Manipulationen der Schiedsrichter eine Rolle bei den Titelgewinnen trugen.

Die letzte Saison 1990/91 diente letztlich nur noch zur Qualifikation der ehemaligen DDR-Vereine für die 1. und 2. Bundesliga; Meister wurde der FC Hansa Rostock.

Nach der Deutschen Meisterschaft gilt der DFB-Pokal als zweitwichtigster nationaler Vereinswettbewerb in Deutschland. Die Sieger werden jeweils im K.o.-System ermittelt - startberechtigt sind neben den 36 Vereinen der 1. und 2. Bundesliga sowie die 21 Verbandspokalsieger. Ebenso teilnahmeberechtigt sind die ersten vier Mannschaften der 3. Liga.

Vorgänger des DFB-Pokals war der sogenannte "Tschammerpokal", den vom damaligen Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten nach dem Vorbild des englischen Fußballs initiiert worden war. Rekordpokalsieger ist der FC Bayern München. Seit 1987 wird zudem der DFB-Junioren-Vereinspokal für männliche A-Jugendmannschaften ausgespielt. Startberechtigt sind dabei die Sieger der A-Jugend-Verbandspokale.

Seit 1980 spielen auch die Damen in einem eigenen Wettbewerb den DFB-Pokal aus. Wie bei den Herren wird auch hier der Sieger im K.o.-System ermittelt. Erfolgreichster Verein mit neun Titeln ist der 1. FFC Frankfurt. Auch bei den Frauen kommt es gelegentlich zu Sensationen: In der Saison 1992/93 warf Tennis Borussia Berlin in der 1. Hauptrunde den amtierenden Meister und Pokalsieger SSG Bergisch Gladbach 09 mit 3:1 aus dem Wettbewerb.

Die bislang größte Pokalsensation schaffte allerdings der damalige Regionalligist Grün-Weiß Brauweiler, als er in der Saison 1990/91 gleich vier Bundesligisten ausschalten konnte. Im Finale gewann das Team dann mit 1:0 gegen den amtierenden deutschen Meister TSV Siegen. Dies war der bis heute einzige Pokalsieg eines Zweitligisten in der Geschichte des Wettbewerbes.

Zwischen 1949 und 1991 bildete der FDGB-Pokal das ostdeutsche Pendant zum DFB-Pokal, der in dieser Zeit nur von den westdeutschen Clubs ausgetragen wurde. Wie auch in den anderen Sportarten wurde er vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) der DDR als Wanderpokal ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren alle Mannschaften der beiden höchsten DDR-Ligen - der Oberliga und der Liga. Hinzu kamen die Gewinner der Pokalwettbewerbe in den jeweiligen DDR-Bezirken. Bis 1975 gab es keinen festen Endspielort, danach fand es bis 1989 stets im Berliner Stadion der Weltjugend statt.

Die Gewinner des FDGB-Pokals waren für den Europapokal der Pokalsieger qualifiziert. Konnte der Pokalsieger auch die Meisterschaft für sich entscheiden, nahm der unterlegene Finalist seinen Platz ein. Rekordpokalsieger mit jeweils sieben Titeln sind der 1. FC Magdeburg, sowie die SG Dynamo Dresden. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die letzte Auflage des Wettbewerbs als NOFV-Pokal durchgeführt. Letzter Titelträger war der FC Hansa Rostock.

Internationale Wettbewerbe für Vereinsmannschaften

Die UEFA Champions League zählt zu den wichtigsten internationalen Vereinswettbewerben und ging aus dem Europapokal der Landesmeister hervor. Die Idee einer europäischen "Superliga" kam Anfang der 1950er-Jahre auf und lehnte sich an den Mitropapokal an - einem populären Wettbewerb zwischen Vereinsmannschaften aus der Schweiz, Österreich, Italien, Ungarn, Jugoslawien, Rumänien und der Tschechoslowakei

Auch die ähnlich positiven Erfahrungen mit dem Coupe Latine - bestehend aus den Landesmeistern von Frankreich, Italien, Spanien und Portugal - bildeten die Grundlage eines Entwurfs für eine "Europameisterschaft der Klubs", die 1954 vom französischen Journalisten Gabriel Hanot entwickelt wurde. 1955 startete der neu geschaffene Wettbewerb mit 16 europäischen Vereinen. Allerdings wurde erst 1957 verbindlich festgelegt, dass nur die jeweiligen Landesmeister der Vorsaison und der Titelverteidiger teilnehmen durften.

Erster Sieger war Real Madrid, das den Europapokal bis 1960 gleich fünf Mal hintereinander gewann, was bis heute keinem anderen Verein mehr gelang. Mit insgesamt 13 Titeln sind die "Königlichen" zudem bis heute der Rekordsieger des Wettbewerbes. Auch in den folgenden Jahren dominierten die südeuropäischen Vereine Benfica LissabonAC Mailand und Inter Mailand den Wettbewerb. 

Erst Ende der 1960er-Jahre konnten sich mit Celtic Glasgow und Manchester United die ersten britischen Mannschaften durchsetzen. In den 1970er-Jahren dominierten vor allem Teams aus einem bestimmten Land: so gewannen zwischen 1970 und 1973 die niederländischen Vereine Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam. Zwischen 1974 und 1976 gewann der FC Bayern München ebenfalls drei Mal in Folge den Europapokal. In den folgenden acht Jahren dominierten die englischen Clubs FC LiverpoolNottingham Forest und Aston Villa den Wettbewerb .

Der dunkelste Moment in der Geschichte des Europapokals war die Katastrophe von Heysel am 29. Mai 1985. Als Konsequenz wurden die britischen Vereine für fünf Jahre - der FC Liverpool sogar für sieben Jahre - von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Sportlich endete mit der englischen Siegesserie auch die Dominanz einzelner europäischer Länder. Der bislang erfolgreichste deutsche Verein in diesem Wettbewerb ist der FC Bayern München mit sechs Titeln. Daneben gewannen der Hamburger SV und Borussia Dortmund jeweils ein Mal den Titel.

In den folgenden Jahren wurde der Wettbewerb zunehmend auch auf andere Mannschaften als die aktuellen Landesmeister ausgeweitet. 1992 erhielt der Europapokal der Landesmeister schließlich seinen heutigen Namen. In den 1990er-Jahren wurde der Spielmodus mehrfach grundlegend geändert. Heute nehmen 32 europäische Mannschaften an der UEFA Champions League teil. Den nationalen Fußballverbänden wird dabei auf der Basis der UEFA-Fünfjahreswertung - und damit gemessen an den Erfolgen der Vorjahre - eine bestimmte Anzahl von Startplätzen eingeräumt. Sportlich dominieren heute vor allem die finanzstarken Vereine aus Italien, Spanien und England den Wettbewerb.

Erst 2013 konnte diese Serie wieder durchbrochen werden, als mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund erstmals in der Geschichte des Europapokals zwei deutsche Mannschaften in einem Finale des höchsten europäischen Fußballwettbewerbs aufeinander trafen. In der Folgesaison kam es in Lissabon mit dem zweiten spanischen Duell der Geschichte auch zu einem ersten Stadtderby in einem Europapokal-Finale. Dabei gewann Real Madrid den Titel gegen den Stadtrivalen Atlético Madrid. Zwei Jahre später wiederholte Real Madrid den Erfolg im zweiten "Derbi madrileño" in einem Finale der UEFA Champions League.

Bereits im folgenden Jahr 2017 konnten "die Königlichen" ihren Erfolg wiederholen und erstmals nach 26 Jahren wieder einen Titel verteidigen. Im darauffolgenden Jahr 2018 gelang den Madrilistas der dritte Triumpf in Folge. Gleichzeitig war es die erste Titelverteidigung seit der Eünführung der UEFA Champions League im Jahre 1992. Als bislang einzigem deutschen Spieler gelang zudem Toni Kroos der viermalige Gewinn (2013, 2016, 2017, 2018). der europäischen Königsklasse.

Im Jahr 2013 wurde zudem die sogenannte UEFA Youth League ins Leben gerufen. Für die Gruppenphase werden dabei die Gruppeneinteilung und der Spielplan der UEFA Champions League übernommen.

Vergleichbar mit der europäischen Champions League gibt es auch in anderen Kontinentalverbänden entsprechende Wettbewerbe:

Quelle: Statista

Die UEFA Women's Champions League (ehemals UEFA Women's Cup) ist der einzige europäische Vereinswettbewerb im Frauenfußball. Eingeführt wurde er im Jahre 2001 als Reaktion auf die Gründung der US-amerikanischen Profiliga WUSA. Insgesamt 33 Mannschaften nahmen am Premierenwettbewerb teil. Allerdings wurden schnell große Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Teilnehmern deutlich, die sich bis heute kaum geändert haben. So nehmen - wie bei den Männern - 32 Mannschaften teil. Über die Vergabe der Startplätze entscheidet die UEFA-Fünfjahreswertung.

Sportlich dominieren bis heute vor allem die deutschen und französischen Frauenteams. So ist Olympique Lyon der Rekordsieger des Wettbewerbs mit sechs Titeln. Mit vier Titeln ist der 1. FFC Frankfurt der erfolgreichste deutsche Verein. Der 1. FFC Turbine Potsdam und der VfL Wolfsburg gewannen jeweils zwei Titel. Dabei konnten die Wolfsburgerinnen als erste deutsche Mannschaft die Champions League verteidigen. Einen Titel gewann zudem der FCR 2001 Duisburg.

Die UEFA Europa League wurde 1971 als dritter Europapokalwettbewerb eingeführt. Vorläufer des früheren UEFA-Pokals (bis 2009) war der Messestädte-Pokal, der zwischen 1955 und 1971 zur Promotion von Handelsmessen ausgetragen wurde. Teilnahmeberechtigt waren zunächst alle europäischen Klubs, die nicht für den Europapokal der Landesmeister oder den Pokalsieger-Wettbewerb qualifiziert waren. Jedem nationalem Mitgliedsverband der UEFA wurden dafür bis zu vier Startplätze eingeräumt. Mit der Einführung der Fair-Play-Wertung 1995 wurde zudem den drei fairsten Verbänden jeweils ein zusätzlicher Startplatz gewährt. Nach der Abschaffung des Europapokals der Pokalsieger 1999 kamen auch die nationalen Pokalsieger hinzu.

Heute sind neben dem Titelverteidiger und den 53 nationalen Pokalsiegern auch bis zu drei Mannschaften pro UEFA-Mitgliedsverband teilnahmeberechtigt. Ausschlaggebend für die Anzahl der nationalen Startplätze ist die UEFA-Fünfjahreswertung. Zudem entsenden England und Frankreich auch die jeweiligen Ligapokalsieger in die UEFA Europa League. 

Rekordsieger mit sechs Titeln ist der FC Sevilla. Gleichzeitigt ist es der erste Verein in der Geschichte des Wettbewerbs mit drei Titelgewinnen in Folge. Der erfolgreichste deutsche Verein in der UEFA Europa League ist der VfL Borussia Mönchengladbach mit zwei Titelgewinnen. Mit jeweils einem Titelgewinn waren zudem Eintracht FrankfurtBayer 04 Leverkusen, der FC Bayern München und der FC Schalke 04 erfolgreich.

Der Europapokal der Pokalsieger wurde 1960 auf Initiative des Österreichers Alfred Frey, dem damaligen Präsidenten des SC Wacker Wien und Vizepräsidenten des ÖFB, eingeführt. Teilnahmeberechtigt waren neben dem Titelverteidiger die nationalen Pokalsieger der Vorsaison. In Deutschland qualifizierten sich der jeweilige DFB-Pokalsieger sowie der FDGB-Pokalsieger (DDR) für den Wettbewerb.

In der Geschichte des Europapokals gewannen insgesamt 32 Vereine den Titel. Der Rekordsieger des Pokalsieger-Wettbewerbs ist der FC Barcelona mit vier Titeln und zwei weiteren Finalteilnahmen. Insgesamt dominierten vor allem die Vereine aus England mit acht sowie Italien und Spanien mit jeweils sieben Siegen den Wettbewerb.

    Aus Deutschland kamen fünf Titelträger: Borussia Dortmund gelang 1966 der erste Europapokalsieg eines deutschen Vereins überhaupt. Desweiteren gewann der 1. FC Magdeburg als einziger DDR-Verein einen Europapokalwettbewerb. Weitere Gewinner des Pokalsieger-Wettbewerbs waren der FC Bayern München, der Hamburger SV und der SV Werder Bremen.

    Die Reformierung des Europapokals der Landesmeister und des UEFA-Pokals sowie die nachlassende Attraktivität beim Publikum und den Vereinen wurden schließlich zum Anlass genommen, den Wettbewerb 1999 wieder einzustellen. Seitdem nehmen die nationalen Pokalsieger an der UEFA Europa League teil.

    Der UEFA Super Cup wurde erstmals 1972 auf Initiative des niederländischen Journalisten Anton Witkamp ausgespielt. Seit 1973 wird der Supercup vom europäischen Fußballverband organisiert. Obwohl mit dem Sieger der UEFA Champions League und seit 2000 der UEFA Europa League (zuvor der Europapokalsieger der Pokalsieger) aufeinandertreffen, steht der sportliche Wert klar im Schatten der beiden großen Wettbewerbe. 

    Seit 1998 wird der Supercup-Sieger nur noch in einem Spiel ermittelt, das seit 2013 an wechselnden Orten ausgetragen wird. Rekordsieger mit jeweils fünf Titeln sind der AC Mailand und der FC Barcelona. Als erster und bislang einziger deutscher Verein konnte der FC Bayern München (2013) den UEFA Super Cup gewinnen.

    Die Copa Libertadores de América ist der wichtigste südamerikanische Wettbewerb für Vereinsmannschaften und wurde 1960 erstmals ausgespielt. Er zählt neben der UEFA Champions League zu den wichtigsten Vereinswettbewerben im internationalen Fußball. Im Laufe der Zeit wurde der Spielmodus mehrfach verändert. Seit 2005 dürfen 38 Mannschaften an der Copa Libertadores teilnehmen. 

    Neben den Vereinen aus den Mitgliedsverbänden der CONMEBOL sind seit 1998 auch Klubs aus Mexiko startberechtigt. 26 Mannschaften sind bereits für die Gruppenphase gesetzt - davon die jeweils vier besten Teams aus Argentinien und Brasilien sowie die jeweils zwei besten Mannschaften aus Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Rekordsieger der Copa Libertadores ist der argentinische Verein CA Independiente mit derzeit sieben Titeln. Das Junioren-Pendant dazu ist seit 2011 die Copa Libertadores Sub-20.

    Der einzige Vereinswettbewerb für Frauen in Südamerika ist die Copa Libertadores Femenina. Das Turnier wird von der CONMEBOL organisiert und wurde 2009 erstmals ausgespielt. Startberechtigt sind zwölf südamerikanische Teams: dazu zählen neben dem Titelverteidiger und einer Mannschaft aus dem Gastgeberland auch die zehn jeweiligen Gewinner der zehn nationalen Ligen. Rekordsieger der Copa Libertadores Femenina mit drei Siegen ist der São José EC.

    Die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft wurde 2000 ins Leben gerufen und gilt als Nachfolger Weltpokals, der nur auf europäische und südamerikanische Teams beschränkt war. Weitere Vorläufer waren der Afro-Asien-Pokal zwischen afrikanischen und asiatischen Teams sowie Copa Interamericana mit Mannschaften aus Nord- und Südamerika. Seit 2005 wird sie jährlich als offizielle WM der Vereinsmannschaften vom Weltfußballverband (FIFA) organisiert.

    Startberechtigt sind sieben Mannschaften: neben einem Team des Gastgeberlandes sind dies die Gewinner der UEFA Champions League (Europa), der CAF Champions League (Afrika), der AFC Champions League (Asien), der CONCACAC Champions League (Nord- und Mittelamerika), der OFC Champions League (Ozeanien) und der Copa Lobertadores (Südamerika).

    Rekordsieger mit vier Titeln ist Real Madrid. Als erster und bislang einziger deutscher Verein konnte der FC Bayern München (2013) die FIFA-Klub-WM gewinnen.

    Kontinentale Turniere für Nationalmannschaften

    Europameisterschaft

    Seit 1960 spielen die europäischen Fußball-Nationalteams alle vier Jahre um den "Coupe Henri Delaunay". Vorläufer der heutigen Europameisterschaft war der Europapokal der Nationalmannschaften (1927-1960). Die Idee geht zurück auf Henri Delaunay - den früheren Generalsekretär der UEFA und des französischen Fußballverbandes (FFF). Im Laufe der Geschichte wurden der Turniermodus mehrfach geändert sowie die Teilnehmerzahl angepasst.

    Die Fußball-Europameisterschaften im Überblick

    Europameisterschaft 1960 in Frankreich
    Insgesamt 17 Mannschaften starteten 1958 in die Qualifikation für die erste Europameisterschaft, von denen vier im Juli 1960 in Paris die Endrunde ausspielten. Im Finale am 10. Juli 1960 setzte sich schließlich die Sowjetunion mit 2:1 nach Verlängerung gegen Jugoslawien durch. Große Fußballnationen wie DeutschlandEngland oder Italien nahmen allerdings gar nicht erst an diesem Turnier teil. So wollte der damalige Bundestrainer Sepp Herberger die Zeit zwischen den einzelnen Weltmeisterschaften nicht verschwenden. Selbst die Medien - und mancherorts auch die Zuschauer - schenkten dem Turnier eher wenig Beachtung.

    Europameisterschaft 1964 in Spanien
    An der Fußball-EM 1964 nahmen bereits 29 der damals 33 UEFA-Mitgliedsverbände teil, von denen sich am Ende wieder vier Teams für die Endrunde in Spanien qualifizierten. Von den großen Nationen zeigte nur das deutsche Team nach wie vor keinerlei sportliches Interesse. Im Finale am 21. Juni 1964 setzte sich Gastgeber Spanien mit 2:1 gegen den Titelverteidiger aus der Sowjetunion durch.

    Europameisterschaft 1968 in Italien
    Beim Turnier von 1968 nahmen erstmals auch alle großen europäischen Topnationen an den Qualifikationsspielen für die Endrunde in Italien teil. Zudem wurde erstmals auch der Begriff "Europameisterschaft" offiziell verwendet. Das deutsche Team musste in der Qualifikationsphase lediglich gegen Jugoslawien und Albanien antreten. Im letzten Spiel am 17. Dezember 1967 kam die Mannschaft um Bundestrainer Helmut Schön jedoch nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Albanien hinaus - und verpasste somit dank der "Schmach von Tirana" die Endrunden-Qualifikation. Am Ende sicherte sich die "Squadra Azzura" den Titel gegen Jugoslawien - nach dem 1:1 nach Verlängerung war ein zweites Finalspiel nötig.

    Europameisterschaft 1972 in Belgien
    Nach dem blamablen Ausscheiden vier Jahre zuvor qualifizierte sich das deutsche Team ungefährdet für die Endrunde 1972 in Belgien und galt als Favorit für den Titel. Nach einem 2:1 im Halbfinale gegen den Gastgeber sicherte sich das deutsche Team mit einem 3:0 im Finale gegen die UdSSR den ersten EM-Titel der Geschichte. Noch heute gilt die Elf von 1972 als spielstärkste deutsche Mannschaft.

    Europameisterschaft 1976 in Jugoslawien
    Die Europameisterschaft 1976 in Jugoslawien endete mit einem denkwürdigen Finale. Titelverteidiger Deutschland 
    hatte es im Finale mit dem Überraschungsteam aus der Tschechoslowakei zu tun. Erstmals in der Geschichte musste das Endspiel eines großen Tourniers in einem Elfmeterschießen entschieden werden. Besonders in Erinnerung während der Nacht von Belgrad blieb jedoch der verschossene Elfmeter von Uli Hoeneß, welcher der tschechoslowakischen Mannschaft schließlich den EM-Titel bescherte.

    Europameisterschaft 1980 in Italien
    Für die Endrunde 1980 konnten sich erstmals acht Mannschaften qualifizieren - Gastgeber war erneut Italien. Die deutsche Mannschaft erreichte zum dritten Mal in Folge das EM-Finale, das es mit einem 2:1 gegen Belgien für sich entscheiden konnte. Erstmals gab es zudem mit "Pinocchio" auch ein offizielles EM-Maskottchen.

    Europameisterschaft 1984 in Frankreich
    Zum unumstrittenen Star der Fußball-EM 1984 wurde Michel Platini. Mit seinen neun Treffern steuerte der EM-Rekordtorschütze maßgeblich zum ersten EM-Titel für das Heimteam bei. Das deutsche Team scheiterte bereits in der Gruppenphase nach einem 0:1 gegen den späteren Finalisten aus Spanien. Seit diesem Turnier wird zudem erstmals kein Spiel um Platz Drei mehr ausgetragen.

    Europameisterschaft 1988 in der BR Deutschland
    Rund 950.000 Zuschauer verfolgten das EM-Turnier 1988 in der Bundesrepublik in den Stadien, das ohne eine einzige rote Karte zu den fairsten in der Geschichte gehört. Der Gastgeber scheiterte im Halbfinale gegen die Mannschaft der Niederlande. Das Team um Ruud Gullit und Marco von Basten ging als einer der Favoriten ins Turnier. Mit einem 2:0 im Finale gegen die Sowjetunion sicherten sich die Niederlande den ersten großen Titel in der Fußballgeschichte.

    Europameisterschaft 1992 in Schweden
    Die Europameisterschaft 1992 in Schweden endete mit einer faustdicken Überraschung: Da Jugoslawien trotz sportlicher Qualifikation wegen des Balkankonfliktes ausgeschlossen wurde, rückte Dänemark nachträglich auf. Obwohl als Außenseiter gestartet, erreichte das Team um Richard Møller Nielsen das Finale, wo es das deutsche Team mit 2:0 schlug und den größten Erfolg in seiner Geschichte einfuhr. Ebenfalls legendär: die 0:1-Niederlage Österreichs im Qualifikationsspiel gegen die Färöer am 12. September 1990.

    Europameisterschaft 1996 in England
    Erstmals traten bei der EM-Endrunde 1996 im Mutterland des Fußballs 16 Mannschaften gegeneinander an. Nach der politischen Neuordnung Europas spielten zudem erstmals 47 UEFA-Mitgliedsverbände die Endrundenteilnehmer aus. TV-Übertragungen, Erlöse aus Kartenverkauf und Vermarktung sorgten zudem für Umsätze in Millionen-Höhe. Im Londoner Wembley-Stadion trafen am 30. Juni 1996 die Teams von Deutschland und Tschechien aufeinander. Dank eines Golden Goal durch Oliver Bierhoff sicherte sich das deutsche Team den dritten EM-Titel.

    Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden
    Für den Titelverteidiger aus Deutschland endete die Europameisterschaft 2000 in einem Debakel. Das Team von Bundestrainer Erich Ribbeck schied bereits in der Gruppenphase als Tabellenletzter vorzeitig aus. Im Finale von Rotterdam am 2. Juli 2000 sicherte sich der amtierende Weltmeister Frankreich mit einem 2:1 durch Golden Goal durch David Trezeguet gegen Italien den zweiten EM-Titel. Erstmals in der Geschichte wurde eine Europameisterschaft von zwei Gastgebern gemeinsam ausgetragen.

    Europameisterschaft 2004 in Portugal
    Auch bei der Europameisterschaft 2004 enttäuschte das deutsche Team erneut und schied wiederholt bereits in der Gruppenphase vorzeitig aus. Allgemein gilt die Euro 2004 als Turnier der Überraschungen. Mit Spanien und Italien schieden zwei Titelfavoriten ebenfalls bereits in der Gruppenphase aus. Titelverteidiger Frankreich scheiterte im Viertelfinale überraschend an Griechenland. Die Mannschaft des deutschen Trainers Otto Rehagel erreichte sogar überraschend das Finale - wo sie sich gegen Gastgeber Portugal mit einem 1:0 den EM-Titel sicherte.

    Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz
    Die Europameisterschaft in den beiden Alpenländern markierte den Beginn einer neuen Ära. Oftmals als Titelfavorit gehandelt sicherte sich Spanien mit einem knappen 1:0-Finalsieg gegen Deutschland seinen zweiten EM-Titel. Seitdem galtt der "ewige Favorit" lange Zeit als beste Nationalmannschaft der Welt. Vor allem sportlich konnten die teilnehmenden Teams mit ihrem Offensivfußball die Zuschauer begeistern - auch wenn mit Österreich und der Schweiz erstmals bei einem großen Turnier die Gastgeber bereits in der Vorrunde ausgeschieden waren.

    Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine
    Mit der Europameisterschaft 2012 wurde erneut ein europäisches Turnier mit Polen und der Ukraine wieder an zwei Co-Gastgeber vergeben. Und wie vier Jahre zuvor schieden die beiden Gastgeber auch dieses Mal bereits in der Vorrunde aus. Doch brachte die EM auch ein Novum hervor: erstmals gelang es mit Spanien einen EM-Titel zu verteidigen. Im Finale von Kiew schlug "La Furia Roja" das Team aus Italien deutlich mit 4:0 und sicherten sich damit den dritten Titelgewinn.

    Europameisterschaft 2016 in Frankreich
    Die 15. Europameisterschaft 2016 fand in Frankreich statt, das nach 1960 und 1984 somit zum dritten Mal ein europäisches Turnier austrug. Ein Novum: Erstmals in der Geschichte wurden eine Europameisterschaft mit 24 Mannschaften ausgetragen. Die deutsche Mannschaft schied bereits wie vier Jahre zuvor im Halbfinale aus. Im Finale sicherte sich Portugal in der Verlängerung den ersten EM-Titel in der Geschichte gegen Gastgeber Frankreich.

    Zukünftige Europameisterschaften
    Für die Austragung der 16. Fußball-EM 2021 hatten sich Aserbaidschan und Georgien sowie die Türkei sowie Irland, Schottland und Wales in einer gemeinsamen Kandidatur beworben. Am 6. Dezember 2012 beschloss das Exekutivkomitee auf Initiative des ehemaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini, dieses EM-Turnier "in verschiedenen Metropolen Europas" auszutragen.

    Ende September 2018 wurde die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2024 an Deutschland vergeben. Daneben gab auch die Türkei am 15. Februar 2017 ihre offizielle Bewerbung um die Ausrichtung des Turniers bekannt. Zudem hatten auch die skandinavischen Länder Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark eine gemeinsame Bewerbung erwogen, diese aber im Februar 2017 wieder zurückgezogen.

    Europameisterschaft der Frauen
    Seit 1984 tragen auch die Damen eine eigene Europameisterschaft aus. Diese findet seit 1997 ebenfalls im Turnus von vier Jahren statt - aktueller Titelträger und Rekordeuropameister ist Deutschland mit derzeit acht Titeln. Allein bei sechs Turnieren hintereinander gelang den deutschen Damen regelmäßig die Titelverteidigung. Im Sommer 2017 fand die 12. Europameisterschaft in den Niederlanden statt. Das Turnier wurde erstmals mit 16 Mannschaften ausgespielt. Titelträger sind die Niederlande mit dem ersten Titelgewinn in der Geschichte. Die Europameisterschaft 2021 wird in England ausgetragen.

    Afrikameisterschaft

    Der Afrika Cup zählt zu den ältesten kontinentalen Meisterschaften und wurde bereits 1957 vom Afrikanichen Fußballverband (CAF) ins Leben gerufen. Bei der Afrikameisterschaft 1957 nahmen mit Ägypten, Algerien und dem Sudan nur drei Mannschaften teil. Südafrika wurde wegen seiner Politik der Apartheid ausgeschlossen.

    In den folgenden Jahren wuchs die Teilnehmerzahl kontinuierlich an, so dass die 16 Endrundenteilnehmer in einer Qualifikationsrunde ermittelt werden müssen. Seit 1968 wird die Afrikameisterschaft im Rhythmus von zwei Jahren ausgetragen. Zudem wird der Afrika Cup seit 2013 in ungeraden Jahren veranstaltet, um nicht im gleichen Jahr mit einer Welt- oder Europameisterschaft ausgetragen zu werden. Das erfolgreichste Team ist Ägypten mit 23 Endrundenteilnahmen und sieben Titeln.

    Seit 1991 wird auch eine Afrikameisterschaft für Frauen mit jeweils acht Endrundenteilnehmern ausgetragen. Die bislang einzigen Gewinner sind Nigeria mit elf Titeln und Äquatorialguinea mit zwei Titeln.

    Asienmeisterschaft

    Die Asienmeisterschaft wurde 1956 erstmals ausgetragen und gilt somit als zweitälteste kontinentale Meisterschaft in der Fußballgeschichte. Neben den Asienspielen gilt sie zudem als wichtigster Wettbewerb des Asiatischen Fußballverbandes (AFC). Die Asienmeisterschaft wird im Turnus von vier Jahren mit jeweils 16 Mannschaften ausgetragen, die sich für die Endrunde qualifizieren müssen. 

    2019 wurde die Teilnehmerzahl jedoch auf 24 Teams angehoben. Außerdem soll dann auch die Qualifikation für die Asien- und die Weltmeisterschaft zusammengelegt werden. Seit 2007 wird sie in ungeraden Jahren durchgeführt. Zudem wurde im gleichen Jahr erstmals ein Turnier in vier Gastgeberländern gleichzeitig ausgetragen. Rekordsieger ist Japan mit vier Titeln.

    Seit 1975 wird mit der Asienmeisterschaft der Frauen die älteste kontinentale Meisterschaft im Frauenfußball ausgetragen. Sie findet in unregelmäßigen Abständen alle zwei bis drei Jahre statt. Bis 2003 gab es keine Qualifikationsrunden, da alle Teilnehmer direkt für die Endrunde gesetzt waren. Diese wird derzeit mit acht Mannschaften ausgetragen und gilt gleichzeitig alle vier Jahre auch als asiatische Qualifikation zur Frauen-WM. Rekordsieger ist China mit acht Titeln.

    CONCACAF Gold Cup

    Der CONCACAF Gold Cup wird seit 1963 als kontinentale Meisterschaft für die Nationalmannschaften aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik ausgetragen. Er ersetzt die vorherigen Turniere in der Karibik und in Nordamerika. Die Endrunden werden seit 1991 im Turnus von zwei Jahren mit jeweils zwölf Mannschaften ausgetragen. Zwischen 1996 und 2005 wurden mit SüdafrikaSüdkorea sowie einigen südamerikanischen Teams auch mehrere Gastmannschaften eingeladen. Ausgerichtet wird der Gold Cup vom nord- und mittelamerikanischen Fußballverband (CONCACAF).

    Als Qualifikationsturniere gelten die Mittelamerikameisterschaft und die Karibikmeisterschaft. Die drei nordamerikanischen Teams (Kanada, die USA und Mexiko) sind automatisch für den Gold Cup qualifiziert. Rekordsieger ist Mexiko mit zehn Titeln.

    Seit 1991 wird der CONCACAF Women’s Gold Cup mit jeweils acht teilnehmenden Mannschaften ausgetragen. Er dient ausschließlich zur nord- und mittelamerikanischen Qualifikation zur Frauen-WM. Auch hier sind die drei nordamerikanischen Teams (Kanada, die USA und Mexiko) automatisch qualifiziert. Dazu kommen zwei Teilnehmer aus Mittelamerika und drei Mannschaften aus der Karibik. Zuddem nahmen mit Brasilien (2000), China (2000) und Neuseeland (1993) als Gastmannschaften teil. Die dominierenden Teams sind Rekordsieger USA mit sieben Titeln und Kanada mit zwei Titeln.

    Copa América

    Die Copa América wurde erstmals 1916 ausgetragen. Vorläufer war der Campeonato Sudamericano (1910). Sie gilt daher als älteste kontinentale Meisterschaft in der Geschichte des Fußballs. Nach dem Olympischen Turnier ist sie zudem der zweitälteste noch stattfindende Fußballwettbewerb für Nationalmannschaften. Neben der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft gehört die Copa América außerdem weltweit zu den drei wichtigsten Fußballturnieren.

    In der Geschichte wurde der Austragungsmodus mehrfach verändert. Mittlerweile wird das Turnier alle vier Jahre mit zwölf Teilnehmern ausgetragen, wobei die zehn Mitglieder des südamerikanischen Verbandes (CONMEBOL) in alphabetischer Reihenfolge als Ausrichter fungieren sollen. Neben den zehn Teams aus Südamerika werden seit 1993 auch zwei Gastmannschaften eingeladen. Diese sind in der Regel der Sieger und der Zweitplatzierte des CONCACAF Gold Cup. Mit Japan wurde 1999 auch eine asiatische Mannschaft eingeladen.

    Für die Copa América werden - mit Ausnahme der Turniers 1967 - keine Qualifikationsspiele ausgetragen. Erstmals nahmen 1975 alle zehn südamerikanischen Verbandsmitglieder teil. Rekordsieger ist Uruguay mit derzeit 15 Titeln.

    Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des südamerikanischen Kontinetalverbandes CONMEBOL fand im Juni 2016 mit der Copa América Centenario 2016 ein Sonderturnier der Kontinentalmeisterschaft statt. Erstmals in der Geschichte wird das Turnier außerhalb Südamerikas in den USA ausgetragen. Neben den zehn Teams der CONMEBOL nehmen auch sechs Mannschaften aus dem nord- und mittelamerikanischen Verband CONCACAF teil. Turniersieger war Chile mit dem zweiten Titel in Folge nach 2015.

    Seit 1991 findet in unregelmäßigen Abständen die Copa América Femenina mit zehn Teilnehmern statt. Mit der Südamerikameisterschaft der Frauen werden zudem die beiden Teilnehmer des olympischen Fußballturniers ermittelt. Seit 1998 nehmen alle zehn Mitglieder des südamerikanischen Verbandes teil. Im Unterschied zu den Herren werden jedoch keine Gästemannschaften eingeladen. Rekordsieger ist Brasilien mit derzeit sechs Titeln vor Argentinien mit einem Titel.

    Ozeanienmeisterschaft

    Die Ozeanienmeisterschaft (kurz: OFC Nations Cup) wird seit 1973 in unregelmäßigen Abständen vom ozeanischen Fußballverband (OFC) ausgerichtet. Der Wettbewerb mit acht Teilnehmern dient gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft. Aufgrund der deutlichen qualititativen Unterschiede zwischen Australien und Neuseeland einerseits sowie den übrigen ozeanischen Mannschaften andererseits stößt das Turnier bislang jedoch nur auf geringe öffentliche Aufmerksamkeit.

    Demnach ist Neuseeland mit fünf Titeln der Rekordsieger des OFC Nations Cup. Erst 2012 gelang Tahiti als erster ozeanischer Mannschaft überhaupt der Titelgewinn. Nach dem Wechsel in den asiatischen Kontinentalverband im Jahre 2006 nimmt Australien nicht mehr an den OFC-Wettbewerben teil.

    Die Ozeanienmeisterschaft der Frauen (kurz: OFC Women's Nations Cup) wird seit 1983 in unregelmäßigen Abständen mit acht Teilnehmern ausgerichtet. Wie bei den Herren nimmt Australien seit 2007 nicht mehr an den Turnieren teil. Taiwan nahm aus sportpolitischen Gründen bei den Turnieren von 1986 und 1989 teil. Rekordsieger ist Neuseeland mit sechs Titeln.

    Fußball-Weltmeisterschaften im Überblick

    Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer gilt heute neben den Olympischen Spielen als bedeutendstes Sportereignis der Welt. Bereits auf dem zweiten FIFA-Kongress 1905 schlug der Niederländer Carl Anton Wilhelm Hirschmann die Austragung einer Weltmeisterschaft vor. Die Kongressteilnehmer waren zwar begeistert - eine Umsetzung erfolgte jedoch nicht. So dienten die Olympischen Fußballturniere zunächst als eine Ersatz-WM. Bereits bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen kämpften bereits 14 Mannschaften um den Olympiasieg.

    Zum ersten wirklichen Weltturnier wurde allerdings das olympische Fußballturnier 1924 in Paris: neben einem Team aus Ägypten und den USA nahm mit Uruguay auch erstmals ein südamerikanisches Land teil. Überragender Spieler des Turniers war "das schwarze Wunder" José Leandro Andrade, der mit seinem Team das Finale gegen die Schweiz für sich entscheiden konnte. Bereits vier Jahre später - bei den Olympischen Spielen 1928 setzte sich das Team aus Uruguay in einem ersten rein südamerikanischen Finale gegen Argentinien durch.

    Am 29. Mai 1929 entschied sich der Weltfußballverband FIFA schließlich für die Organisation einer eigenständigen Weltmeisterschaft - erster Austragungsort sollte die uruguayische Hauptstadt Montevideo sein. Als Siegertrophäe bestimmte die FIFA zudem den Coupe Jules Rimet - 1970 ging sie nach dem dritten Titelgewinn Brasiliens endgültig in den Besitz des brasilianischen Fußballverbandes (CBF) über. Seit 1974 wird um dem FIFA-WM-Pokal gespielt. Zudem ist Rekordweltmeister Brasilien das einzige Land, das sich bislang für alle WM-Endrunden qualifizieren konnte.

    Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay
    Insgesamt 13 Mannschaften traten zur Premiere in Uruguay an - davon allerdings neben den sieben südamerikanischen nur vier europäische Teams. Viele Europäer begründeten ihre Absage mit der langen Anreise sowie finanziellen und klimatischen Hindernissen. Aber auch sportlich waren die europäischen Teams weitgehend chancenlos - im Finale setze sich Gastgeber Uruguay mit 4:2 gegen Argentinien durch und sicherte sich damit den ersten Weltmeistertitel in der Fußballgeschichte.

    Weltmeisterschaft 1934 in Italien
    Die Weltmeisterschaft 1934 fand erstmals auf europäischem Boden statt - Gastgeber des Turniers war Italien. Allerdings erhielt es schnell einen schalen Beigeschmack, da der italienische Diktator Benito Mussolini die WM für Propagandazwecke zugunsten des Faschismus missbrauchte. Während Titelverteidiger Uruguay aus Protest gegen den europäischen Boykott vier Jahre zuvor nicht antrat, konnte Italien seinen Heimvorteil nutzen. Im Finale schlug das Team um Stürmerstar Giuseppe Meazza die Tschechoslowakei mit 2:1 und sicherte sich damit den ersten WM-Titel in der Geschichte. Die deutsche Mannschaft unter Reichstrainer Otto Nerz belegte bei ihrer WM-Premiere den dritten Platz.

    Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich
    Bei der Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich gehörte das deutsche Team bereits zu den Favoriten des Turniers. Nach dem Anschluss Österreichs wurden die österreichische Mannschaft zwangsweise in das "großdeutsche Team" integriert. Doch die sportliche Mischung aus deutscher Marschmusik und Wiener Walzer funktionierte nicht - bereits im Achtelfinale scheiterte die Mannschaft von Reichstrainer Sepp Herberger an der Schweiz und musste vorzeitig die Heimreise antreten. Italien konnten seinen Titel indes verteidigen: Im Finale schlug das Team von Nationaltrainer Vittorio Pozzo die Ungarn mit 4:2.

    Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien
    Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1950 wieder eine Fußball-Weltmeisterschaft statt - mit Gastgeber Brasilien war es die zweite WM in Südamerika. Von den 16 qualifizierten Mannschaften sagten allerdings Schottland, die Türkei und Indien ihre Teilnahme ab - letztere vor dem Hintergrund, dass die FIFA-Statuten es nicht erlaubten, barfuß zu spielen. Zudem waren Deutschland und Japan von der FIFA zuvor von der Teilnahme ausgeschlossen worden. Erstmals in der Geschichte wurde der Weltmeister nicht im K.o.-System, sondern im Gruppenmodus ermittelt.

    Im entscheidenden Finalspiel unterlag Gastgeber Brasilien jedoch vor fast 200.000 Zuschauern im heimischen Maracanã-Stadion mit 1:2 der Mannschaft aus Uruguay, die sich damit den zweiten WM-Titel ihrer Geschichte sicherte. Die größte Sensation war jedoch das Vorrunden-Aus für das Fußball-Mutterland England: nach zwei Niederlagen - darunter gegen die USA - traten die Briten die vorzeitige Heimreise an.

    Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz
    Die Weltmeisterschaft von 1954 in der Schweiz besitzt für die Menschen in Deutschland noch heute Symbolkraft als ein Zeichen des Aufbruchs nach dem verlorenen Weltkrieg und den Entbehrungen der Nachkriegszeit. Mit ihrem 3:2-Sieg über die favorisierten Ungarn im Finale von Bern begründete die deutsche Mannschaft das sogenannte "Wunder von Bern". Vor allem die Radioreportage über das WM-Endspiel machte Herbert Zimmermann zu einer Reporter-Legende.

    Ausgetragen wurde das Turnier nach einem neuen - nicht unumstrittenen - Spielmodus. Die 16 WM-Teilnehmer wurden in vier Gruppen zu je vier Mannschaften zugelost. Die Gruppensieger und -zweiten qualifizierten sich dann für das Viertelfinale, ab dem das Turnier dann im K.o.-Modus weitergespielt wurde.

    Negatives Höhepunkt war hingegen das Viertelfinalspiel zwischen Brasilien und dem späteren Finalisten Ungarn. Dabei ging die Partei mit drei Platzverweisen durch den englischen Schiedsrichter Arthur Ellis als sogenannte "Schlacht von Bern" und damit eines der brutalsten Spiele in die WM-Geschichte ein.

    Weltmeisterschaft 1958 in Schweden
    Mit Gastgeber Schweden fand die Weltmeisterschaft 1958 erneut in einem europäischen Land statt. Außerdem wurde sie als erstes Turnier in der Geschichte im Fernsehen auf alle Kontinente übertragen. Dominierende Mannschaft des Turniers war Brasilien, die mit dem erst 17-jährigen Pelé nach einem 5:2-Finalsieg gegen Schweden ihren ersten WM-Titel gewann. Zudem war es der bislang erste und einzige WM-Sieg einer südamerikanischen Mannschaft in Europa.

    Titelverteidiger Deutschland unterlag dem Gastgeber im Halbfinale mit 1:3 und belegte am Ende den vierten Platz. Die "Schlacht von Göteborg" belastete noch auf Jahre hinaus die sportlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Torschützenkönig des Turniers wurde der Franzose Just Fontaine - mit 13 Treffern stellte er einen bis heute unerreichten WM-Rekord auf.

    Weltmeisterschaft 1962 in Chile
    Die Weltmeisterschaft 1962 in Chile ging als sehr unfaires Turnier in die Geschichte ein. Auf dem Platz spielten sich teilweise wahre Schlachten ab, die von den Schiedsrichtern jedoch nur unzureichend geahndet wurden. Dem amtierenden Weltmeister Brasilien gelang es, seinen Titel mit einem 3:1-Finalsieg gegen die Tschechoslowakei zu verteidigen. Die deutsche Mannschaft schied nach einem 0:1 gegen Jugoslawien im Viertelfinale aus. Gastgeber Chile beendete die WM auf dem dritten Platz und erreichte damit das bislang beste Ergebnis seiner WM-Geschichte.

    Weltmeisterschaft 1966 in England
    Mit der Weltmeisterschaft 1966 fand erstmals ein großes Fußballturnier im "Mutterland des Fußballs" statt. Gastgeber England nutzte den Heimvorteil und sicherte sich mit dem ersten WM-Titel den bislang einzigen Titelgewinn bei einem großen Fußballturnier. In einem denkwürdigen Finale setzten sich die Briten gegen die deutsche Mannschaft mit 4:2 nach Verlängerung durch. Entscheidend dazu beigetragen hat auch das "Wembley-Tor", das als einer der berühmtesten und gleichzeitig umstrittensten Tore in die Fußballgeschichte einging.

    Zum Gespött hingegen machte sich Italien - durch ein 0:1 gegen den Außenseiter aus Nordkorea schied die "Squadra Azzura" bereits nach der Gruppenphase vorzeitig aus. Torschützenkönig des Turniers wurde Eusébio, dessen neun Treffer entscheidend dazu beitrugen, dass Portugal bei seiner ersten Teilnahme den dritten Platz belegte. Ein Novum bei diesem Turnier: erstmals wurde mit "Willy dem Löwen" ein WM-Maskottchen entworfen.

    Die WM in England bot auch mit einer Besonderheit auf: zum ersten und einzigen Mal wurden vor Anpfiff der Spiele keine Nationalhymnen gespielt. Hintergrund war der Umstand, dass Großbritannien keine diplomatischen Beziehungen zu WM-Neuling Nordkorea unterhielt und daher das Abspielen der nordkoreanischen Hymne verweigerte. Die FIFA beschloss daher, während des Turniers auf sämtliche Nationalhymnen zu verzichten - lediglich das Finale war von dieser Sonderregelung ausgenommen.

    Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko
    Die Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko wartete gleich mit mehreren Neuerungen auf: so waren erstmals zwei Auswechslungen pro Mannschaft und Spiel erlaubt, da die FIFA Bedenken wegen der Belastung der Spieler bei großer Hitze und großer Höhe hatte. Zudem hatten die gelbe und die rote Karte ihre Premiere. Auch im Fernsehen gab es einige Neuerungen: erstmals wurden alle Spiele aus Lateinamerika live und in Farbe in Europa gezeigt.

    Titelverteidiger England scheiterte bereits im Viertelfinale mit 2:3 gegen die deutsche Mannschaft. In den Geschichtsbüchern verewigt ist hingegen das "Jahrhundertspiel", als Deutschland im Halbfinale mit 3:4 in der Verlängerung am späteren Vize-Weltmeister Italien scheiterte. Den Titel sicherte sich im Finale von Mexiko-City die Mannschaft aus Brasilien, die damit ihren dritten WM-Titel gewann. Es war zudem das erste Finale, in dem zwei ehemalige Weltmeister aufeinandertrafen. Für die Fachwelt gilt dieses Turnier bislang als beste und spannendste WM aller Zeiten.

    Einen traurigen Höhepunkt während der Qualifikation bildette der sogenannte "Fußballkrieg" zwischen Honduras und El Salvador. Ausgelöst wurde der militärische Konflikt am 14. Juli 1969, nachdem es bei den Qualifikationsspielen zwischen beiden Ländern zu Ausschreitungen gekommen war. Erst auf Vermittlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) endete der Konflikt mit einem Waffenstillstand. Der Krieg kostete zudem 2.100 Menschen auf beiden Seiten das Leben - etwa 6.000 wurden verletzt.

    Weltmeisterschaft 1974 in der BR Deutschland
    Als Gastgeber der Weltmeisterschaft 1974 und als amtierender Europameister zählte die bundesdeutsche Mannschaft zweifellos zu den Favoriten des Turniers. Erstmals in der Geschichte wurde die Endrunde in eine erste und zweite Finalrunde unterteilt, die jeweils im Gruppenmodus ausgetragen wurde. Zudem stiftete der Weltfußballverband mit dem FIFA-WM-Pokal eine neue Siegertrophäe.

    Von besonderer sportlicher und politischer Brisanz war die erstmalige Qualifikation der DDR, die gleich der bundesdeutschen Mannschaft in der Vorrunden-Gruppe I zugelost wurde. Das einzige deutsch-deutsche Fußball-Länderspiel der Geschichte entschied schließlich die DDR-Auswahl durch einen Treffer des Magdeburgers Jürgen Sparwasser mit 1:0 für sich. Ebenfalls ihren Platz in den Geschichtsbüchern hatte die "Wasserschlacht von Frankfurt", in der sich die DFB-Auswahl mit 1:0 gegen Polen durchsetzte. Im Finale gewann die bundesdeutsche Mannschaft schließlich mit einem 2:1 gegen die Niederlande ihren zweiten WM-Titel.

    Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien
    Die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien stand ganz unter dem Eindruck der Militärdiktatur im Gastgeberland. Bereits vor Beginn des Turniers gab es ausreichende Hinweise auf gravierende Menschenrechtsverletzungen, so das in Deutschland sogar über einen WM-Boykott diskutiert wurde.

    Sportlich ging vor allem die "Schmach von Córdoba" in die Geschichtsbücher ein: In der Zwischenrunde unterlag Titelverteidiger Deutschland dem Nachbarn aus Österreich mit 2:3 und schied vorzeitig aus. Gastgeber Argentinien sicherte sich mit einem 3:1 gegen die Niederlande den ersten WM-Titel in der Geschichte. Torschützenkönig mit sechs Treffern wurde der Argentinier Mario Kempes.

    Weltmeisterschaft 1982 in Spanien
    Schon bei der Vergabe stellte die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien einen bis dato gültigen WM-Rekord auf. Denn die Entscheidung zugunsten des iberischen Gastgebers fiel bereits auf dem FIFA-Kongress am 6. Juli 1966 in London - keine andere WM-Vergabe erfolgte frühzeitiger. Zudem wurde erstmals eine WM-Endrunde mit 24 teilnehmenden Mannschaften ausgespielt.

    Die deutsche Mannschaft sorgte während des Turniers für manch negativen Höhepunkt: bereits im Auftaktspiel der Gruppenphase blamierte sich das Team von Bundestrainer Jupp Derwall mit einer 1:2-Niederlage gegen WM-Neuling Algerien. Zum umstrittensten Spiel der Vorrunde wurde allerdings die Partie gegen Österreich. Im "Nichtangriffspakt von Gijon" begnügten sich beide Teams mit einem knappen 1:0-Sieg Deutschlands, um in die Zwischenrunde zu kommen.

    Legendär wurde auch das zweite Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich. In der Nacht von Sevilla wurde erstmals ein Spiel während einer Weltmeisterschaft im Elfmeterschießen entschieden. Ein negativer Höhepunkt der Partie war das schwere Foul des deutschen Torhüters Harald Schumacher am gerade eingewechselten französischen Gegenspieler Patrick Battiston.

    Im Endspiel von Madrid unterlag das deutsche Team schließlich der Mannschaft aus Italien mit 1:3 - zum Star des Turniers avancierte zudem Paolo Rossi. Mit sechs Treffern war der WM-Torschützenkönig maßgeblich am dritten Titelgewinn Italiens beteiligt. Titelverteidiger Argentinien schied bereits in der Zwischenrunde aus - ebenso wie das favorisierte Team aus Brasilien.

    Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko
    Ursprünglich sollte die Weltmeisterschaft 1986 in Kolumbien stattfinden - da das Land allerdings nicht alle FIFA-Auflagen erfüllen konnte, wurde Mexiko vom Weltfußballverband zum neuen Austragungsort bestimmt. Zudem wurde für das Turnier erneut in einem neuen Modus ausgespielt: die 24 Teilnehmer wurden in sechs Vorrunden-Gruppen mit jeweils vier Mannschaften zugelost. Neben den Gruppensiegern und -zweiten qualifizierten sich auch die vier besten Gruppen-Dritten für das Achtelfinale, ab dem das Turnier dann wieder im K.o.-Modus ausgetragen wurde.

    Sportlich sorgte vor allem das Viertelfinale für Furore. So konnte sich Frankreich in einem der besten WM-Spiele aller Zeiten im Elfmeterschießen gegen Brasilien durchsetzen. Zudem setzte sich Argentinien dank eines Handtors durch Diego Maradona zum 2:1-Siegtreffer gegen England durch. Maradona selbst sprach später in diesem Zusammenhang von der "Hand Gottes". In einer Internet-Abstimmung der FIFA wurde dieses Tor sogar zum WM-Tor des Jahrhunderts gewählt.

    In einem denkwürdigen - wenn auch nicht hochklassigen - Endspiel sicherte sich Argentinien schließlich mit einem 3:2-Sieg gegen Deutschland den zweiten WM-Titel in der Geschichte. Für Querelen im deutschen Team sorgte hingegen Torhüter Uli Stein - nachdem er Teamchef Franz Beckenbauer als "Suppenkasper" bezeichnet hatte, wurde er von DFB-Präsident Hermann Neuberger vorzeitig nach Hause geschickt.

    Weltmeisterschaft 1990 in Italien
    Erstmals in der WM-Geschichte kam es bei der Weltmeisterschaft 1990 zu einer Finalrevanche, 
    als Deutschland und Titelverteidiger Argentinien - wie bereits vier Jahre zuvor - erneut das Endspiel erreichten. Mit einem knappen 1:0-Sieg sicherte sich die Mannschaft von Franz Beckenbauer den dritten WM-Titel in der Geschichte. Nach Mário Zagallo war er damit der zweite Nationaltrainer, der zuvor auch als Spieler schon Weltmeister geworden war. Gastgeber Italien belegte am Ende den dritten Platz.

    Zur großen Entdeckung des Turniers wurde der fast unbekannte sizilianische Stürmer Salvatore Schillaci - mit sieben Treffern sicherte er sich den goldenen Schuh als bester Torschütze. Auch der argentinische Torhüter Sergio Goycochea spielte ein überragendes Turnier: als Ersatz für den verletzten Stammkeeper Nery Pumpido erwarb er sich mit vier gehaltenen Elfmetern den Ruf eines "Elfmeterkillers". 

    Zur Überraschungsmannschaft des Turniers wurde Kamerun - die "unbezwingbaren Löwen" um den 38-jährigen Roger Milla schlugen Titelverteidiger Argentinien im Eröffnungsspiel mit 1:0 und scheiterten am Ende erst im Viertelfinale gegen England. Weitere Kultfiguren der WM wurden auch die kolumbianischen Stars René Higuita und Carlos Valderrama.

    In besonderer Erinnerung blieb auch die Achtelfinal-Partie zwischen Deutschland und dem amtierenden Europameister Niederlande. Größter Skandal und negativer Moment in der deutsch-niederländischen Fußballrivalität waren die beiden Platzverweise für Frank Rijkaard und Rudi Völler. Dieser war zuvor von Rijkaard angespuckt worden, was ihm die Bezeichnung des "Lamas" einbrachte.

    Weltmeisterschaft 1994 in den USA
    Bei der Weltmeisterschaft 1994 schied mit den USA erstmals ein Gastgeber bereits im Achtelfinale aus. Ein weiteres Novum in der WM-Geschichte: erstmals wurde das Endspiel einer Weltmeisterschaft erst im Elfmeterschießen entschieden. Nach torlosen 120 Minuten sicherte sich Brasilien mit einem 3:2 gegen Italien nach 24 Jahren den langersehnten vierten WM-Titel. Die deutsche Mannschaft schied hingegen im Viertelfinale gegen Bulgarien aus.

    Allerdings verzeichnete die WM auch manch traurigen Höhepunkt. So wurde der kolumbianische Spieler Andrés Escobar nach dem Turnier erschossen, da er durch sein Eigentor gegen die USA das kolumbianische Team aus dem Wettbewerb geschossen hatte. Der argentinische Superstar Diego Maradona wurde positiv auf Drogen getestet und von der WM ausgeschlossen. Für einen Eklat sorgte zudem Stefan Effenberg - nach seinem gestreckten Mittelfinger gegen deutsche Fans wurde er von Bundestrainer Berti Vogts vorzeitig nach Hause geschickt.

    Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich
    Zum zweiten Mal wurde mit der Weltmeisterschaft 1998 ein großes Turnier in Frankreich ausgetragen, bei der erstmals 32 Mannschaften teilnahmeberechtigt waren. Wie bereits vier Jahre zuvor schied die deutsche Mannschaft erneut im Viertelfinale nach einen 0:3 gegen WM-Neuling Kroatien aus. Im Finale von Paris setzte sich Gastgeber Frankreich - auch dank Spielmacher Zinédine Zidane - souverän mit 3:0 gegen Titelverteidiger Brasilien durch und sicherte sich damit den ersten WM-Titel in der Geschichte.

    Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea
    Mit der Weltmeisterschaft 2002 fand erstmals in der Geschichte ein Turnier in Asien statt. Zum ersten Mal gab es mit Japan und Südkorea auch zwei Co-Gastgeber - ursprünglich hatten sich beide Länder getrennt beworben. Die Erwartungen an die deutsche Mannschaft waren vor Turnierbeginn eher gering. Umso überraschender zogen die deutschen Kicker ins Endspiel von Yokohama ein - auch dank der überragenden Leistungen von Torhüter Oliver Kahn. Am Ende sicherte sich aber Brasilien mit einem 2:0 den fünften WM-Titel. Es war das erste Aufeinandertreffen beider Teams überhaupt bei einer WM.

    Für Titelverteidiger Frankreich endete die WM in Asien hingegen mit einem Debakel. Der amtierende Welt- und Europameister schied torlos und als Gruppenletzter bereits in der Vorrunde aus. Die Türkei mauserte sich zum Überraschungsteam des Turniers und belegte am Ende den dritten Rang vor Co-Gastgeber Südkorea.

    Für einen WM-Rekord sorgte dabei der türkische Stürmerstar Hakan Sükür. Sein Treffer zum 1:0 gegen im Spiel um Platz Drei nach bereits elf Sekunden ging als schnellster WM-Treffer in die Geschichte ein.

    Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland
    "Die Welt zu Gast bei Freunden" lautete das Motto der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Wie bei keinem Turnier zuvor bildeten das deutsche Team und die Fans eine derartige Schicksalsgemeinschaft wie während des "Sommermärchens". Das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann überzeugte dabei durch attraktiven Offensivfußball und stellte mit fünf Siegen in Folge vom Eröffnungsspiel an einen neuen WM-Rekord auf. Erst im Halbfinale unterlag es Italien unglücklich mit 0:2 in der Verlängerung. Ein Novum: erstmals war der Titelverteidiger nicht mehr automatisch für eine WM-Endrunde qualifiziert.

    Im Finale sicherte sich die "Squadra Azzura" schließlich im Elfmeterschießen gegen Frankreich den vierten WM-Titel. Für Zinédine Zidane hätte das WM-Finale der krönende Abschluss seiner Karriere sein sollen - mit einer roten Karte nach einer Tätlichkeit stieß sich "Zizou" allerdings selbst vom Thron und sorgte noch Wochen nach der WM für Gesprächsstoff. 

    Die deutsche Mannschaft beendete das Turnier nach einem 3:1 gegen Portugal auf dem dritten Platz. Titelverteidiger Brasilien enttäuschte hingegen durch seine lustlose, überhebliche und uninspirierte Spielweise - im Viertelfinale war für die "Seleçao" nach einem 0:1 gegen Frankreich schließlich Endstation.

    Das Fußballspiele sogar in wahre "Schlachten" ausarten können, demonstrierten Portugal und die Niederlande im Achtelfinale der WM. Der russische Schiedsrichter Walentin Iwanow stellte mit vier Platzverweisen und 16 gelben Karten einen neuen traurigen WM-Rekord auf. Das die Portugiesen die Partie mit 1:0 per Foulelfmeter für sich entschieden, geriet in diesem Zusammenhang zur Nebensache.

    Weitere Statistiken zur Fußball-WM 2006.

    Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika
    Mit Gastgeber Südafrika wurde mit der Weltmeisterschaft 2010 erstmals eine Endrunde auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Wie vier Jahre zuvor belegte die deutsche Mannschaft mit einem 3:2 gegen Uruguay erneut den dritten Platz. Mit Spanien und den Niederlanden standen sich hingegen erstmals seit 1978 wieder zwei Mannschaften gegenüber, die noch nie Weltmeister geworden waren. Erst in der Verlängerung sicherte der Treffer von Andrés Iniesta dem amtierenden Europameister auch den ersten WM-Titel in seiner Geschichte. Zudem war es der erste WM-Titel einer europäischen Mannschaft außerhalb Europas. Mit fünf Treffern und drei Vorlagen sicherte sich zudem der deutsche Jungstar Thomas Müller den goldenen Schuh als bester Torschütze des Turniers.

    Titelverteidiger Italien und Vize-Weltmeister Frankreich enttäuschten hingegen völlig und schieden ohne Sieg bereits in der Vorrunde aus. Auch Gastgeber Südafrika vermochte letztlich nicht zu überzeugen - erstmals in der Geschichte schied ein WM-Gastgeber bereits in der Vorrunde aus.

    Wesentlich schwerwiegendere Folgen hatte das Ausscheiden für die Mannschaft aus Nigeria. Am 30. Juni 2010 verfügte der nigerianische Staatspräsident Goodluck Jonathan die Auflösung des nigerianischen Fußballverbandes und den Rückzug der "Super Eagles" von allen Turnieren für einen Zeitraum von zwei Jahren. Wenige Tage später zog er jedoch die Suspendierung wieder zurück.

    Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien
    Mit Brasilien fand die Weltmeisterschaft 2014 wieder in Südamerika statt - für den Gastgeber war es bereits die zweite Ausrichtung nach 1950. Erstmals wurde bei einer WM die Torlinientechnologie eingesetzt. Im Vorfeld wurden zudem die erheblichen Sicherheitsmängel, die fehlende Infrastruktur - insbesondere an den Flughäfen - sowie der Umgang mit Straßenkindern und Zwangsumsiedlungen kritisiert. Begleitet wurde die Vorbereitung auch durch große Proteste gegen die Milliardenausgaben und die Geldverschwendung.

    Sportlich hatte das Turnier einige Überraschungen parat. Neben Titelverteidiger Spanien schieden auch Italien, England und Portugalbereits nach der Vorrunde aus. Für die größte sportliche Überraschung sorgte hingegen Außenseiter Costa Rica, das erst im Viertelfinale gegen die Niederlande nach Elfmeterschießen ausschied. Ebenfalls für Furore sorgte auch Außenseiter Algerien, dem mit seiner überraschenden Teilnahme am Achtelfinale der bislang größte Erfolg in seiner WM-Geschichte gelang.

    Sieger des Turniers war die deutsche Mannschaft, die in ihrer achten Finalteilnahme mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien ihren vierten WM-Titel gewann. Damit wurde eine europäische Mannschaft erstmals Weltmeister bei einem Turnier in Lateinamerika. 

    Zudem stellte das Team von Bundestrainer Joachim Löw gleich mehrere Rekorde auf: im "Mineiraço" erzielte es mit einem 7:1 gegen Brasilien den bislang höchsten Halbfinalsieg in der WM-Geschichte. Gleichzeitig war dies die höchste Niederlage eines WM-Gastgebers sowie die bislang höchste Heimniederlage in der brasilianischen Fußballgeschichte. 

    Weitere Rekorde: Miroslav Klose erzielte während der Partie seinen 16. WM-Treffer und ist somit neuer WM-Rekordtorschütze. Außerdem stellte die deutsche Mannschaft mit fünf Toren in 29 Minuten einen neuen WM-Rekord auf.

    Weltmeisterschaft 2018 in Russland
    Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gilt mit Gesamtkosten von rund 13,2 Mrd. Euro als bislang teuerstes Turnier in der bisherigen WM-Geschichte. Zudem ist es das erste Turnier, welches auf zwei Kontinenten - Europa und Asien - stattfindet. Bereits im Vorfeld sorgte das Turnier angesichts der Krimkrise und des Krieges in der Ostukraine für politische Diskussionen. 

    Titelverteidiger Deutschland schied erstmals in der WM-Geschichte bereits in der Vorrunde aus. Es war zudem das schlechteste Abschneiden eines deutschen Teams seit 1938. Den Titel sicherte sich Frankreich gegen Kroatien, welches erstmals in seiner Geschichte das Endspiel eines großen Turnieres erreichen konnte.

    Zukünftige Weltmeisterschaften
    Das Turnier 2022 soll in Katar stattfinden und erstmals in der Geschichte wegen der großen Sommerhitze im Winter stattfinden. Dabei sorgte die WM-Vergabe für erhebliche Kritik. Im Fokus steht dabei neben der fehlenden Fußballtradition Katars auch die Situation der Arbeitsmigranten. Zudem steht auch das Abstimmungsverfahren in der Kritik. Der Vorwurf: Einzelne Funktionäre sollen ihre Stimmabgabe bei der Turniervergabe an eine Geldzahlung gekoppelt haben. Allein zwischen 1991 und 2015 Schmiergelder von rund 150 Millionen US-Dollar an Funktionäre des Weltfußballverbandes geflossen sein.

    Die Fußball-WM 2026 wird mit den Gastgebern Kanada, USA und Mexiko erstmals in drei Ländern ausgetragen. Bei der Vergabe setzen sich die drei Staaten in einer gemeinsamen Kandidatur gegen Mitbewerber Marokko durch. Im Januar 2017 entschied der Weltfußballverband zudem, dass erstmals 48 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen werden.

    Für die Weltmeisterschaft 2030 haben anlässlich des 100-jährigen Jubiläums bereits Argentinien, Paraguay und Uruguay eine gemeinsame Kandidatur angekündigt. Desweiteren wollen sich Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien um eine gemeinsame Ausrichtung des Turniers bewerben. Zudem kündigte Marokko an, erneut für die Ausrichtung des Turniers kandidieren zu wollen.

    Weltmeisterschaft der Frauen
    Seit 1991 finden ebenfalls im Turnus von vier Jahren eigene Weltmeisterschaften für Frauen statt. Organisiert werden die Turniere vom Weltfußballverband - sie finden immer ein Jahr nach dem Turnier der Männer statt. Erfolgreichste Mannschaft sind bislang die USA (199119992015) mit drei WM-Titeln. Norwegen sicherte sich 1995 den bislang einzigen WM-Titel in seiner Geschichte. Titelverteidiger ist die Mannschaft aus den USA, die sich 2019 im Finale gegen die Niederlande durchsetzen konnte. Die nächste Weltmeisterschaft soll 2023 ausgetragen werden.

    Generalprobe für die WM: Die FIFA-Konföderationen-Pokal

    Der FIFA-Konföderationen-Pokal wird seit 1997 nunmehr im Abstand von vier Jahren als interkontinentales Turnier für Nationalmannschaften vom Weltfußballverband (FIFA) ausgerichet. Teilnahmeberechtigt sind neben dem Gastgeber und dem amtierenden Weltmeister auch die aktuellen Meister der sechs Kontinentalverbände. Ausgetragen wird der FIFA-Konföderationen-Pokal ein Jahr vor einer Fußball-Weltmeisterschaft im jeweiligen WM-Gastgeberland. Somit dient das Turnier mittlerweile auch als organisatorische Generalprobe. Vorläufer war der König-Fahd-Pokal 1992 und 1995. Die erfolgreichste Mannschaft ist Brasilien mit sieben Teilnahmen und vier Titeln.

    Das Olympisches Fußballturnier im Schatten der Weltmeisterschaft

    Seit den Olympischen Sommerspielen 1908 in London ist Fußball eine olympische Disziplin. Die erste Partie gewann Dänemark mit 9:0 gegen Frankreich. Bis 1928 hatte das olympische Fußballturnier faktisch den Status einer Weltmeisterschaft. Nach deren Einführung 1930 und bedingt durch die zunehmende Professionalisierung des Fußballs sank der Stellenwert des olympischen Turniers zusehends.

    Da bis 1980 nur Amateurspieler bei den Spielen antreten durften, traten die Ostblock-Staaten mit sogenannten "Staatsamateuren" an, was zu großen Leistungsunterschieden mit anderen Ländern führte. Seit 1992 gibt es bei den Männerturnieren eine Altersbeschränkung von 23 Jahren - bis zu drei Spieler pro Mannschaft dürfen allerdings älter sein.

    Seit den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gibt es auch ein olympisches Frauen-Turnier. Da es hier jedoch keine Altersbeschränkung gibt, treten dort gewöhnlich auch die jeweiligen Nationalmannschaften an. Daher genießen die olympischen Fußballturniere bei den Damen einen weitaus größeren sportlichen Wert - vergleichbar mit dem einer Weltmeisterschaft.

    Traditionsvereine in Deutschland

    FC Bayern München

    Mit über 290.000 Mitgliedern ist der FC Bayern München derzeit der mitgliedstärkste Sportverein der Welt. Gegründet wurde der "Stern des Südens" bereits am 27. Februar 1900 im "Weinhaus Gisela" in Schwabing aus der Fußballabteilung des MTV München. Allerdings kamen die Vereinsgründer oftmals nicht aus München oder Bayern, sondern aus Berlin, Freiburg, Leipzig und Bremen. Erster Präsident in der Geschichte des Vereins war der Berliner Franz John (1900-1903). 

    Im Jahre 1919 wurde Kurt Landauer zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt und zur prägenden Figur des Vereins zwischen den beiden Weltkriegen. So schlug seine moderne und weltmännische Art auch auf dem Feld durch. So setzte er auf Jugendförderung, ein gepflegtes Flachpassspiel und eine internationale Ausrichtung des Klubs. Zudem holte er den Engländer William Townley als ersten professionellen Trainer des Vereins - schon bald traten Weltklubs wie der FC Barcelona oder CA Peñarol Montevideo zu Gastspielen in München an.

    Mit der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten fand der Höhenflug jedoch ein bitteres Ende. Landauer musste als Jude am 22. März 1933 als Präsident des FC Bayern München zurücktreten. Während der NS-Diktatur war der FC Bayern München im Gegensatz zum Lokalrivalen TSV 1860 München als "Judenclub" verpöhnt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhielt der Verein bereits schnell eine neue Lizenz. Allerdings blieben bis Mitte der 1960er-Jahre - mit Ausnahme des ersten Gewinns des DFB-Pokals 1957 - die großen sportlichen Erfolge aus. Bei der Gründung der Bundesliga 1963 war der FC Bayern München zunächst nicht dabei. Erst 1965 gelang dem Münchener Verein der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse.

    Untrennbar verbunden ist der Aufstieg des FC Bayern München auch mit dem Namen Wilhelm Neudecker eng verbunden. Der Bauunternehmer wurde am 24. Oktober 1913 in Straubing geboren. Als er 1962 zum Präsidenten gewählt wurde, stand der FC Bayern München noch im Schatten des großen Lokalrivalen TSV 1860 München. So kickte der FC Bayern noch in der damals zweitklassigen Regionalliga. Mit der Verpflichtung von Trainer Zlatko ("Tschik") Cajkovski sowie Robert Schwan als erstem professionellen Fußballmanager gelang dem FC Bayern schließlich 1965 der Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga.

    Während der folgenden Jahre gelangen Neudecker weitere nachhaltige Trainerverpflichtungen - darunter Branko ZebecUdo Lattek oder Dettmar Cramer - sowie wegweisende Spielertransfers mit Josef ("Sepp") MaierFranz BeckenbauerGerhard ("Gerd") MüllerPaul BreitnerKarl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeneß. In den 1970er-Jahren stieg der FC Bayern München zu einem der weltbesten Fußballvereine auf. Bis zum Ende seiner Amtszeit am 24. März 1979 gewann der FC Bayern München jeweils vier Deutschen Meisterschaften und DFB-Pokale. Hinzu kamen vier Europapokalsiege - der Europokalsieger der Landesmeister und der Europapokal der Pokalsieger sowie der Weltpokal. 

    Nach einer Umbruchphase Ende der 1970er-Jahre prägt Uli Hoeneß bis heute maßgeblich die Geschicke des Vereins. Am 1. Mai 1979 wechselte Hoeneß ins Management des FC Bayern - mit 27 Jahren wurde er der jüngste Manager in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Zudem übernahm er mit dem Verein einen tönernen Koloss mit drei Millionen D-Mark Schulden - und viel Verantwortung. Doch nichts konnte ihn letztlich aus der Bahn bringen - noch nicht einmal ein Flugzeugabsturz im Februar 1982, den er als einziger Passagier überlebte. In den folgenden Jahren wurde Hoeneß schließlich zum Gesicht des FC Bayern. Dabei schien alles auf ihn zuzutreffen, was man mit dem Verein verband: Laut, polternd, unbeliebt, aber auch reich, erfolgreich und verehrt. Sein Temperament führte ihn in manchen Konflikt, den er angeblich zwar "nie gesucht hat" - ihm aber "auch nie ausgewichen ist".

    Zudem wurden unter seiner Ägide über 150 Spieler verpflichtet sowie einige renommierte Trainer nach München geholt - von Udo Latteck über Giovanni TrappatoniLouis van GaalOttmar Hitzfeld und Jupp Heynckes bis hin zu Pep Guardiola. Mit ihnen gewann der FC Bayern unter Hoeneß Ägide zahlreiche nationale und internationale Titel: 21 Deutsche Meisterschaften, 15 DFB-Pokalsiege, sechs Ligapokalsiege und vier Supercupsiege sowie zweimal die UEFA Champions League und jeweils einmal den UEFA-Pokal, den UEFA Super Cup , den Weltpokal und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft

    Sportlicher Höhepunkt des FC Bayern München sind bis heute die Triple-Saisons 2013 und 2020  mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, dem DFB-Pokal und der Champions League im ersten deutsch-deutschen Finale der Geschichte. Komplettiert wurde das Rekordjahr 2013 mit dem Gewinn des UEFA Super Cup und der Klub-Weltmeisterschaft.

    TSV 1860 München

    Größter Lokalrivale des Rekordmeisters ist der TSV 1860 München. Gegründet wurde der Verein, der sich selbst auch als "Münchens Große Liebe" bezeichnet, am 15. Juli 1848, die Fußballabteilung wurde hingegen erst am 25. April 1899 ins Leben gerufen. Nationale Bekanntheit erlangten die Münchener Löwen jedoch erst in den 1960er-Jahren mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft 1966 und dem DFB-Pokalsieg 1964. International sorgte der TSV 1860 für Furore, als man 1965 im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1965 vor einer Rekordkulisse von 100.000 Zuschauern im Wembley-Stadion gegen West Ham United  unterlag. Fünf Jahre später - im Jahre 1970 - erfolgte jedoch der Absturz der Löwen in die Zweitklassigkeit.

    1982 erfolgte mit dem Lizenzentzug sogar der Zwangabstieg in die Bayernliga. Ende der 1980er-Jahre gelang unter der Ägide von Vereinspräsident Karl-Heinz Wildmoser und Trainer Werner Lorant der sportliche Wiederaufstieg bis in die Bundesliga2000 gelang sogar die Qualifikation für die UEFA Champions League2004 erfolgte jedoch der neuerliche Abstieg in die 2. Bundesliga. Im Jahr 2017 folgte schließlich der neuerliche Abstieg in die 3. Liga. Da den Löwen jedoch keine Lizenz erteilt wurde, folgte der Absturz in die Regionalliga Bayern. Bereits ein Jahr später folgte jedoch der direkte Wiederaufstieg.

    1. FC Nürnberg

    Neben den beiden Traditionsclubs aus München blickt auch der 1. FC Nürnberg auf eine lange Historie zurück. Gegründet am 4. Mai 1900 zählte der Club bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren zu den Spitzenteams in Deutschland mit fünf deutschen Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte der FCN zunächst an die alten Erfolge anknüpfen mit der ersten Nachkriegsmeisterschaft 1948. Nach eher mageren sportlichen Zeiten in den 1950er-Jahren gelangen den "Clubberern" mit der achten deutschen Meisterschaft 1961 und dem DFB-Pokalsieg 1962 ein letzter sportlicher Höhenflug.

    So gehörte der FCN zwar zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Dennoch verliefen die ersten Jahre sportlich wenig erfolgreich. 1968 gewannen den Clubberern zwar unter Max Merkel den bislang letzten Meistertitel. Bereits ein Jahr später - im Jahr 1969 - als Titelverteidiger der direkte sportliche Abstieg, was bis heute einmalig in der Bundesliga ist. Erst 1978 gelang dem FCN der Wiederaufstieg ins deutsche Fußball-Oberhaus.

    In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der 1. FC Nürnberg mit mittlerweile acht Auf- und Abstiegen zu einer regelrechten Fahstuhlmannschaft. Lediglich der Gewinn des DFB-Pokals 2007 bedeutete den ersten nationalen Titel seit 39 Jahren. Kurios: 2008 folgte der neuerliche Abstieg in die 2. Bundesliga - in diesem Falle als amtierender Pokalsieger. Mit acht Aufstiegen (19781980198519982001200420092018) und neun Abstiegen (196919791984199419992003200820142019) halten die "Clubberer" bislang den Bundesligarekord.

    Größter sportlicher Konkurrent ist bis heute die SpVgg Greuther Fürth. Vor allem in den 1920er-Jahren gehörten die beiden fränkischen Teams zu den Spitzenmannschaften in Deutschland. Dabei verbuchte Fürth in dieser Zeit ebenfalls seine bislang größten Erfolge mit drei deutschen Meistertiteln (191419261929). Zudem gilt das Frankenderby mit mehr als 260 Partien seit 1904 als ältestes Derby des deutschen Fußballs. Von besonderer Spannung ist auch das Fränkisch-Bayerische Derby mit dem FC Bayern München.

    VfB Stuttgart

    Mit etwa 50.000 Mitgliedern gehört der VfB Stuttgart zu den größten Fußballvereinen in Deutschland. Gegründet am 9. September 1893 im Gasthaus "Zum Becher" begann der sportliche Aufstieg der Schwaben jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Erster Höhepunkt war der Gewinn der US-amerikanischen Zonenmeisterschaft 1946. Die erfolgreichste Ära hatte der VfB jedoch in den 1950er-Jahren mit jeweils zwei deutschen Meisterschaften und DFB-Pokalsiegen.

    Im Jahr 1963 gehörten die Schwaben zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Sportlich verliefen die folgenden Jahre hingegen eher durchwachsen, 1975 folgte sogar der Abstieg in die 2. Bundesliga. Erst zwei Jahre später gelang dem VfB der Wiederaufstieg in das deutsche Fußball-Oberhaus. Die folgenden Jahrzehnte waren erneut von sportlichen Höhen und Tiefen geprägt. Neben drei weiteren Meisterschaften und einem Pokalsieg verbuchte der VfB mit dem Finaleinzug im Europapokal der Pokalsieger 1998 und dem UEFA-Pokal 1989 auch beachtliche internationale Erfolge.

    Nach 2009 folgte jedoch ein neuerlicher langsamer Absturz bis hin zum zweiten Abstieg 2016. Besonders bitter dabei jedoch auch der zeitgleiche Abstieg der zweiten Mannschaft aus der 3. Liga. Nur ein Jahr später gelang den Schwaben zwar der direkte Wiederaufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Nur ein Jahr später erfolgt jedoch der neuerliche Abstieg in die Zweitklassigkeit. Eine besondere sportliche Rivalität besteht zudem mit den Stuttgarter Kickers (Stuttgarter Stadtderby). Von besonderer sportlicher Brisanz ist auch das Baden-Württemberg-Derby mit dem Karlsruher SC.

    Eintracht Frankfurt

    Ihre Ursprünge hat Eintracht Frankfurt um die Jahrhundertwende mit der Gründung der Frankfurter FC Viktoria 1899 und den Frankfurter Kickers im Jahre 1899. Aus deren Fusion am 13. Mai 1920 ging schließlich die heutige Eintracht hervor. Allerdings waren die ersten Jahrzehnte nur von mäßigem sportlichen Erfolg geprägt. Erst in den 1950er-Jahren begann der allmähliche sportliche Aufstieg der SGE - sportlicher Höhepunkt dieser Zeit war der erste und bislang einzige Gewinn der deutschen Meisterschaft 1959 gegen den Lokalrivalen Kickers Offenbach (Mainderby).

    Im darauffolgenden Jahr erreichte die Frankfurter Eintracht als erste deutsche Mannschaft in der Geschichte sogar das Finale im Europapokal der Landesmeister, welches allerdings gegen Real Madrid mit 3:7 verloren ging. In den 1960er-Jahren gehörte die Eintracht zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, der sie bis 1996 angehörte. Sportlich waren diese Jahre von einer sportlichen Berg- und Talfahrt aus Beinahe-Meisterschaften und Beinahe-Abstiegen geprägt. Sportliche Hightlights waren die bislang fünf DFB-Pokalsiege sowie der Gewinn des UEFA-Pokals 1980. Nach drei weiteren Abstiegen gehört die Eintracht seit 2012 wieder dem deutschen Fußball-Oberhaus an.

    Der 1. FFC Frankfurt entstand am 27. August 1998 aus der Fußballabteilung der SG Praunheim. Bereits Mitte der 1990er-Jahre gehörten die Frankfurterinnen zu den Spitzenteams des deutschen Frauenfußballs. So gehört der 1.FFC Frankfurt nicht nur zu den 20 Gründungsmitgliedern der Frauen-Bundesliga im Jahr 1990. Mit sieben deutschen Meisterschaften, neun DFB-Pokalsiegen und vier Europapokalsiegen gelten die Frankfurterinnen derzeit als erfolgreichste deutsche Damen-Mannschaft. Sportliche Highlights sind die Duelle mit dem früheren Lokalrivalen FSV Frankfurt und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Mittlerweile fusionierte der Verein mit der SG Eintracht Frankfurt.

    1. FC Kaiserslautern

    Der 1. FC Kaiserslautern gilt bis heute als traditionsreichster Fußballverein im Südwesten Deutschlands. Gegründet am 2. Juni 1900 begann der sportliche Aufstieg der "Roten Teufel" zu einem Topverein im deutschen Fußball. So war der FCK zwischen 1945 und 1963 in der Oberliga Südwest das Maß aller Dinge. Neben elf südwestdeutschen Mannschaften und zwei französischen Zonenmeisterschaften bilden die beiden deutschen Meisterschaften 1951 und 1953 die größten Erfolge des FCK.

    Untrennbar verknüpft ist diese Zeit vor allem mit den FCK-Legenden Fritz Walter, dessen Bruder Ottmar WalterWerner LiebrichHorst Eckel und Werner Kohlmeyer verbunden. Sie bildeten das Grundgerüst der bundesdeutschen Nationalmannschaft um Bundestrainer Sepp Herberger, die am 4. Juli 1954 in der Schweiz den ersten WM-Titel gegen die hochfavorisierten Ungarn gewannen. Bis heute gilt das sogenannte "Wunder von Bern" als eigentliche Geburtsstunde der Bundesregublik Deutschland.

    Im Jahr 1963 zählte der FCK zu den 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Zwar blieben die großen Titelgewinne bis Anfang der 1990er-Jahre aus, doch zählten die "Roten Teufel" dennoch zeitweise zu den deutschen Spitzenteams. Bis heute legendär: der 7:4-Sieg gegen den FC Bayern München am 20. Oktober 1973 sowie der 5:0-Sieg gegen Real Madrid am 17. März 1982.

    Nach dem DFB-Pokalgewinn 1990 in der Vereinsgeschichte und der deutschen Meisterschaft 1991 fand sich der FCK binnen weniger Jahre im Tabellenkeller wieder. 1996 folgt schließlich der erste Abstieg in der Geschichte. Mit Trainer Otto Rehhagel gelang bereits ein Jahr später der Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus. 1998 wurde der FCK schließlich als erster Aufsteiger in der Geschichte deutscher Fußballmeister.

    Nach 2000 gerieten die Pfälzer jedoch zunehmend in sportliche und finanzielle Schwierigkeiten. 2012 folgte schließlich der dritte Abstieg in die 2. Bundesliga. Ein neuerlicher Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus blieb dem 1. FC Kaiserslautern jedoch verwehrt. 2018 folgte schließlich der Abstieg in die 3. Liga.

    FC Schalke 04

    Mit sieben deutschen Meisterschaften, fünf Pokalsiegen und einem UEFA-Pokal-Sieg gehört der FC Schalke 04 heute zu den erfolgreichsten deutschen Fußballvereinen der Geschichte. Gegründet im Jahr 1904 von einer Gruppe Jugendlicher entwickelten sich die Schalker Knappen schnell zu einer Spitzenmannschaft in Deutschland. Ihre erfolgreichste Zeit hatten die Königsblauen jedoch zwischen 1934 und 1942, als die Mannschaft jedes Jahr mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale.

    So gewannen die Knappen in dieser Zeit allein sechs Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal. 1937 gelang Schalke zudem als erstem deutschen Verein das Double aus Meisterschaft und Pokal. Erfolgsrezept der Mannschaft war der sogenannte "Schalker Kreisel" um Ernst Kuzzora und dessen Schwager Fritz Szepan.

    Die folgenden Jahrzehnte waren - mit Ausnahme der bislang letzten deutschen Meisterschaft 1958 und dem DFB-Pokal 1972 - eher von sportlichem Mittelmaß geprägt. Tiefpunkt war jedoch die Verwicklung in den Bundesliga-Skandal von 1971. Erst mit der Ernennung von Rudi Assauer stellten sich allmählich wieder neue sportliche Erfolge ein. Größte Erfolge in dieser Zeit waren neben den beiden Pokalsiegen 2001 und 2002 vor allem der Gewinn des UEFA-Pokals 1997. In besonderer Erinnerung bleibt jedoch die "Meisterschaft der Herzen" 2001.

    Borussia Dortmund

    Der Legende nach soll die Borussia-Brauerei unweit des Borsigplatzes der Namenspate für Borussia Dortmund gewesen sein. Gegründet am 19. Dezember 1909 in der Dreifaltigkeitsgemeinde entwickelte sich der BVB jedoch erst in den 1950er- und 1960er-Jahren zu einem Spitzenverein in Deutschland. Erste Erfolge auf nationaler Ebene waren der Gewinn der deutschen Meisterschaft 1956 und 1957 sowie der DFB-Pokal 1965. Ein Jahr später gelang dem BVB mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1966 als erstem deutschen Verein in der Geschichte ein internationaler Erfolg auf europäischer Ebene.

    Nach einer langen wirtschaftlichen und sportlichen Durststrecke in den 1970er- und 1980er-Jahren stieg der BVB in den 1990er-Jahren zu einem internationalen Spitzenteam auf. Größte sportliche Erfolge waren neben dem Gewinn zweier weiterer Meisterschaften der Gewinn der UEFA Champions League 1997 und des Weltpokals im gleichen Jahr. Mitte der 2000er-Jahre geriet der BVB jedoch durch sportliche Misserfolge sowie unternehmerische Fehlentscheidungen im Zuge des Stadionausbau in wirtschaftliche Schieflage.

    Mit dem Engagement von Jürgen Klopp im Jahr 2008 konnte der BVB jedoch wieder an alte Erfolge anknüpfen. Größte Erfolge unter dessen Ägide waren der Gewinn zweier Meisterschaften sowie das erste Double der Vereinsgeschichte aus Meisterschaft und DFB-Pokal im Jahr 2012. Ein Jahr später unterlag der BVB jedoch nur knapp im ersten deutsch-deutschen Finale in der Geschichte der UEFA Champions League.

    Seit Jahren gehört der BVB zu den Vereinen mit dem höchsten Zuschauerschnitt in Europa. So kamen in den letzten Jahren im Schnitt rund 80.000 Zuschauer zu jedem Bundesliga-Spiel. Berühmt ist der BVB dabei vor allem die eigene Südtribüne im heimischen Signal Iduna Park, welche mit 25.000 Fans heute die größte Stehtribüne Europas. Zudem zählt die Borussia mit über 154.000 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen der Welt. Die größte sportliche Rivalität besteht seit Jahrzehnten mit dem FC Schalke 04. Dabei zählt das Revierderby heute zu den traditionsreichsten und bekanntesten Derbys der Welt.

    Borussia Mönchengladbach

    Zu den beliebtesten deutschen Vereinen gehört auch Borussia Mönchengladbach. Gegründet im Jahr 1900 hatten die Gladbacher Fohlen vor allem in den 1970er-Jahren mit fünf deutschen Meisterschaften, zwei Pokalsiegen und zwei UEFA-Pokalsiegen ihre erfolgreichste Ära. Geprägt war diese Zeit auch vom sportlichen Duell mit dem FC Bayern München, deren Spieler in dieser Zeit den Kern der deutschen Nationalmannschaft bildeten. Vor allem die temporeiche und offensive Spielweise in dieser Zeit brachte der Mannschaft den Spitznamen "Fohlenelf" ein. 

    Legendär wurde zudem das sogenannte "Büchsenwurfspiel" im Europapokal der Landesmeister am 20. Oktober 1971. So gewann die Borussia zwar das Heimspiel gegen Inter Mailand souverän mit 7:1. Allerdings wurde das Spiel von der UEFA annulliert, weil der italienische Roberto Boninsegna von einer leeren Büchse getroffen wurde. Einen Eintrag in die Geschichtsbücher fand auch der "Pfostenbruch am Bökelberg" am 3. April 1971.

    In den 1980er-Jahren konnten die Gladbacher Fohlen jedoch nicht mehr an ihren Titelreigen anknüpfen. Der bislang letzte sportliche Erfolg gelang der Borussia mit dem Pokalsieg 1995. Vier Jahre später später mussten die Fohlen schließlich den ersten von insgesamt zwei Abstiegen (1999 und 2007) hinnehmen.

    1. FC Köln

    Der 1. FC Köln wurde erst am 13. Februar 1948 aus dem Zusammenschluss mehrere Fußballvereine der Domstadt. Unter seinem Gründungspräsidenten Franz Kremer fand der erste gesamtstädtische Kölner Fußballclub schnell Anschluss zu den großen Vereinen der Bundesrepublik. So waren die 1960er-Jahre die bis heute erfolgreichste Ära des Vereins mit zwei deutschen Meisterschaften, vier westdeutschen Meisterschaften und einem DFB-Pokalsieg. Zudem gelang dem Geißbock-Club 1964 die erste deutsche Meisterschaft der neugegründeten Bundesliga.

    Größter Erfolg war das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Den bislang letzten Titel gewann der 1. FC Köln mit dem DFB-Pokal 1983, wo sich die Geißböcke im Finale in einem Kölner Stadtderby gegen den SC Fortuna Köln durchsetzen konnte. In den 1990er-Jahren begann allerdings der langsame sportliche Abstieg des FC mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 1998. Nach einem neuerlichen Abstieg 2002 hat sich der 1. FC Köln jedoch wieder im Oberhaus des deutschen Fußballs etabliert. 2017 hat sich der FC zudem erstmals seit 25 Jahren wieder für einen europäischen Wettbewerb qualifziert. Im Folgejahr folgte hingegen der neuerliche Abstieg in die zweite Bundesliga. Wappentier des 1. FC Köln ist übrigens Geißbock Hennes.

    Historische Rivalitäten gibt es aufgrund historischer und geografischer Besonderheiten zu einigen Vereinen ("Rheinisches Derby"). Die traditionsreichste Rivalität gibt es mit Borussia Mönchengladbach. Seit 1979 besteht zudem eine ausgeprägte Rivalität mit der benachbarten Werkself von Bayer 04 Leverkusen. Durch die historisch bedingte Rivalität der Domstadt mit Düsseldorf exitiert heute auch eine gewisse Konkurrenz mit Fortuna Düsseldorf

    Sehr speziell ist bis heute jedoch das Verhältnis mit dem SC Fortuna Köln. So war der Südstadtklub zwar war 26 Jahre lang ununterbrochen im Profifußball vertreten, eine richtige Rivalität entwickelte sich aber nie - auch bedingt durch die unterschiedlichen Ligazugehörigkeiten.

    Bayer 04 Leverkusen

    Die Werkself von Bayer 04 Leverkusen gehört seit 1979 ununterbrochen der Bundesliga an. Die größten Erfolge feierte die Mannschaft jedoch Ende der 1980er- und 1990er-Jahren mit dem Gewinn des DFB-Pokals und des UEFA-Pokals. Mit zahlreichen zweiten Plätzen zwischen 1997 und 2011 - darunter fünf deutschen Vize-Meisterschaften - haftet Bayer jedoch der Ruf des ewigen Zweiten ("Vizekusen") an. Sportlich besitzt Bayer 04 mit seiner eher überschaubaren Anhängerschaft zudem das Image eines klassischen Ausbildervereins.

    Hamburger SV

    Das Gründungsmitglied der Bundesliga aus der Freien und Hansestadt wurde bereits 29. September 1887 gegründet. Der heutige Verein entstand jedoch erst am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06. Bereits in den 1920er-Jahren stieg der Hamburger SV zu den führenden Fußballclubs in Deutschland auf.

    So erreichten die Hanseaten 1922 das Endspiel der deutschen Meisterschaft, in dem es jedoch keinen sportlichen Sieger gab. Als selbst das Wiederholungsspiel mit einem Unentschieden endete, erklärte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Hamburger SV zwar zum deutschen Meister. Dieser verzichtete jedoch auf diesen Titel, wobei der Verein allerdings später behauptete, dass der DFB ihn zum Verzicht genötigt habe. Die tatsächlichen Hintergründe sind bis heute jedoch nicht bekannt.

    Somit gab es 1922 keinen deutschen Fußballmeister. Allerdings konnten sich die Hanseaten bereits im folgenden Jahr auf sportlichem Wege die erste deutsche Meisterschaft in der Vereinshistorie sichern. Fünf Jahre später konnte der HSV diesen Erfolg mit einem weiteren Titelgewinn wiederholen.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stieg der Hamburger SV mit insgesamt 15 norddeutschen Meisterschaften schnell zur domninierenden Fußballmacht im Norden Deutschlands auf. Um HSV-Idol Uwe Seeler gelang den Hanseaten zudem der Gewinn der deutschen Meisterschaft 1960. Drei Jahre später zählte der HSV zu den 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Dabei gewann Seeler in der Premierensaison mit insgesamt 30 Treffern der Gewinn der ersten Torjägerkanone in der Geschichte des Fußball-Oberhauses.

    Weitere Meisterschaften blieben dem Verein jedoch vorerst verwehrt. Auch die sportliche Dominanz im Norden endete mit dem Gewinn der Meisterschaft 1965 durch den Nordrivalen SV Werder Bremen sowie der ersten und bislang einzigen deutschen Meisterschaft 1967 von Eintracht Braunschweig. Einziger sportlicher Höhepunkt war der Gewinn des DFB-Pokals 1963 - dem ersten Pokalerfolg in der Geschichte der Hanseaten.

    Seine Glanzzeit feierte der HSV allerdings in den 1970er- und 1980er-Jahren. So verbuchten die Hanseaten unter der Ägide von Kuno Klötzer neben dem Gewinn des DFB-Pokal 1976 mit dem Europapokal der Pokalsieger 1977 den ersten internationalen Titelgewinn. Zwei Jahre später folgte der Gewinn der vierten deutschen Meisterschaft in der Historie des Vereins. Eng verknüpft sind die Erfolge dieser Zeit jedoch mit dem österreichischen Trainer Ernst Happel

    Neben zwei weiteren deutschen Meisterschaften und dem DFB-Pokalsieg 1987 verbuchte der HSV mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1983 den bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Zudem erreichten die Hanseaten in dieser Zeit drei weitere europäische Endspiele. Nach dem letzten Titelgewinn 1987 rutschte der Hamburger SV ins sportliche Mittelmaß ab. Im Jahr 2018 stieg der HSV schließlich erstmals in seiner Geschichte in die 2. Bundesliga ab.

    Größte sportliche Konkurrenten des HSV sind der Stadtrivale FC St. Pauli (Hamburger Derby) und der Nordkonkurrent SV Werder Bremen (Nordderby).

    SV Werder Bremen

    Der SV Werder Bremen gehört zu den erfolgreichsten Vereinen in Norddeutschland. Gegründet wurde der Verein am 4. Februar 1899 von 16-jährigen Schüler aus handelsbürgerlichen Kreisen. Der Vereinsname leitet sich von dem in der Weser gelegenen Stadtwerder ab. Sportlich stand der Verein aus der Hansestadt zunächst lange Zeit im Schatten des Hamburger SV

    Erster sportlicher Glanzpunkt für Werder war zu Beginn der 1960er-Jahren der Gewinn des DFB-Pokals 1961. Zwei Jahre später gehörte der SV Werder zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Ein weiterer Höhepunkt in dieser Zeit war der Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft 1965. In den 1970er-Jahren versank Werder hingegen im sportlichen Mittelmaß. So zählte die Mannschaft aus Bremen dauerhaft zu den sogenannten "grauen Mäusen", später sogar zu den Abstiegskandidaten.

    Im Jahr 1980 folgte zwar der Gang in die sportliche Zweitklassigkeit. Allerdings gelang Werder in der Folgesaison jedoch der direkte Wiederaustieg. In den folgenden Jahren fiel Werder Bremen zwar durch einen attraktiven Offensivfußball auf. Die sportlichen Erfolge blieben jedoch zunächst aus.

    Erst unter der Ägide von Manager Willi Lemke und Trainer Otto Rehhagel begann die Glanzzeit Werders in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren. Dabei stieg die Mannschaft aus der Hansestadt zum Hauptkonkurrenten des FC Bayern München in der Bundesliga auf, womit die traditionelle gegenseitige Rivalität beider Vereine ihren Anfang nahm. So gewann Werder zwischen 1987 und 1995 neben zwei deutschen Meisterschaften auch zweimalig den DFB-Pokal. Größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1992.

    Mit dem Ende der 14-jährigen Amtszeit Rehhagels rutschte Werder erneut ins sportliche Mittelmaß an. Die Folge waren mittelmäßige Platzierungen und mehrere Trainerwechsel. Mit der Verpflichtung von Trainer Thomas Schaaf etablierte sich der SV Werder erneut unter den deutschen Spitzenclubs. Sportlicher Höhepunkt dieser Ära war der Gewinn des Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal im Jahr 2004. In den Folgejahren blieben mit Ausnahme des DFB-Pokalsieges 2009 weitere sportliche Erfolge jedoch weitgehend aus.

    Hannover 96

    Mit derzeit etwa 20.000 Mitgliedern gehört Hannover 96 zu den größten Vereinen in Niedersachsen. Obwohl die Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Grün sind, werden die Spieler der Fußballmannschaften von den Fans aufgrund der traditionell roten Heimtrikots "die Roten" genannt. Der Verein wurde am 12. April 1896 gegründet. Maßgeblicher Förderer war dabei der Sportpionier Ferdinand Wilhelm Fricke. 1901 wurde Hannover 96 in einen Fußballverein umgewandelt.

    Bereits in den 1930er-Jahren gehörten "die Roten" zu den stärksten Klubs in Deutschland. Größter Erfolg war der Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte der niedersächsische Verein mit einer weiteren deutschen Meisterschaft zunächst an seine alten Erfolge anknüpfen. 1964 gelang Hannover 96 der Aufstieg in die Bundesliga.

    Zehn Jahre lang gehörte der Verein dem Fußball-Oberhaus an. Die folgenden Jahrzehnte waren schließlich durch wiederholte Auf- und Abstiege geprägt. Herausragender Erfolg in dieser Zeit war jedoch der Gewinn des einzigen DFB-Pokals 1992. Gleichzeitig war es der erste Pokalsieg eines Zweitligisten in der Geschichte. Größter sportlicher Konkurrent der "Roten" ist Eintracht Braunschweig (Niedersachsenderby).

    VfL Wolfsburg

    Der VfL Wolfsburg wurde am 12. September 1945 gegründet und wird vom niedersächsichen Automobilbauer Volkswagen gefördert. Als einer der wenigen Vereine im deutschen Fußball sind die Wölfe sowohl bei den Damen wie Herren besonders erfolgreich. So gehört das Herrenteam seit 1997 der Bundesliga an. Seitdem lösten sich sportliche Höheflüge mit Mittelmaß und Abstiegskampf ab. Größte Erfolge der Wolfsburger Männermannschaft waren der Gewinn der deutschen Meisterschaft und des DFB-Pokals sowie des DFL-Supercups.

    Wesentlich erfolgreicher sind hingegen die Damen des VfL Wolfsburg. So entstand das Damenteam bereits 1973 als Frauenfußballabteilung des VfR Eintracht Wolfsburg. 2003 wechselte diese jedoch geschlossen zum VfL Wolfsburg. Dabei gehören die Wolfsburgerinnen zu den Gründungsmitgliedern der Frauen-Bundesliga. Nach dem Abstieg 2005 sowie dem direkten Wiederaufstieg in der Folgesaison entwickelte sich die Damen-Mannschaft schließlich zu einer Spitzenmannschaft im deutschen Frauenfußball. Größte Erfolge waren dabei der Gewinn des Triple aus MeisterschaftDFB-Pokal und UEFA Women's Champions League im Jahr 2013.

    Hertha BSC

    Größter Verein der Bundeshauptstadt Berlin ist Hertha BSC. Gegründet wurde die "Alte Dame" am 25. Juli 1892 als einer der ersten reinen Fußballvereine in Deutschland. Bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren gehörte die Hertha zu den erfolgreichsten Vereinen in Deutschland. In diese Zeit fallen auch die beiden bislang einzigen deutschen Meisterschaften sowie fünf Vize-Meisterschaften. In der Nachkriegszeit konnte die "Alte Dame" jedoch nicht mehr an die alten Glanzzeiten anknüpfen. So gehörte die Hertha 1963 zu den Gründungsvereinen der Bundesliga - 1969 erfolgte jedoch der Zwangsabstieg.

    Anfang der 1970er-Jahre konnte sich die Hertha allerdings erneut in der Bundesliga etablieren. Gegen Ende der 1970er-Jahre machte die "Alte Dame" zudem in den nationalen und internationalen Pokalwettbewerben auf sich aufmerksam. In den 1980er-Jahren erfolgte jedoch der Absturz der Hertha bis in die Drittklassigkeit. Erst 1997 gelang den Herthanern der Wiederaufstieg ins Oberhaus des deutschen Fußballs. Sportlich waren die folgenden Jahren jedoch von manchen Höhenflügen, aber auch Abstiegen geprägt.

    1. FFC Turbine Potsdam

    Der 1. FFC Turbine Potsdam ging am 3. März 1971 aus der BSG Turbine Potsdam hervor und zählte bereits in den 1980er-Jahren zu den erfolgreichsten Mannschaften des DDR-Frauenfußballs. Nach der deutschen Wiedervereinigung spielte Turbine zunächst in der zweitklassigen Regionalliga Nordost. Mitte der 1990er-Jahre konnte sich das Team aus Potsdam allerdings recht schnell in der Frauen-Bundesliga etablieren und an die alten Erfolge aus DDR-Zeiten anknüpfen.

    So ist Turbine Potsdam heute der einzige Verein aus den neuen Bundesländern, der mit insgesamt sechs DDR-Meisterschaften, sechs gesamtdeutschen Meisterschaften, drei DFB-Pokalsiegen und zwei Europapokalsiegen eine gesamtdeutsche Fußballmeisterschaft im Erwachsenenbereich gewinnen. Maßgeblichen Anteil an den Erfolgen hatte Bernd Schröder, langjähriger Trainer und Manager von Turbine Potsdam. Mit insgesamt zwölf Meistertiteln, drei Pokalsiegen und zwei Europapokalsiegen gilt er heute als erfolgreichster Frauenfußballtrainer Deutschlands und einer der erfolgreichsten der Welt.

    BFC Dynamo

    Zu den bekanntesten Fußballvereinen der DDR gehört heute der BFC Dynamo. Seinen Ursprung hatte das Team zunächst im SC Dynamo Berlin. 1966 wurde die Fußball-Sektion unter seinem heutigen Namen als eigenständiger Fußballverein gegründet. Wegen der Unterstützung durch Erich Mielke galt der BFC Dynamo lange Jahre als "Stasi-Club". Die größten Erfolge feierte er in den 1980er-Jahren mit zehn DDR-Meisterschaften in Folge. Nach der Wiedervereinigung konnte der BFC Dynamo jedoch nicht mehr an seine sportlichen Erfolge anknüpfen. Auf die sportliche Talfahrt folgte 2001 die wirtschaftliche Insolvenz.

    1. FC Magdeburg

    Der 1. FC Magdeburg wurde am 22. Dezember 1965 durch die Ausgliederung der Fußballsektion aus dem SC Magdeburg gegründet und zählt heute zu den erfolgreichsten Vereinen im DDR-Fußball. Seine erfolgreichsten Jahre hatte der FCM vor allem in den 1970er-Jahren mit drei DDR-Meisterschaften. Mit insgesamt fünf DD gehört der ostdeutsche Verein zudem zu den Rekordhaltern. Als einzigem DDR-Verein gelang dem FCM zudem der Gewinn eines Europapokalwettbewerbs. Nach der deutschen Einheit folgte zunächst der sportliche und wirtschaftliche Niedergang. 2018 gelang Aufstieg in die 2. Bundesliga.

    SG Dynamo Dresden

    Die SG Dynamo Dresden gehörte zu den erfolgreichsten und populärsten Vereinen des DDR-Fußballs. Heute gehört sie mit etwa 20.000 Mitgliedern zu den größten Klubs in den neuen Bundesländern. Gegründet am 12. April 1953 hatte Dynamo in den 1970er-Jahren seine erfolgreichste Zeit. Bereits 1971 feierte Dynamo mit der DDR-Meisterschaft und dem DDR-Pokal das erste Double in der Geschichte des DDR-Fußballs. Nach vier Jahren in der Bundesliga (1991-1995) spielt Dynamo Dresden heute in der 3. Liga.

    Weitere deutsche Traditionsvereine

    1. FSV Mainz 05

    Kickers Offenbach

    SV Darmstadt 98

    FSV Frankfurt

    1. FC Saarbrücken

    SC Freiburg

    Stuttgarter Kickers

    Karlsruher SC

    SV Waldhof Mannheim

    SpVgg Greuther Fürth

    FC Augsburg

    SC Preußen Münster

    VfL Osnabrück

    FC St. Pauli

    Eintracht Braunschweig

    FC Hansa Rostock

    KFC Uerdingen 05

    Fortuna Düsseldorf

    SC Fortuna Köln

    Rot-Weiß Essen

    VfL Bochum

    MSV Duisburg

    DSC Arminia Bielefeld

    RB Leipzig

    1. FC Union Berlin

    FC Rot-Weiß Erfurt

    FC Carls Zeiss Jena

    FC Erzgebirge Aue

    Weitere Informationen zum regionalen Fußball

    Frauenfußball

    Deutschland

    Südwestdeutschland

    Ruhrgebiet

    Leipzig

    Berlin

    Hamburg

    München

    Internationale Traditionsvereine

    SK Rapid Wien

    Mit mehr als 30 Meisterschaften ist der SK Rapid Wien heute der Rekordmeister Österreichs. Gegründet am 22. Juli 1897 als "Erster Wiener Arbeiter Fußballklub" zählen die Grün-Weißen heute zu den ältesten Fußballvereinen des Landes. Zudem gewann Rapid den Mitropapokal (1930 und 1951) und erreichte zweimalig das Finale im Europapokal der Pokalsieger (1985 und 1996). 

    Nach dem Anschluss Österreichs wurde der Klub offiziell zu einem deutschen Verein, der DFB-Pokal und die deutsche Meisterschaft gewann. Zu den Besonderheiten der Rapid-Fankultur gehört die sogenannte "Rapid-Viertelstunde". Gemeint sind damit die letzten 15 Minuten eines Spiels, in denen Rapid zahlreiche Spiele komplett umdrehen konnte.

    FK Austria Wien

    Der FK Austria Wien wurde am 29. Oktober 1910 von ehemaligen Spielern des Vienna Cricket and Football-Club als Wiener Amateur-Sportverein (WAS) gegründet. Mit mehr als 20 Meisterschaften gehören die "Veilchen" zu den erfolgreichsten Klubs in Österreich. Mit 27 Pokalsiegen hält die Austria zudem den Rekord. Auch international kann der Wiener Klub mit zwei Mitropapkalsiegen (1933 und 1936) sowie der Finalteilnahme im Europapokal der Pokalsieger vorweisen. Die größte sportliche Rivalität der Austria besteht mit dem Lokalrivalen SK Rapid Wien. Das Wiener Derby gilt nach dem Old Firm als zweitältestes Fußballderby Europas.

    Grasshopper Club Zurich

    Der Grasshopper Club Zürich wurde am 1. September 1886 vom englischen Studenten Tom E. Griffith gegründet. Bereits 1898 gewannen die Grasshoppers die erste Schweizer Meisterschaft und sind heute mit bislang 27 Titeln Rekordhalter in der Schweiz. Seine goldene Ära erlebten die Grasshoppers unter der Ägide von Karl Rappan mit fünf Meisterschaften und sieben Pokalsiegen. Dank des von ihm entwickeltenen "Schweizer Riegels" - dem späteren "Catenaccio" - zählte Zürich zur europäischen Fußballelite. Größte Rivalen der Grasshoppers sind der FC Zürich ("Zürcher Derby") und der FC Basel.

    FC Basel

    Zu den größten Konkurrenten der Hoppers gehört auch der FC Basel. Mit 20 Meisterschaften und zwölf Pokalsiegen gehört der FCB zu den erfolgreichsten Vereinen bei den Eidgenossen. Gegründet wurde der "Eff Cee Bee" bereits am 15. November 1893, nachdem bereits drei Tage zuvor in einem Inserat bei der Basler National-Zeitung zur Gründung eines Fußballklubs aufgerufen wurde. Seinen ersten sportlichen Höhenflug hatte der FCB in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre unter der Ägide des deutschen Trainers Helmut Benthaus mit allein sieben Meistertiteln

    Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg in die zweitklassige Nationalliga B konnte der FC Basel zu Beginn der 2010er-Jahre wieder an seine alten Erfolge anknüpfen, darunter acht Meisterschaften in Folge. 2013 gelang dem FCB mit dem Halfinaleinzug in der UEFA Europa League der bislang größte internationale Erfolg eines Schweizer Vereins.

    RSC Anderlecht

    Der "Königliche Sportclub" RSC Anderlecht wurde am 27. Mai 1908 von 13 Fußballfreunden gegründet. Mit insgesamt 34 Meisterschaften sind die "Violetten" heute Rekordhalter in Belgien. Der richtige Durchbruch gelang dem Club aus dem Brüsseler Vorort allerdings erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch auf europäischer Ebene konnte der RSC Anderlecht mit mehreren Europapokalsiegen auf sich aufmerksam machen. Dessen Image als bodenständiger Verein brachte ihm heute die größte Fangemeinde des Landes ein. Größter Rivale im belgischen "Classico" ist Standard Lüttich.

    FC Brügge

    Gegründet am 13. November 1891 ist der FC Brügge heute einer der ältesten und traditionsreichsten Fußballclubs in Belgien. Zudem gelten die "Gazellen" als einziger Verein des Landes, der dem Rekordmeister aus Anderlecht in den letzten 40 Jahren stets auf Augenhöhe begegnet ist. Zudem ist der FC Brügge heute mit elf Pokalsiegen der Rekordhalter Belgiens. Zudem gilt der FC Brügge heute als einer der populärsten Fußballvereine und verfügt über eine landesweite Gefolgschaft. Als Zeichen der Wertschätzung für die Fans ("Zwölfter Mann") wird die Trikotnummer Zwölf grundsätzlich nicht vergeben. Neben der Konkurrenz mit dem RSC Anderlecht besteht auch eine regionale Rivalität mit dem KAA Gent.

    Ajax Amsterdam

    Die "Göttersöhne" von Ajax Amsterdam gehören heute zu den drei stärksten und erfolgreichsten niederländischen Fußballclubs. Gegründet wurde der Verein bereits 1883 von einigen Studenten der "Hogere Burgerschool" (HBS). Seit 1894 tragen die "Göttlichen" den Namen des griechischen Helden Ajax. Mit bislang 33 Meisterschaften und 18 Pokalsiegen ist Ajax derzeit Rekordhalter in beiden Wettbewerben. Zudem gehört der Verein ununterbrochen der 1956 gegründeten Eredivisie, der höchsten niederländischen Spielklasse an.

    Auch auf internationaler Ebene zählt Ajax zu den erfolgreichsten Vereinen. So gehört der Klub zu den fünf europäischen Vereinen, die alle Europapokalwettbewerbe gewinnen konnten. Allein in den 1970er-Jahren konnte Ajax dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister (1971-1973) gewinnen. Untrennbar verbunden ist die bislang erfolgreichste sportliche Ära der "Göttlichen" mit Johann Cruyff. Darüber hinaus gilt die vielgerühmte "Ajax-Schule" bis heute vielen Fußballclubs auf der ganzen Welt als Vorbild.

    PSV Eindhoven

    Der PSV Eindhoven wurde am 31. August 1913 gegründet und galt zunächst als reiner Werksverein des Elektronik-Konzern Philips. Auch die Profimannschaft der "Bauern" setzte sich in den Anfangsjahren ausschließlich aus Betriebsmitarbeitern zusammen. Mit 24 Meisterschaften und neun Pokalsiegen gehört PSV heute zu den erfolgreichsten Vereinen der Niederlande. Zudem herrscht eine große Rivalität mit dem FC Eindhoven.

    Feyenoord Rotterdam

    Am 19. Juli 1908 wurde Feyenoord Rotterdam gegründet und gilt heute als einer der beliebtesten Klubs in den Niederlanden mit einer landesweiten Fanszene. Mit bislang 15 Meisterschaften und zwölf Pokalsiegen der "Stolz des Südens" zu den erfolgreichsten Vereinen in den Niederlanden. Im Jahre 1970 gelang Feyenoord zudem als erstem niederländischen Fußballclub der Gewinn des Europapokals der Landemeister. Die größte sportliche Rivalität besteht auf nationaler Ebene mit Ajax Amsterdam ("De Klassieker") sowie mit dem Stadtrivalen Sparta Rotterdam.

    Paris Saint-Germain

    Der französische Hauptstadtverein wurde am 12. August 1970 auf Initiative einiger französischer Politiker gegründet und ging aus dem Vorstadtclub Stade saint-germanois hervor. Bereits 1974 stieg PSG in die Ligue 1 auf. Erst in den 1990er-Jahren entwickelte sich Paris Saint-Germain zu einem Spitzenteam auf. Auch auf europäischer Ebene verbuchte PSG einige Erfolge gegen namhafte Spitzenklubs. Den größten Erfolg verbuchte Paris mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger. Seit 2011 gehört PSG der katarischen Investorengruppe Qatar Sports Investments (QSI).

    AS Saint-Étienne

    Der AS Saint-Étienne wurde 1919 von Mitarbeitern der Einzelhandelskette Casino als Amicale de la Société Casino gegründet. Bis heute sind die Grünen besonders populär und pflegen zudem eine intensive Rivalität mit Olympique Lyon aus der benachbarten Regionalhauptstadt. Daneben bestehen kleinere regionale Rivalitäten mit AS Valence und Grenoble Foot. Auch die Fanszene des französischen Rekordmeisters gilt als eine der aktivsten, treuesten und kreativsten Frankreichs. Sportlich hatte AS Saint-Étienne seine erfolgreichste Zeit in den 1960er- und 1970er-Jahren. Aus dieser Zeit resultiert auch der bislang größte internationale Erfolg mit der Finalteilnahme im Europapokal der Landesmeister 1976, wo die Grünen sich schließlich dem Titelverteidiger FC Bayern München knapp unterlag.

    Olympique Lyon

    Lange Zeit stand Olympique Lyon im Schatten seines Nachbarn aus Saint-Étienne. Gegründet wurden die "Kids" am 3. August 1950, der sportliche Aufstieg des Vereins aus der zweitgrößten Stadt Frankreichs unter der Ägide von Präsident Jean-Michel Aulas. Mit dem ersten Titelgewinn 2002 stellte Olympique Lyon mit sieben aufeinanderfolgenden Meisterschaften einen neuen Ligarekord auf. Neben den Rivalitäten mit den französischen Spitzenklubs PSG und Olympique Marseille ist vor allem die Rivalität mit AS Saint-Étienne von besonderer Brisanz. Seit 2004 zählt die Frauenmannschaft von Olympique zu den europäischen Spitzenteams im internationalen Frauenfußball.

    Girondins Bordeaux

    Gegründet wurde Girondins Bordeaux bereits am 1. Oktober 1881, wobei die Fußballabteilung erst 1919 dauerhaft etabliert wurde. Seinen Profifußballstatus erhielt Girondins am 2. Juli 1936 durch Fusion mit dem benachbarten bordelaiser Sportverein Girondins Gueyenne Sport. Die sportlich erfolgreichste Zeit hatte der Verein aus der südwestfranzösischen Stadt in den 1980er-Jahren mit drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen. Größter internationaler Erfolg war die Finalteilnahme im UEFA-Pokal im Jahr 1996. Seit 2015 verfügt Girondins über eine eigene Frauen-Mannschaft, die 2017 in die erste französische Liga aufgestiegen ist.

    Olympique Marseille

    Als neunfacher Landesmeister und Gründungsmitglied der ersten französischen Liga gehört Olympique Marseille zu den erfolgreichsten Fußballvereinen in Frankreich. Zudem ist "OM" bislang der einzige französische Klub, der UEFA Champions League gewinnen konnte. Hinzu kamen einige Finalteilnahmen in den europäischen Wettbewerben. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte Olympique in den 1990er-Jahren während der Präsidentschaft des ehemaligen französischen Politikers Bernard Tapie. Mit der "Affäre OM-VA" folgte hingegen der jähe sportliche Absturz mit dem Zwangabstieg 1994. Olympique ist einer der populärsten Fußballvereine Frankreichs und verfügt über eine landesweite Gefolgschaft. Größter sportlicher Rivale ist der Hauptstadtklub Paris Saint-Germain ("Le Classique").

    Stade Reims

    Der französische Fußballklub Stade Reims wurde bereits am 29. Oktober 1910 als Betriebssportverein der Sektkellerei Pommery & Greno gegründet. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Verein aus der Champagne hingegen in den 1950er-Jahren. Mit sechs Meisterschaften und zwei Pokalsiegen gehörte Stade zu den Aushängeschildern des französischen Fußballs. Dabei war das Team vor allem für seine offensive Spielweise ("foot pétillant" oder "football champagne") rund um die französischen Stars Raimond Kopa und Just Fontaine bekannt

    In dieser Zeit erreichte Stade Reims zweimalig das Finale im Europpapkal der Landesmeister, wo man sich allerdings beide Male dem spanischen Spitzenklub Real Madrid geschlagen geben musste. Zudem bildeten viele Spieler auch das Gerüst der französischen Nationalmannschaft, die mit dem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden einen ersten großen Erfolg feiern konnte.

    In den 1960er-Jahren begann jedoch der langsame sportliche und wirtschaftliche Abstieg des französischen Traditionsvereins, der schließlich 1992 im Konkurs endete. 2018 gelang Stade Reims wieder der Aufstieg in die erste französische Liga. Neben den Herren gehörten auch die Damen in den 1970er- und 1980er-Jahren zu den herausragenden französischen Klubs.

    AS Monaco

    Mit bislang acht Meisterschaften und fünf Pokalsiegen gehört der AS Monaco zu den erfolgreichsten französischen Fußballvereinen. Zu den größten internationalen Erfolgen der Monegassen gehören die Finalteilnahmen in der UEFA Champions League 2004 und im Europapokal der Pokalsieger 1992. Gegründet wurde der Verein am 1. August 1919, wobei sich der AS Monaco erst 1948 in einen Profklub umwandelte. 

    Dabei spielte der Verein aus dem Fürstentum an der französischen Mittelmeerküste nahezu ununterbrochen erstklassig. Lediglich zwischen 2011 und 2013 spielten die Monegassen in der zweiten französischen Liga. Seit 2011 werden 66,66 Prozent der Anteile der für den Profibereich zuständigen Kapitalgesellschaft von von Jekaterina Rybolowlewa gehalten, der Tochter des aktuellen Vereinspräsidenten und russischen Milliardärs Dmitri Rybolowlew. Die übrigen 33,33 Prozent sind im Besitz der monegassischen Fürstenfamilie Grimaldi. Prominentester Fan ist Fürst Albert II. von Monaco.

    Manchester United

    Der englische Topverein Manchester United ging bereits 1878 aus dem Klub Newton Heath und wurde von Mitarbeitern einer regionalen Eisenbahngesellschaft gegründet. Seine ersten Erfolge feierte der englische Rekordmeister in den 1950er-Jahren unter der Ägide von Trainer Matt Busby

    Größte Tragödie dieser Zeit war hingegen das sogenannte Munich Air Desaster am 6. Februar 1958, einige Spieler und Begleiter des Vereins bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Nach einer schweren finanziellen und sportlichen Krise stieg ManU mit Trainer Alex Ferguson zu einem europäischen Spitzenklub auf.

    So zählt Manchester United heute zu den fünf Vereinen in Europa, die Europapokalwettbewerbe gewinnen konnten. Wirtschaftlich gehört der Verein laut einer Untersuchung von Deloitte zu den umsatzstärksten Vereinen der Welt. Zudem ist ManU heute mit etwa 150.000 Mitgliedern der viertgrößte Fußballverein der Welt.

    Manchester City

    Die Geschichte von Manchester City reicht bereits über 100 Jahre zurück. Gegründet wurde der Verein bereits 1880 unter dem Namen West Gorton Saint Marks. 1894 erhielten die Citizens ihren heutigen Vereinsnamen. 

    Als erster Verein aus Manchester gewann ManCity bereits 1904 den englischen Fußballpokal (FA-Cup). Dennoch stand Manchester City meist im Schatten seines großen Rivalen Manchester United ("Manchester-Derby"). 

    Kurios: In der Saison 1957/58 erzielten die Citizens 104 Tore bei 100 Gegentoren. Zudem ist Manchester City bis heute der einzige englische Verein, der 1938 als amtierender Meister abgestiegen ist.

    FC Liverpool

    Der FC Liverpool gilt heute als zweitbester Fußballverein Englands und zählt zudem zu den international renommiertesten Klubs. Seit seiner Gründung am 3. Juni 1892 spielen die "Reds" an der historischen Anfield-Road. Von Beginn an pflegt der FC Liverpool eine traditionsreiche sportliche Konkurrenz mit dem Nachbarn FC Everton ("Merseyside Derby") sowie die Rivalität mit Manchester United

    Trotz aller Erfolge und seiner traditionsreichen Vergangenheit ist die Geschichte auch von zwei tragischen Ereignissen überschattet: der Katastrophe von Heysel 1985 und der Hillsborough-Katastrophe 1989. 

    Unter dem deutschen Trainer Jürgen Klopp konnten "Reds" wieder an die alten Triumphe anknüpfen: 2019 gelang dem FC Liverpool der Gewinn der UEFA Champions League. 2020 wurde der Verein erstmals nach 30 Jahren wieder englischer Meister.

    Seit 2013 verfügt der Verein über eine eigene Frauenmannschaft (Liverpool LFC), die bereits zwei englische Meisterschaften (2013, 2014) gewinnen konnte.

    FC Arsenal

    Der FC Arsenal gehört zu den besten Fußballvereinen in London. Gegründet wurden die "Gunners" im Jahre 1886 von Mitarbeitern der Rüstungsfabrik "Royal Arsenal". Bereits in den 1930er-Jahren erlebte der FC Arsenal unter Herbert Chapman seine erste sportliche Blütezeit. Zudem verfügen die "Gunners" über eine über eine große und loyale Fanbasis. 

    Aufgrund der geographischen Lage sowohl aus reichen Stadtteilen Londons als auch Regionen mit gemischter Bevölkerungsstruktur und Arbeitergegenden. 1987 wurde mit dem Arsenal LFC der heute erfolgreichste Frauenfußballverein in England gegründet. Mit derzeit zwölf Meisterschaften und 14 Pokalsiegen sind die Arsenal Ladies englischer Rekordhalter.

    FC Chelsea

    Der FC Chelsea wurde am 10. März 1905 im "The Butcher's Hook" (früher: "The Rising Sun Pub") gegründet. Größere Erfolge blieben dem Londoner Stadtteilverein jedoch zunächst verwehrt. Erst unter der Ära von Edward Joseph ("Ted") Drake legten die "Blues" ihren Ruf als "dilettantische Zirkusverein" ab. Allerdings der Aufstieg zum Spitzenclub erst nach der Übernahme durch den russischen Milliardär Roman Abramowitsch. Dennoch sorgte dessen Übernahme für erhebliche Kritik: Während die Befürworter sich einen attraktiveren Fußball in der Stamford Bridge erhoffen, warnen die Kritiker vor der wirtschaftlichen Abhängigkeit.

    Glasgow Rangers

    Die Wurzeln der Glasgow Rangers reichen bis ins Jahr 1873 zurück, als der Verein von vier jungen Männern gegründet wurde. Mit derzeit 54 Meisterschaften haben die "Gers" mehr Landesmeisterschaften gewonnen als jeder andere Fußballverein weltweit. Traditionell wird der Verein von meist protestantischen Unionisten favorisiert. Größter sportlicher Konkurrent der Rangers ist der Stadtrivale Celtic Glasgow ("Old Firm"). Nach der Insolvenz der Betreibergesellschaft wurden die Rangers 2012 in die vierte Liga zwangsversetzt. Erst vier Jahre spätee erfolgte der Wiederaufstieg in die Scottish Premiership.

    Celtic Glasgow

    Gemeinsam mit dem Lokalrivalen dominiert Celtic Glasgow seit mittlerweile mehr als einem Jahrhundert den schottischen Fußball. Gegründet am 6. November 1887 vom katholischen Mönch Bruder Walfrid entwickelten die "Bhoyz" sehr schnell eine große Zugkraft und konnten bereits Ende des 19. Jahrhunderts erste Erfolge vorweisen. Im Unterschied zu den protestantisch orientierten Rangers waren bei Celtic seit Beginn alle Spieler, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellen Identität oder Religion, willkommen. Bis heute gilt Celtic als katholisch geprägter Klub irischer Einwanderer. Größter sportlicher Erfolg war das Triple 1967.

    Real Madrid

    Der spanische Verein Real Madrid zählt heute zu den bekanntesten und erfolgreichsten Klubs der Welt. Gegründet wurden die Königlichen am 6. März 1902 zunächst als Fußballverein. 1920 wurde der Verein auf Dekret des spanischen Königs Alfons XIII. (1886–1931) in Real Madrid umbenannt. Seine ersten Erfolge feierte der Verein bereits Anfang des 20. Jahrhunderts im spanischen Pokal1932 folgte schließlich der Gewinn der ersten spanischen Meisterschaft

    Unter Santiago Bernabéu stieg Real zum europäischen Spitzenklub auf. Allein zwischen 1955 und 1960 gewannen die Königlichen fünf Mal in Serie den Europapokal der Landesmeister. Mit insgesamt 13 Titeln hält Real heute den Rekord in diesem Wettbewerb. Zudem umfasst die Titelsammlung der Madrilenen heute unter anderem 33 spanische Meistertitel, 19 Pokalsiege, 14 Europapokalerfolge, sowie 23 regionale Meisterschaften.

    Größte Lokalrivale von Real Atlético Madrid ("Derbi madrileño"). So resultiert die Rivalität zwischen den beiden Vereinen aus der spanischen Hauptstadt nicht nur in den sportlichen Erfolgen, sondern auch im sozialen Milieu ihrer traditionellen Anhängerschaften. Während Real als wesentlich erfolgreicherer Klub im im wohlhabenderen Norden der Stadt beheimatet, Atlético im volkstümlicheren Süden. Real gilt zuden seit Anbeginn als Repräsentant der Oberschicht, dessen Wurzeln in adeligen Kreisen liegen. Atlético gilt vielmehr als Verein der Arbeiter, hinter dem sich auch viele Migranten aus Lateinamerika versammeln.

    Die größte sportliche Rivalität besteht hingegen mit FC Barcelona. Dabei zählen die Partien zwischen Real und Barca ("El Clásico") zu den bedeutendsten Duellen des internationalen Vereinsfußballs. Die Gründe für die Rivalität sind vielschichtig und reichen von der sportlichen Konkurrenz über die regionalen Gegensätze Kastiliens und Kataloniens bis zu den politisch unterschiedlichen Strömungen, die den Mannschaften zugeschrieben werden.

    Darüber hinaus ist Real Madrid mittlerweile auch in anderen Sportarten sehr erfolgreich. Vor allem die Basketball-Sektion zählt heute zu den erfolgreichsten Vereinen Europas. Daneben gewann Real im Volleyball zwischen 1952 und 1983 sieben spanische Meisterschaften, 13 Pokalsiege. Hinzu kommen zehn spanische Meisterschaften im Baseball  sowie mehrere nationale Meisterschaften in anderen Sportarten.

    FC Barcelona

    Der FC Barcelona wurde am 29. November 1899 vom Schweizer Hans Gamper gegründet. Dabei ist Barca heute nicht nur zu einem Symbol der kulturellen Identität Kataloniens und des Katalanismus geworden. Getreu seinem Vereinsmotto "Més que un club" ("Mehr als ein Verein") pflegt der FC Barcenlona bis heute auch sein Image durch sein soziales Engagement. Zudem ist der Klub als gemeinnütziger Verein organisiert und befindet sich im Besitz seiner rund 153.000 Mitglieder. Mit dem Camp Nou besitzt der Verein zudem das größte Fußballstadion Europas.

    Bekannt ist der Verein auch für seine Jugendarbeit. So gingen aus der Jugendakademie La Masia bereits zahlreiche Weltstars hervor, darunter Lionel MessiAndrés IniestaXavi oder Pep Guardiola. So gehört Barca heute mit 26 spanischen Meisterschaften und 30 spanischen Pokalsiegen (Rekord) sowie neun Europapokal-Erfolgen zu den erfolgreichsten Vereinen in Europa sowie neben Erzrivalen Real Madrid zu den beiden dominierenden Klubs im spanischen Fußball. Zudem ist der FC Barcelona der bislang einzige Verein, der bereits zwei Mal das Triple aus nationaler Meisterschaft und Pokal sowie UEFA Champions League (2009 und 2015) gewonnen.

    Größter Lokalrivale von Barca ist Espanyol Barcelona, welches am 28. Oktober 1900 von königstreuen, ausschließlich spanischen Fußballfans gegründet wurde. So war das Derby zwischen beiden Lokalrivalen in früheren Zeiten auch als Symbol eines Aufeinandertreffens von Katalanismus und spanischem Nationalismus gesehen. Mittlerweile hat das "Derbi barceloní" seine politische Brisanz jedoch weitgehend verloren.

    Neben dem Fußball ist der FC Barcelona auch in anderen Sportarten national wie international erfolgreich - darunter der Handballsektion und der Basketballsparte. Zudem gehört Barca im Rollhockey zu den erfolgreichsten Vereinen Europas.

    Atlético Madrid

    Atlético Madrid ist am 26. April 1903 aus einer Abspaltung des baskischen Clubs Athletic Bilbao hervorgegangen. Gemessen an der Zahl der Titel ist der Vorstadtverein aus der spanischen Hauptstadt der drittbeste Verein im spanischen Fußball. Bekannt wurde Atlético auch als "Matrazenmacher" ("Los Colchoneros") in Anlehnung an die rot-weißen Streifen im Vereinswappen, welche auch dem klassischen Mister spanischer Matrazen entsprechen. Die Atlético-Fans stammen vornehmlich aus der Arbeiterschicht Madrids und aus Migranten in Lateinamerika. Größter sportlicher Rivale ist Real Madrid ("Derbi madrileño"). Hauptaktionär ist die Familie des langjährigen Präsidenten Jesús Gil.

    FC Valencia

    Gegründet am 18. März 1919 zählt der FC Valencia zu den erfolgreichsten Fußballvereinen in Spanien. Ihre ersten nationalen Titel gewannen die "Blanquinegros" mit der Fledermaus als Maskottchen bereits in den 1940er-Jahren. In den 1960er-Jahren machte der FC Valencia auch international mit dem Gewinn des Messestadt-Pokals (1962 und 1963) auf sich aufmerksam. Nach sportlichen Tiefschlägen und finanziellen Problemen spielten sich die "Blanquinegros" zwischenzeitlich erneut in die europäische Spitze. Seit einigen Jahren leidet der Verein an hohen Schulden, die unter anderem der Immobilienkrise und negativer Spekulationen geschuldet sind. Seit 2014 gehört der Verein Peter Lim, einem Investor aus Singapur.

    Benfica Lissabon

    Mit derzeit 37 Meisterschaften und 26 Pokalsiegen ist Benfica Lissabon heute der Rekordhalter im portugiesischen Fußball. Gegründet wurden "die Adler" am 28. Februar 1904 als "Sport Lisboa". Die größten Erfolge feierte Benfica Anfang der 1960er-Jahre mit dem zweimaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister um den damaligen Weltstar Eusébio. Seitdem verloren die Adler jedoch alle erreichten Endspiele in internationalen Vereinswettbewerben ("Guttmann-Fluch"). Die größten sportlichen Konkurrenten sind der Stadtrivale Sporting CP ("Derby de Lisboa") und der FC Porto ("O Clássico).

    Sporting Lissabon

    Mit rund 100.000 Mitgliedern gehört Sporting Lissabon derzeit zu den größten Fußballvereinen Europas. Gegründet am 1. Juli 1906 gehören "die Löwen" mittlerweile zu den drei erfolgreichsten Klubs in Portugal. Bekannt ist Sporting auch für seine herausragende Jugendarbeit, die unter anderem auch Weltstars wie Cristiano Ronaldo und Luís Figo

    Zudem existieren heute insgesamt existieren 187 offizielle Filialvereine in Portugal und aller Welt. Neben 22 Meisterschaften und 15 Pokalsiegen war Sporting auch auf internationaler Vereinsebene erfolgreich. Dabei halten "die Löwen" auch den Rekord des höchsten Europapokalsieges mit einem 16:1 gegen APOEL Nikosia im Jahr 1964. Neben dem Fußball ist Sporting auch in anderen Sportarten erfolgreich.

    FC Porto

    Der FC Porto gehört zu den drei erfolgreichsten Fußballvereinen des Landes und wurde bereits am 28. September 1893 durch den portugiesischen Weinhändler António Nicolau d'Almeida gegründet, der diesen Sport bei seinen Reisen nach England kennengelernt hatte. Allerdings ließen die ersten größeren Erfolge lange auf sich warten. 

    Unter der Ägide von Jorge Nuno Pinto da Costa etablierten sich "die Drachen" national wie international unter den europäischen Spitzenklubs. Sportlicher Höhepunkt in den 1980er-Jahren war der Gewinn des Europapokals der Landesmeister, auch dank eines raffinierten Hackentricks des algerischen Superstars Rabah Madjer. Unter der Ägide von José Mourinho etablierte sich der FC Porto erneut in der europäischen Oberklasse.

    Juventus Turin

    Die "alte Dame" ("vecchia signora") aus Turin gehört heute zu den erfolgreichsten Vereinen der Welt und ist mit aktuell 36 "Scudetti" Rekordmeister in Italien. Zudem gewann Juventus Turin als erster europäischer Verein alle drei Titel der Europapokal-Wettbewerbe. 

    Gegründet wurde "Juve" am 1. November 1897 als "Augusta Tourinorum". Seinen heutigen Namen "Juventus" (lateinisch: Jugend) erhielt der Verein bereits 1898. Im Jahre 1923 Edoardo Agnelli, der Vize-Präsident von Fiat, eine jahrzehntelange Partnerschaft und Verbundenheit mit dem Turiner Verein, die bis heute weiterbesteht. 

    Die sportlich erfolgreichste Zeit hatte Juventus in den 1990er-Jahren, wo alle großen Titel gewonnen werden konnten. Trauriger Höhepunkt in der Geschichte des Vereins jedoch die Katastrophe von Heysel im Jahre 1985. Der sportliche Absturz erfolgte jedoch nach dem Manipulationsskandal 2005/2006 und dem Zwangsabstieg in die Seria B. Zudem wurden die Meisterschaften 2005 aberkannt und 2006 nicht vergeben. Bereits 2007 erfolgte wieder der direkte Wiederaufstieg und die Rückkehr an die Spitze des italienischen und europäischen Fußballs.

    Regelmäßigen Umfragen zufolge sind etwa 20 Prozent der italienischen Fußballfans auch Anhänger von Juventus. Diese werden oftmals auch als "gobbi" ("gobbo" gleich italienisch für "Buckliger") bezeichnet, da das Trikot in den 1950er-Jahren beim Laufen einen Buckel auf dem Rücken formte. 

    Größte sportliche Konkurrenten sind Stadtrivale FC Turin ("Derby della Mole") sowie Inter Mailand ("Derby d'Italia"). Zudem unterhält Juventus zahlreiche Ausbildungscamps in Italien und weiteren Ländern Europas, sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika, Nordafrika und dem Nahen Osten.

    Inter Mailand

    Mit 18 Meisterschaften, sieben Pokalsiegen sowie mehreren internationalen Erfolgen gehört Inter Mailand zu den erfolgreichsten Fußballklubs der Welt. Zudem sind die "Nerazurri" der einzige italienischen Verein, der bis ununterbrochen der Seria A angehört. Gegründet wurde Inter am 9. März 1908 durch mehrer kosmopolitische Mitglieder des "Milan Cricket and Football Club". 

    Mit dem heutigen Vereinsnamen "Internazionale" wollte man zudem die Offenheit der Mannschaft für Spieler aller Nationalitäten zu demonstrieren. Seine erfolgreichste sportliche Zeit hatte Inter unter Präsident Angelo Moratti und Trainer Helenio Herrera ("Il Mago" - "Der Zauberer"). Dieser befasste sich bereits früh mit Sportpsychologie und begründete die Rolle des modernen Trainerberufs.

    Die größten sportlichen Konkurrenten der "Nerazurri" sind Juventus Turin ("Derby d'Italia") sowie der Stadtrivale AC Mailand ("Derby della Madonnina").

    AC Mailand

    Sportlich ähnlich vergleichbar wie der Mailänder Stadtrivale ist auch der AC Mailand. Gegründet wurden die "Rossoneri" bereits am 16. Dezember 1899 als Mailänder Fußball- und Cricketklub von den Engländern Alfred Edwards und Herbert Kilpin. Nach einer anfänglichen sportlichen Durststrecke gehört "Milan" heute mit 18 Meisterschaften, fünf Pokalsiegen sowie mehreren internationalen Erfolgen ebenfalls zu den erfolgreichsten Fußballklubs der Welt.

    Allerdings gelang dem AC Mailand erst nach dem Zweiten Weltkrieg dank "Gre-No-Li" - dem Trio der schwedischen Spieler Gunnar GrenGunnar Nordahl und Nils Liedholm - der Aufstieg zu einer europäischen Spitzenmannschaft. Bekannt ist der Verein auch für seine Jugendarbeit. So unterhält "Milan" zahlreiche Ausbildungscamps in Italien und weiteren Ländern Europas, sowie in Amerika, Nordafrika und dem Nahen Osten. Seine Heimspiele trägt der Verein im Giuseppe-Meazza-Stadion, welches er sich mit dem Stadtrivalen Inter Mailand teilt.

    AS Rom

    Der Hauptstadtverein AS Rom wurde am 7. Juni 1927 durch den Zusammenschluss der drei römischen Vereine die drei Vereine Alba Audace, Roman und Fortitudo gegründet. Seine sportlich erfolgreichste Zeit hatten "die Wölfe" in den 1980er-Jahren mit einer Meisterschaft und vier Pokalsiegen. Neben dem AC Florenz gelang "La Maggica" im Jahr 1961 mit dem Gewinn des Messepokals der erste Europapokaltriumph für einen italienischen Fußballverein

    Größter sportlicher Konkurrent der "Wölfe" ist der Stadtrivale Lazio Rom. Dabei ist das "Derby della Capitale" auch von eine gewissen politischen Brisanz, da AS Rom traditionell in der Arbeitschaft verankert und der Stadtrivale eher in der Mittelschicht verankert ist. Die Heimspielstätte beider Hauptstadtvereine ist das Olympiastadion.

    Lazio Rom

    Der älteste Fußballverein der italienischen Hauptstadt ist hingegen Lazio Rom. Gegründet am 9. Januar 1900 durch Luigi Bigiarelli feierten "die Adler" ihre größten sportlichen Erfolge jedoch erst um die Jahrtausend-Wende. Auch wenn Lazio in den Manipulationsskandal von 2006 verstrickt war, brachten jedoch die politisch rechten bis rechtsextremen Ultra-Fans den Verein jedoch nachhaltig in Verruf. Bislang gewann der Verein zwei Meisterschaften und fünf Pokalsiege. Größter sportlicher Erfolg ist jedoch der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1999.

    SSC Neapel

    Der SSC Neapel gilt traditionell als Aushängeschild des italienischen Fußballs in Süditalien. So konnten die "Azzuri" aus Kampanien als einziger Fußballklub über Jahre den erfolgreichen Vereinen aus dem Norden des Landes sportlich Paroli bieten. Gegründet wurde der Verein bereits am 1. August 1926 durch englische Hafenarbeiter. 

    Seine größte sportliche Ära hatte "Napoli" jedoch in den 1980er-Jahren mit dem argentinischen Superstar Diego Maradona. Nach dessen Doping-Sperre im Jahr 1991 rutsche der SSC Neapel jedoch in die sportliche und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit. 2004 folgte schließlich die Insolvenz des Vereins.

    Unter der Ägide des heutigen Vereinspräsidenten und Filmproduzenten Aurelio De Laurentiis konnte sich der süditalienische Verein wieder an der Spitze des italienischen Fußballs etablieren.

    Olympiakos Piräus

    Der griechische Rekordmeister und -pokalsieger Olympiakos Piräus wurde am 10. März 1925 gegründet und zählt heute zu den erfolgreichsten Sportvereinen Griechenlands. Während die Fußballabteilung im Jahre 1979 aus dem Hauptverein Olympiakos Syndesmos Filathlon ausgegliedert wurde, sind weitere 18 Abteilungen beheimatet. So verbuchte Olympiakos auch in anderen Sportarten einige herausragende Erfolge, darunter im BasketballVolleyball und Wasserball. Tragischer Höhepunkt in der Geschichte des Vereins war die Tragödie am 8. Februar 1981 am Gate 7 des Georgios-Karaiskakis-Stadions mit 21 Toten und 32 Verletzten.

    Panathinaikos Athen

    Der Hauptstadtverein Panathinaikos Athen gehört zu den beiden erfolgreichsten griechischen Fußball-Vereinen. Neben 20 Meisterschaften und 18 Pokalsiegen verzeichneten "die Kleeblätter" ihren bislang größten internationalen Erfolg mit der Finalteilnahme im Europapokal der Landesmeister 1971. Zudem gehört der Hauptverein Panathinaikos Athlitikos Omilos mit 20 Sportabteilungen zu den erfolgreichsten Sportvereinen Griechenlands, darunter auch im Basketball und Volleyball. Die Fans des Vereins gehören traditionell zur griechischen Mittelschicht.

    Galatasaray Istanbul

    Mit derzeit 22 Meisterschaften und 18 Pokalsiegen ist Galatasaray Istanbul heute der erfolgreichste Fußballverein in der Türkei. Als bislang einziger türkischer Klub waren "die Löwen" auch auf internationaler Ebene erfolgreich. Gegründet am 1. Oktober 1905 wurde der Verein auf der europäischen Seite des Bosporus nach dem Gymnasium der Vereinsgründer benannt. Gemeinsam mit den beiden anderen Vereinen aus Istanbul gehört Galatasaray seit Jahrzehnten zu den dominierenden Teams des türkischen Fußballs. Größter sportlicher Konkurrent ist Stadtrivale Fenerbahçe Istanbul ("Interkontinentales Derby"). Zudem sind auch die Basketballabteilungen von Galatasaray (Herren und Damen) besonders erfolgreich.

    Fenerbahçe Istanbul

    Der zweite große türkische Fußballverein Fenerbahçe Istanbul ist auf der asiatischen Seite des Bosporus beheimatet. Gegründet wurde der Arbeiterverein am 3. Mai 1907 von Nurizade Ziya Songülen, Ayetullah und Necip Okaner. Größter sportlicher Rivale der "Kanarienvögel" ist der europäische Stadtrivale Galatasaray Istanbul ("Interkontinentales Derby"). Weitere brisante Duelle liefert sich Fenerbahçe mit Besiktas Istanbul und Trabzonspor. International verzeichneten die "Kanarienvögel" mit dem Einzug ins Viertelfinale der UEFA Champions League 2008 und dem Halbfinaleinzug in der UEFA Europa League 2013.

    Besiktas Istanbul

    Der dritte große Istanbuler Fußballverein gehört seit Jahrzehnten zu den drei dominierenden Teams im türkischen Fußball. Gegründet wurde Besiktas Istanbul wurde am 4. März 1903 gegründet. Somit gilt "Besiktas Jimnastik Kulübü" ("Gymnastikclub Besiktas") vermutlich als ältester Sportverein der Türkei. 

    Zunächst standen zwar Sportarten wie Ringen, Boxen, Gewichtheben und Turnen im Mittelpunkt. Allerdings wurde Fußball schnell zur Hauptsportart des Vereins. In den Anfangsjahren kamen die Fans von Besiktas hauptsächlich aus der Mittelschicht. Heute sind wie bei bei Galatasaray und Fenerbahçe alle Gesellschaftsschichten vertreten. Als einzigerr türkischer Verein konnte Besiktas eine Meisterschaft ohne eine einzige Niederlage gewinnen.

    FK Dynamo Kiew

    Der ukrainische Hauptstadtclub Dynamo Kiew gehört zu den erfolgreichsten Fußballklubs der ehemaligen Sowjetunion. Neben Dynamo Moskau gehörten die Weiß-Blauen von 1936 bis 1991 ununterbrochen der höchsten sowjetischen Spielklasse an. 

    Neben zahlreichen sowjetischen Meisterschaften und Pokalsiegen verzeichnete Dynamo als einziger sowjetischer Verein auch zahlreiche europäische Erfolge. Dabei basiert der Erfolg des Vereins vor allem auch auf der Loyalität der Spieler, allen voran der heutige Rekordspieler und -torschütze Oleh Blochin

    Nach dem Zerfall der UdSSR gehörte Dynamo zu den Gründungsmitgliedern der Premjer-Liha. Mit 15 Meisterschaften und elf Pokalsiegen sind die Weiß-Blauen heute Rekordhalter. Trauriger Höhepunkt in der Vereinsgeschichte zählt das sogenannte "Todesspiel" am 9. August 1942, einer Partie zwischen einer Kiewer Mannschaft und Angehörigen der deutschen Flugabwehr.

    Flamengo Rio de Janeiro

    Der brasilianische Traditionsklub Flamengo Rio de Janeiro gehört mit einer Anhängerschaft von rund 40 Millionen Fans zu den beliebtesten Vereinen des südamerikanischen Landes. Gegründet am 17. November 1895 gehören die "Rot-Schwarzen" zu den vier Vereinen, die bislang nie in die Zweite Liga abgestiegen sind. Dabei spielt die Nähe des Klubs zu seinem Publikum eine durchaus relevante Rolle. Maskottchen des Vereins ist der "Nurubu" (Neuweltgeier). Größte sportliche Rivalen sind Fluminense Rio de Janeiro ("Fla-Flu") und Vasco da Gama ("Clássico dos Milhões"). Neben sechs Landesmeisterschaften und 34 Staatsmeisterschaften gehört der Gewinn der Copa Libertadores zu den größten Erfolgen von Flamengo.

    Corinthians São Paulo

    Gegründet am 1. September 1910 avancierte der Arbeiterverein Corinthians São Paulo schnell zu den größten und beliebtesten Fußballklubs in Brasilien. Umfragen schätzen die Anhängerschaft der Corinthians auf etwa 30 bis 35 Millionen. 

    Die Beliebtheit des Vereins begründet sich nicht nur durch die zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge dank bekannter Spieler wie SócratesGilmar oder Roberto Rivelino. In der öffentlichen Wahrnehmung entwickelten sich die Corinthians schnell zu einem Gegengewicht der Eliteklubs des Landes. Größter Rivale ist Palmeiras São Paulo ("Derby Paulista").

    FC Santos

    Der FC Santos - auch genannt der "Fisch" - ist untrennbar mit Pelé verbunden. Gegründet am 14. April 1912 verzeichnete der brasilianische Traditionsverein mit dem zum "Athlet des Jahrhunderts" und Weltfußballer des 20. Jahrhunderts seine größten sportlichen Erfolge. Zudem ist der Verein bekannt dafür, bekannt dafür, viele neue Talente hervorzubringen. So spielten zahlreiche international bekannte brasilianische Spieler früher beim FC Santos. Bekannt wurde der Verein auch durch seine Erfolge im Frauenfußball.

    Boca Juniors Buenos Aires

    Der Hauptstadtklub Boca Juniors Buenos Aires wurde am 3. April 1905 von italienischen Einwanderern im Stadtteil La Boca von Buenos Aires gegründet. Heute gehören diese zu den erfolgreichsten und beliebtesten Fußballklubs in Argentinien. Dabei geht die Verehrung gar soweit, dass sogar ein eigener Friedhof für die Fans ("Xeneizes") eingerichtet wurde. 

    Größter sportlicher Konkurrent ist der Stadtrivale River Plate. So gilt der "Superclásico" auch als Kampf zwischen den beiden sozialen Klassen - der Arbeiterklasse (Boca) und der Mittel- und Oberschicht (River). Allerdings sorgt das brisante Derby zwischen den beiden argentinischen Hauptstadtvereinen oftmals auch für Gewaltaktionen zwischen den Fans.

    River Plate Buenos Aires

    Rekordmeister des Landes ist River Plate Buenos Aires mit bislang 36 Meistertiteln. Gegründet wurden "die Millionäre" ("Los Millionarios") am 25. Mai 1901 ebenfalls im Stadtteil La Boca. Allerdings zog River Plate bereits 1938 in den Stadtteil Belgrano. Seinen Spitznamen erhielt der Klub bereits Anfang der 1930er-Jahre aufgrund von Transfers, welche River großteils mit Gold bezahlte. So war River Plate vor allem in den 1940er-Jahren für seine Offensive "La Máquina" (dt.: "die Maschine") bekannt und gefürchtet. 

    Für einen besonderen Rekord sorgten die Fans am 8. Oktober 2012: Mit 7.829,74 Meter schufen rund 50.000 Fans die bislang längste Fahne der Welt in den Vereinsfarben Rot-Weiß. Größter sportlicher Rivale ist der Hauptstadtklub Boca Juniors ("Superclásico"). 

    CA Peñarol Montevideo

    Der Club Atlético Peñarol aus der urugayischen Hauptstadt wurde bereits am 28. September 1891 von 118 Mitarbeitern der britischen Eisenbahngesellschaft Central Uruguay Railway gegründet und gilt somit als ältester Fußballverein des Landes. Benannt wurde Peñarol nach dem gleichnamigen Stadtteil Montevideos

    Mit mittlerweile 49 Meisterschaften und mehreren internationalen Erfolgen gelten die "Manyas" heute zudem als einer der erfolgreichsten Klubs des südamerikanischen Landes. In Europa wurde der Verein vor allem durch seine Rundreise 1927 bekannt. 

    Der Verein verfügt zudem über eine große Anhängerschaft. Umfragen zufolge bezeichnen sich etwa 45 Prozent der Uruguayer als Fans von Peñarol. Zudem besteht eine ausgeprägte sportliche Rivalität mit dem Stadtrivalen Nacional Montevideo.

    Nacional Montevideo

    Gegründet am 14. Mai 1899 dominiert "El Decano" seit Jahrzehnten gemeinsam mit dem Lokalrivalen Club Atlético Peñarol den Fußball in Uruguay. Als erster kreolischer Verein Lateinamerikas konnte der Hauptstadtverein bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten nationalen Meisterschaften gewinnen. Auch bekannt als "Bolsos", "Tricolores", "Bolsilludos", "Albos", "Decanos" oder "Parquenses" gehört Nacional zu wenigen Vereine der Welt, der seit 1902 und somit fast seit der Vereinsgründung die farblich gleichen Trikots verwendet. Zudem besitzt der Club ebenfalls über ein enormes Fanpotenzial in Uruguay.

    Besondere Vereinsspiele

    Herausragende Nationalmannschaften

    Deutschland

    In Deutschland gehören die Nationalmannschaften der Damen wie Herren zu den stärksten Auswahlteams der Welt. So gewann allein die Herren-Mannschaft insgesamt vier WM-Titel und drei EM-Titel. Ähnlich erfolgreich war auch die Damen-Mannschaft mit zwei WM-Titelnacht EM-Titeln und einem Olympiasieg. Damit wurde Deutschland als bislang einziges Land der Welt sowohl mit den Damen als auch mit den Männern Fußballweltmeister und -europameister. Zudem wurden beide Teams mehrmals als Deutschland Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. Die Geschichte des DFB-Herrenteams begann acht Jahre nach der Gründung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Jahr 1900.

    Erster Länderspielgegner war am 5. April 1908 die Auswahl der Schweiz. Im Laufe der Geschichte wurde das Team der Eidgenossen traditionell zum "ersten Gegner", der nach den beiden Weltkriegen und der deutschen Wiedervereinigung als erstes Team gegen Deutschland spielte. Zwar gab es bereits zwischen 1898 und 1901 einige Ur-Länderspiele gegen französische und englische Auswahlmannschaften. Allerdings werden diese Partien vom DFB nicht als offizielle Länderspiele anerkannt.

    In den Anfangsjahren blieben die sportlichen Erfolge jedoch zunächst aus. So gab es in den ersten Jahren keinen Nationaltrainer, Von den ersten zehn Länderspielen wurden nur zwei gewonnen. Zudem wurden von den ersten zehn Länderspielen nur zwei gewonnen. Erst 1922 schloss die deutsche Mannschaft erstmals ein Jahr mit einer positiven Bilanz ab. Ihre besonders exponierte Stellung erlangte die Nationalmannschaft mit dem ersten WM-Titel 1954.

    Besonders symbolhaft dafür wurde das "Wunder von Bern" - als die bundesdeutsche Mannschaft sensationell das Finale der Fußball-WM 1954 gegen die hoch favorisierte ungarische Mannschaft gewann. So löste der Titelgewinn in der Bundesrepublik eine große Euphorie aus: Neun Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sowie nach den Entbehrungen und Depressionen der Nachkriegszeit hob der Sieg das Selbstbewusstsein der immer noch geächteten Deutschen. Am Anfang des Wirtschaftswunders galt der WM-Sieg als eigentliche Geburtsstunde der Bundesrepublik. Zum Mythos wurde das Spiel auch durch die legendäre Reportage des Radio-Kommentators Herbert Zimmermann - wie kein anderer verstand er, die Dramatik des Spiels in die deutschen Wohnzimmer und Lokale zu bringen.

    Ihre erfolgreichste Ära hatte die deutsche Nationalmannschaft unter der Ägide von Helmut Schön. Herausragende Erfolge waren dabei der EM-Titel 1972 und dem WM-Titel 1974. Bereits bei seinem ersten großen Turnier - der Weltmeisterschaft 1966 - erreichte das deutsche Team bereits das Finale, wo es gegen späteren Weltmeister England unterlag. Dabei sorge das legendäre Wembley-Tor noch Jahrzehnte später für Diskussionen unter Fans und Experten. Vier Jahre später scheiterte die deutsche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 1970 bereits im Halbfinale an Italien. So gilt das Jahrhundertspiel als eine der dramatischsten Partien in der Fußballgeschichte.

    Ähnlich dramatisch verlief zudem die Nacht von Belgrad am 20. Juni 1976. So wurde mit dem Endspiel der Europameisterschaft 1976 erstmals ein Finale eines großen Turnieres in einem Elfmeterschießen entschieden. Am Ende setzte sich die Tschechoslowakei auch dank des Fehlschusses von Uli Hoeneß durch. Weitere Höhepunkte waren zudem das einzige deutsch-deutsche Länderspiel gegen die DDR am 22. Juni 1974 in Hamburg, die verpasste Qualifikation für die Europameisterschaft 1968 durch die "Schmach von Tirana" am 17. Dezember 1967, sowie der erste Sieg einer deutschen Mannschaft gegen das englische Nationalteam während der Europameisterschaft 1972. Bis heute gilt die sogenannte "Wembley-Elf" als spielstärkstes DFB-Team aller Zeiten.

    Nach dem vorzeitigen Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 1978 gegen Österreich ("Schmach von Córdoba") trat Schön vom Amt des Bundestrainers zurück. In den folgenden Jahrzehnten wechselten sich schließlich Erfolge (EM-Titel 1980 und 1996 sowie WM-Titel 1990) mit schwachen Turnierleistungen ab. Seit 2006 fungiert Joachim Löw als Bundestrainer. Größter Erfolg unter seiner Ägide war der Gewinn des WM-Titels 2014 in Brasilien - dem ersten Titelgewinn einer europäischen Mannschaft in Südamerika. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt des Turnieres war die Halbfinalpartie gegen Gastgeber Brasilien am 8. Juli 2014 ("Mineiraço").

    Frauenfußball ist in Deutschland hingegen erst seit 1970 offiziell erlaubt. Ihr erstes Länderspiel bestritt die deutsche Damen-Mannschaft am 10. November 1982 gegen die Schweiz. Nach schwierigen Anfangsjahren zählt das Damenteam vor allem auf europäischer Ebene zu den herausragenden Mannschaften. Bereits bei der ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft gewann die deutsche Mannschaft ihren ersten EM-Titel. Mit Ausnahme der EM 1993 gewann das Damenteam insgesamt sechs Titel in Folge. Weitere herausragende Erfolge waren zudem die WM-Titel 2003 und 2007 sowie der Olympiasieg 2016.

    England

    Die englische Nationalmannschaft gehört zu den ältesten Auswahlmannschaften der Welt. Bereits am 30. November 1872 bestritt eine englische Auswahl auf dem Hamilton Crescnet bei Glasgow das erste Länderspiel in der Geschichte des Fußballs. Im Vergleich zu den übrigen drei britischen Auswahlteams aus SchottlandWales und Nordirland weist sie die meisten internationalen Erfolge auf. Größter Erfolg war hingegen der Gewinn der Weltmeisterschaft 1966 im eigenen Land. Seinen WM-Einstand gab England hingegen erst bei der Weltmeisterschaft 1950, wo die "Three Lions" überraschend gegen die Auswahl der USA verloren und in der Vorrunde ausschieden.

    Traditionelle Rivalitäten bestehen neben der schottischen Auswahl auch mit Deutschland und Argentinien. Besonders kurios: Bei großen Turnieren ist die englische Auswahl - mit einer Ausnahme - nach einem Elfmeterschießen immer ausgeschieden. Nur Malawi und Simbabwe weisen eine noch schlechtere Bilanz auf. Zudem steht das englische Nationalteam wiederholt wegen seiner eher schwachen Torhüter in der Diskussion.

    Frankreich

    Die französische Nationalmannschaft ("Équipe Tricolore" oder "Les Bleus") gehört zu den erfolgreichsten Fußballteams der Welt. Die offizielle Länderspielgeschichte am 1. Mai 1904 mit einem Freundschaftsspiel gegen Belgien. Ihren ersten sportlichen Höheflug erlebte die französische Mannschaft in den 1950er-Jahren - darunter mit einem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 1958. Mit 13 Toren schoß sich zudem Just Fontaine zum Torschützenkönig des Turniers - eine bis heute unerreichte Bestmarke. In den 1960er- und 1970er-Jahren versank die "Équipe Tricolore" jedoch erneut in der Zweitklassigkeit und konnte sich bis auf die Weltmeisterschaft 1966 für kein großes Turnier mehr qualifizieren.

    Erst mit dem Amtsantritt von Michel Hidalgo als Nationaltrainer im Jahre 1976 stieg die französische Auswahl wieder in den Kreis der großen europäischen Topnationen auf. Größter Erfolg war dabei der Gewinn des EM-Titels 1984 im eigenen Land.

    Weltklasseformat erlangte das Team hingegen erst um die Jahrtausendwende mit dem bislang ersten WM-Titel 1998 im eigenen Land sowie dem Gewinn der EM 2000. Dazu kamen zwei Siege beim FIFA-Konföderationen-Pokal (2001 und 2003). Negativer Höhepunkt war hingegen das Fiasko von Knysna, einem Geflecht aus sportlichem Misserfolg sowie mannschaftsinternen Querelen und dem daraus resultierenden massiven Ansehensverlust während der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

    Erst sechs Jahre später erreichte die Équipe Tricolore wieder bei der Europameisterschaft 2016 im eigenen Land wieder ein Endspiel, in dem sie jedoch Portugal knapp in der Verlängerung unterlag. Mit dem Gewinn des zweiten WM-Titels 2018 ist das französische Team wieder an die Weltspitze zurückgekehrt.

    Spanien

    Die spanische Nationalmannschaft ("La Furia Roja") zählte bereits in den 1920er-Jahren zu den großen Fußballnationen Europas. Dabei sorgten die Iberer bereits mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielem 1920  für ein erstes Ausrufezeichen. So bestritt die spanische Auswahl ihr erstes offizielles Länderspiel erst am 28. August 1920 in Brüssel im olympischen Achtelfinale gegen Dänemark. In den folgenden Jahrzehnten gehörte die "rote Furie" zwar zu den renommiertesten Teams auf internationaler Ebene. Einzige nennenswerte Erfolge waren der EM-Titel 1964 im eigenen Land sowie der zweite Platz bei der EM 1984. Besonders kurios ist zudem das Abschneiden der Iberer bei großen Turnieren: So kam die spanische Auswahl zwischen 1986 und 2006 bei keiner Welt- oder Europameisterschaft über ein Viertelfinale heraus.

    Erst Mitte der 2000er-Jahr begann die goldene Epoche der Spanier: So gelang dem iberischen Team im Jahr 2008 der zweite EM-Titelgewinn. Als erster Mannschaft überhaupt in der Geschichte des europäischen Fußballs konnte Spanien den Titel bei der Europameisterschaft 2012 verteidigen. Größter Erfolg in der Fußballgeschichte der Iberer war jedoch der Gewinn der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, dem ersten WM-Titel einer europäischen Mannschaft außerhalb Europas.

    Italien

    Bis heute zählt die italienische Nationalmannschaft zu den besten und erfolgreichsten Auswahlteams der Welt. Gleichzeitig haftet dem Team das Klischee an, aufgrund seiner meist defensiven Taktik ein sehr schwer bespielbarer Gegner zu sein. Dies geht vor allem auf das Spielsystem des Carenaccio zurück, welches vor allem in den 1960er-Jahren geprägt wurde. Traditionell spielt die Mannschaft in azurblauen Trikots, was historisch auf das Königreich Sardinien-Piemont zurückgeht. So wurden die ersten Dekaden der "Squadra Azzura" vor allem durch den langjährigen Nationaltrainer Vittorio Pozzo geprägt. In seiner Ägide gewann das italienische Team zweimalig den Europapokal der Nationen (1930 und 1935) sowie olympisches Gold bei den Spielen 1936 in Berlin. Als bislang einzigem Trainer in der Geschichte gelang ihm der zweimalige Gewinn der Weltmeisterschaft 1934 und 1938.

    Die Phase von 1945 bis Anfang der 1960er-Jahre war hingegen von sportlichen Rückschlägen geprägt. Trauriger Höhepunkt dieser Zeit war der Flugzeugabsturz von Superga, bei dem auch alle Profispieler des AC Turin ums Leben kamen. Sportlicher Tiefpunkt war zudem die sogenannte "Schlacht von Santiago": Die Vorrundenpartie bei der Weltmeisterschaft 1962 gegen Chile am 2. Juni 1962 ging als eines der brutalsten Spiele in die Geschichte des Fußballsports ein.

    Nach dem blamablen Ausscheiden der "Squadra Azzura" bei der Weltmeistrschaft 1966 gegen Nordkorea wurde Ferruccio Valcareggi zum neuen Nationaltrainer berufen. Diese führte die Mannschaft zum bislang einzigen EM-Gewinn 1968 sowie zum zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 1970. Nach weiteren sportlichen Misserfolgen übernahm Enzo Bearzot ("Der große Schweiger aus Friaul") das Amt des Nationaltrainers. Größter Erfolg unter seiner Ägide war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1982.

    In den folgenden Jahrzehnten wechselten sich Erfolge und Blamagen bei großen Turnieren ab. So konnte die "Squadra Azzura" die hohen Erwartungen bei der Weltmeisterschaft 1990 im eigenen Land nur bedingt erfüllen und landete am Ende lediglich auf dem dritten Platz. Nach einem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 1994 gelang der italienischen Auswahl erst bei der Weltmeisterschaft 2006 der bislang letzte große Titelgewinn.

    Niederlande

    Die niederländische Nationalmannschaft wurde bereits 1905 ins Leben gerufen. Aufgrund ihrer orangefarbenen Trikots und in Anlehnung an das herrschende Königshaus Oranien-Nassau erhielt das Team auch den Namen "Oranje Elftal" oder kurz "Oranje". Ihre ersten Länderspiele bestritt die Auswahlmannschaft ausschließlich gegen den Nachbarn aus Belgien. Unter ihrem englischen Bondscoach Edgar Chadwick etablierte sich die niederländische Auswahl schnell zu einer der besten Mannschaften auf dem europäischen Kontinent. 

    In den 1950er- und 1960er-Jahren erlebte die "Elftal" hingegen eine lange Durststrecke und konnte sich für kein großes Turnier mehr qualifizieren. Erst der Beginn der 1970er-Jahre markierte mit den Erfolgen von Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam im Europapokal den Beginn einer neuerlichen Blütezeit für die Auswahlmannschaft.

    Zwar galt das Team um Johan Cruyff mit seinem Konzept des "Totaalvoetbal" das spielerisch beste Team. Dennoch unterlag die niederländische Auswahl bei den Weltmeisterschaften 1974 und 1978 erst im Finale gegen die jeweiligen Gastgeber.

    Nach einer neuerlichen sportlichen Durststrecke zu Beginn der 1980er-Jahren gelang erst mit Bondscoach Rinus Michels die Rückkehr ins Rampenlicht der internationalen Fußballbühne. Sportlicher Höhepunkt war der Gewinn der Europameisterschaft 1988, dem bislang ersten und einzigen großen Titel in der Historie der "Elftal". Seitdem hat sich das niederländische Team - mit Ausnahme der Weltmeisterschaft 2002 und der Europameisterschaft 2016 - für jedes große Turnier qualifiziert.

    Brasilien

    Seit den frühen Anfängen zählt die brasilianische Nationalmannschaft zur Weltspitze im internationalen Fußball. Mit derzeit fünf WM-Titeln gilt die "Seleção" heute als weltweit erfolgreichste Mannschaft der Welt. Zudem ist Brasilien das einzige Land, welches bislang an allen WM-Turnieren teilgenommen hat. Zudem ist die Auswahl aus Südamerika Rekordhalter beim FIFA-Konföderationen-Pokal mit vier Siegen. Hinzu kommen bislang acht Titelgewinne bei der Südamerikameisterschaft (Copa América). Im Unterschied zur europäischen Konkurrenz hatte der brasilianische Fußball durch den Zweiten Weltkrieg (1939-1945) nur kaum gelitten. Somit zählte die "Seleção" neben England zu den Topfavoriten für die Weltmeisterschaft 1950 im eigenen Land. Besondere Ausnahme: Es war das einzige Turnier, bei dem der Titelträger durch zwei Finalrunden bestimmt wurde.

    Im entscheidenden Finalspiel unterlag die brasilianische Auswahl jedoch dem Nachbarn und neuen Weltmeister aus Uruguay. Bis heute gilt die Niederlage im heimischen Maracanã-Stadion als traumatischer Tiefpunkt (Maracanaço) in der brasilianischen Fußballgeschichte. Seitdem spielte das brasilianische Team nie mehr in bis dahin üblichen weißen Trikots, die durch das heute übliche Blau-Gelb ersetzt wurden. Zudem hält das Spiel mit rund 200.000 Zuschauern bis heute den Publikumsrekord aller Fußballspiele der Geschichte.

    Nach der traumatischen Heimniederlage absolvierte die brasilianische Mannschaft fast zwei Jahre lang keine Länderspiele mehr. So wurde die Seleção für Weltmeisterschaft 1954 nahezu vollständig ersetzt. Allerdings schied das südamerikanische Team bereits im Viertelfinale in der "Schlacht von Bern" - einem der brutalsten Spiele in der WM-Geschichte - gegen den späteren Finalisten Ungarn aus.

    Erst vier Jahre später begann bei der Weltmeisterschaft 1958 die Ära um Weltstar Pelé. Dabei gewann die "Seleção" um den 17-jährigen Nachwuchsspieler im bislang torreichsten WM-Finale aller Zeiten den ersten WM-Titel der Geschichte. Erstmals gewann zudem eine südamerikanische Mannschaft ein WM-Turnier auf europäischem Boden. Bei der Weltmeisterschaft 1962 gelang der brasilianischen Mannschaft die erste und bislang einzige Titelverteidigung. Seinen dritten und letzten WM-Titel gewann Pelé bei der Weltmeisterschaft 1970. Besonders Kuriosum: Mário Zagallo gelang es bei diesem Turnier als erstem Fußballer überhaupt, nach zwei WM-Titeln als Spieler nun auch als Trainer ein WM-Turnier zu gewinnen.

    Mit dem Rücktritt Pelés aus der Nationalmannschaft im Jahr 1971 begann auch eine lange Durststrecke bei WM-Turnieren. Während die brasilianische Mannschaft bei den folgenden Turnieren eine eher durchschnittliche bis enttäuschende Vorstellung bot, konnte das südamerikanische Team bei den WM-Turnieren 1982 und 1986 ihrer Favoritenrolle trotz erfrischendem Offensivfußball um Stars wie Zico oder Falcão nicht gerecht werden. 

    Erst bei der Weltmeisterschaft 1994 gelang der "Seleção" der vierte Titelgewinn in der Geschichte. Nach einem zweiten Platz bei der WM 1998 konnte das Topteam aus Südamerika bei der ersten Weltmeisterschaft 2002 in Asien seinen fünften und bis dahin letzten WM-Titel gewinnen.

    Nach einem enttäuschenden Abschneiden bei den folgenden WM-Turnieren sollte bei der zweiten Heim-WM der Geschichte der lang ersehnte Titelgewinn vor heimischem Publikum gelingen. Doch wie bereits 1950 endete das Vorhaben in einem neuerlichen sportlichen Tiefpunkt: In einem denkwürdigen Halbfinalspiel ("Mineiraço") kassierte die "Seleção" die bis dato höchste Niederlage in ihrer Turniergeschichte und gleichzeitig die erste Pflichtspielniederlage vor heimischem Publikum seit 1975. 

    Die erhoffte Wiedergutmachung im abschließenden Spiel um Platz drei misslang jedoch: Mit einer deutlichen Niederlage gegen die Niederlande belegte das brasilianische Team nur den vierten Platz. Im März 2017 konnte sich die brasilianische Mannschaft - neben Gastgeber Russland - bereits als erste Mannschaft für die Weltmeisterschaft 2018 qualifizieren.

    Neben dem Herrenteam zählt auch die brasilianische Damen-Mannschaft zu den spielstärksten und weltbesten Auswahlmannschaften im internationalen Frauenfußball. Ihr erste offizielle Länderspiel bestritt die weibliche "Seleção" am 22. Juli 1986 gegen die USA. Auch wenn dem brasilianischen Damen-Team bislang ein WM-Titel verwehrt blieb, gilt die Auswahl um Weltstar Marta als unangefochtene Nummer eins in Südamerika.

    Argentinien

    Die Länderspielgeschichte der argentinischen Nationalmannschaft ("La Albiceleste") reicht bis ins Jahr 1902 zurück. Dabei zählte das südamerikanische Team von Beginn an zu den stärksten und erfolgreichsten Auswahlmannschaften im internationalen Fußball. Bereits 1921 verbuchte die "Albiceleste" mit dem Gewinn der Südamerikameisterschaft den ersten internationalen Erfolg. Allerdings sollte es bis 1978 dauern, bis die argentinische Mannschaft vor heimischem Publikum erstmals einen WM-Titel gewinnen konnte.

    Maßgeblich beteiligt am zweiten Titelgewinn 1986 war Diego Maradona, der bis heute als bester argentinischer Spieler aller Zeiten gilt. Kurios: Im Jahre 2002 versuchte der argentinische Verband Maradonas Trikot-Nummer "10" zu schützen, damit diese in der "Albiceleste" nicht mehr vergeben würde. Die FIFA lehnte dieses Ansinnen ab.

    Uruguay

    Die Nationalmannschaft Uruguays gehört als Nummer drei der großen südamerikanischen Nationen auch zu den weltweit stärksten Auswahlteams. Vor allem in den frühen Tagen des Fußballs galt der uruguayische Spielstil als das Maß aller Dinge. Zudem ist das Team Uruguays die Fußballnationalmannschaft mit den meisten internationalen Titeln. Bereits im 19. Jahrhundert brachten englische Arbeiter den Ballsport in das südamerikanische Land. Schon bald gelang es aber das englische System des "Kick and Rush" durch ein modernes Kombinations- und Dribbelspiel in den Hintergrund zu drängen.

    Bereits in den 1920er-Jahren war "La Celeste" bereits das Maß aller Dinge auf der internationalen Fußballbühne. So gewann die aus Metzgern, Schuhputzern und Gemüseverkäufern zusammengestellte Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1924 souverän die Goldmedaille. Vier Jahre später wiederholten die "Urus" ihren Erfolg mit einem weiteren Olympiasieg 1928 bei den Sommerspielen von Amsterdam.

    Wenig verwunderlich daher, dass die Mannschaft Urugays um ihren Superstar, die "schwarze Perle" José Leandro Andrade bei der ersten Weltmeisterschaften 1930 im eigenen Land zu den Topfavoriten gehörte und sich im Finale gegen den südamerikanischen Rivalen Argentinien den ersten WM-Titel in der Geschichte sicherte.

    Nicht minder historisch war auch der zweite zweite WM-Titel Urugays im Jahre 1950, als sich das Team um Kapitän Obdulio Jacinto Varela in einem denkwürdigen "Endspiel" knapp gegen Gastgeber Brasilien durchsetzte. Seitdem spielt die Mannschaft vom Río de la Plata nur noch eine mittelmäßige Rolle. Bei der Südamerikameisterschaft ist das Team Uruguays mit bislang 15 Titeln jedoch Rekordhalter.

    Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

    In den Vereinigten Staaten von Amerika galt Fußball lange Zeit als Randsportart. Dennoch gehört die Damen-Mannschaft heute zu den erfolgreichsten Damenteams der Welt. Neben Deutschland und Norwegen sind die US-Girls die einzige Damenmannschaft, die OlympiasiegerWeltmeister und Kontinentalmeister wurde. Zudem ist die US-Auswahl der Damen das erste Team in der Geschichte des Frauenfußballs, welches sich ausschließlich aus professionellen Fußballerinnen zusammensetzte.

    Mit insgesamt mehr als 610 Länderspiele haben die USA die meisten Länderspiele aller Frauen-Teams bestritten. Häufigste Gegnerinnen waren Kanada und im interkontinentalen Vergleich die Damenauswahl aus China. Zudem haben mittlerweile 35 Nationalspielerinnen der USA bereits mindestens 100 Länderspielen bestritten. Elf Spielerinnen absolvierten sogar über 200 Länderspiele. Weltrekordhalterin ist Kristine Lilly.

    Das "Wunderteam" aus Österreich

    Einen weiteren Platz in der Geschichte hat zudem das sogenannte "Wunderteam". Damit bezeichnete die deutsche Presse die österreichische Nationalmannschaft. Dabei sorgte die Mannschaft vor allem zwischen 1931 und 1933 mit hohen Siegen gegen europäische Spitzenmannschaften für Aussehen sorgten. So kassierte die Auswahl der Alpenrepublik in 15 Spielen nur eine knappe Niederlage gegen England - bei insgesamt zwölf Siegen und zwei Unentschieden.

    Herausragende Spieler des Teams waren Anton Schall mit 19 Toren und Mannschaftskapitän Matthias Sindelar, der bis heute zu den größten Idolen des österreichischen Fußballs zählt. Größter Erfolg des "Wunderteams" war der Gewinn des Europapokals der Nationen 1932. In der Folgezeit konnte die österreichische Mannschaft jedoch nicht mehr an die alten Erfolge zu Beginn der 1930er-Jahre anknüpfen. Größter Erfolg in der österreichischen Fußballgeschichte blieb der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 1954.

    Die "Goldene Elf" aus Ungarn

    Bereits in den 1930er-Jahren hatte die ungarische Nationalmannschaft eine führende Stellung unter den großen Fußballnationen Europas inne. Größter Erfolg der Mannschaft war der zweite Platz bei der WM 1938. Legendär wurde jedoch erst die sogenannte "Goldene Elf". Damit wurde jene ungarische Mannschaft zwischen 1950 und 1956 bezeichnet, die in 50 Spielen bei 42 Siegen und sieben Unentschieden nur eine Niederlage kassierte.

    Diese wog jedoch besonders schwer, handelte es dabei doch ausgerechnet um das verlorene WM-Finale von 1954, dem sogenannten "Wunder von Bern". Dabei war das ungarische Team um Mannschaftskapitän Ferenc Puskás zu diesem Zeitpunkt vier Jahre lang und 31 Spiele hintereinander unbesiegt.

    Der vielleicht spektakulärste Sieg gelang der "Goldenen Elf" hingegen am 25. November 1953 gegen England - war es doch die erste Heimniederlage des britischen Teams gegen eine kontinentaleuropäische Mannschaft überhaupt. 

    Größte Erfolge der bis heute besten ungarischen Mannschaft aller Zeiten waren daher der Olympiasieg 1952 sowie der der Gewinn des Europapokals der Nationalmannschaften 1953. Mit der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes 1956 fand die "Goldene Elf" schließlich ihr endgültiges Ende.

    In den folgenden Jahrzehnten konnte die ungarische Mannschaft jedoch nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen. Zwar gelangen der Auswahl neben einem dritten Platz bei der Europameisterschaft 1964 noch zwei weitere Olympiasiege (1964 und 1968) sowie der Gewinn einer olympischen Silber- (1972) und Bronzemedaille (1960). Nach der Weltmeisterschaft 1986 konnte sich Ungarn jedoch für kein großes Turnier mehr qualifizieren.

    Weitere deutschsprachige Nationalmannschaften

    DDR

    Saarland

    Österreich

    Schweiz

    Liechtenstein

    Weitere Herren-Nationalmannschaften

    Schottland

    Belgien

    Dänemark

    Griechenland

    Portugal

    Weitere Damen-Nationalmannschaften

    Schweden

    Norwegen

    Kanada

    China

    Japan

    Besondere Länderspiele

    Weitere Informationen bei Wikipedia

    Herausragende Spieler und Spielerinnen

    Heinrich ("Heiner") Stuhlfauth (geb. am 11.01.1896 in Nürnberg - gest. am 12.09.1966 in Nürnberg)
    fünfmaliger Deutscher Meister; WM-Dritter

    Fritz Szepan (geb. am 02.09.1907 in Gelsenkirchen - gest. am 14.12.1974 in Gelsenkirchen)
    sechshmaliger Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; WM-Dritter

    Fritz Walter (geb. am 31.10.1920 in Kaiserslautern - gest. am 17.06.2002 in Enkenbach-Alsenborn)
    zweimaliger Deutscher Meister; Weltmeister und WM-Vierter;
    Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft

    Uwe Seeler (geb. am 05.11.1936 in Hamburg)
    Deutscher Meister und Pokalsieger; Vize-Weltmeister WM-Dritter;
    Torschützenkönig der Bundesliga, Torschützenkönig im DFB-Pokal und im Europapokal der Pokalsieger;
    dreimaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandEhrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft

    Bernhard Carl ("Bert") Trautmann (geb. am 22.10.1923 in Bremen - gest. am 19.07.2013 in La Llosa)
    Englischer Pokalsieger; Fußballer des Jahres in England

    Franz Beckenbauer (geb. am 11.09.1945 in München)
    viermaliger Deutscher Meister; viermaliger Deutscher Pokalsieger; US-Meister;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europokalsieger der Pokalsieger; Weltpokalsieger; Europameister und Vize-Europameister; Weltmeister und Vize-Weltmeister sowie WM-Dritter;
    viermaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandDeutschlands Fußballer des 20. Jahrhunderts;
    Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft
    Erfolge als Trainer: Deutscher und Französischer Meister; UEFA-Pokalsieger; Weltmeister und Vize-Weltmeister

    Gerd Müller (geb. am 03.11.1945 in Nördlingen)
    viermaliger Deutscher Meister; viermaliger Deutscher Pokalsieger;
    dreimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; einmalig Europokalsieger der Pokalsieger; Weltpokalsieger; Europameister, Weltmeister und WM-Dritter;
    siebenmaliger Torschützenkönig der Bundesliga; dreimaliger Torschützenkönig im DFB-Pokal;
    viermaliger Torschützenkönig im Europapokalsieger der Landesmeister;
    zweimaliger Torschützenkönig Europas; WM-Torschützenkönig;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandFußballer des Jahres in Europa

    Josef ("Sepp") Maier (geb. am 28.04.1944 in Metten)
    viermaliger Deutscher Meister; viermaliger Deutscher Pokalsieger; US-Meister;
    dreimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; einmalig Europokalsieger der Pokalsieger; Weltpokalsieger;
    Europameister und Vize-Europameister; Weltmeister und Vize-Weltmeister sowie WM-Dritter

    Günter Netzer (geb. am 14.09.1944 in Mönchengladbach)
    zweimaliger Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger;
    zweimaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    Europameister und Weltmeister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandDeutschlands Fußballer des 20. Jahrhunderts;

    Hans-Hubert ("Berti") Vogts (geb. am 30.12.1946 in Büttgen)
    viermaliger Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; zweimaliger UEFA-Pokalsieger;
    Europameister und Vize-Europameister, Weltmeister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandFußballer des Jahres in Europa
    Erfolge als Trainer: Europameister und Vize-Europameister

    Karl-Heinz Rummenigge (geb. am 25.09.1955 in Lippstadt)
    zweimaliger Deutscher Meister; zweimaliger Deutscher Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Weltpokalsieger;
    Europameister und zweimaliger Vize-Weltmeister;
    zweimaliger Torschützenkönig der Bundesliga; Torschützenkönig im DFB-Pokal;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandDeutschlands Fußballer des 20. Jahrhunderts;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Europa

    Bernd Schuster (geb. am 22.12.1959 in Augsburg)
    dreimaliger Spanischer Meister; sechsmaliger Spanischer Pokalsieger; Europameister
    Erfolge als Trainer: Spanischer Meister

    Lothar Matthäus (geb. am 21.03.1961 in Erlangen)
    siebenmaliger Deutscher Meister; zweimaliger Deutscher Pokalsieger; Italienischer Meister;
    zweimaliger UEFA-Pokalsieger; Europameister, Weltmeister und zweimaliger Vize-Weltmeister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in DeutschlandFußballer des Jahres in EuropaWeltfußballer des Jahres;
    Rekordnationalspieler und Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft
    Erfolge als Trainer: Serbischer Meister

    Jürgen Klinsmann (geb. am 30.07.1964 in Göppingen)
    Deutscher Meister; zweimaliger UEFA-Pokalsieger; Europameister; Vize-Europameister; Weltmeister; Olympia-Dritter; Torschützenkönig der Bundesliga; Torschützenkönig im UEFA-Pokal; Welttorjäger;
    Fußballer des Jahres in DeutschlandFußballer des Jahres in England;
    Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft

    Oliver Kahn (geb. am 15.06.1969 in Karlsruhe)
    Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; UEFA Champions League-Sieger; UEFA-Pokalsieger: Weltpokalsieger; Europameister; Vize-Weltmeister und WM-Dritter;
    viermaliger Europas Torhüter des Jahres; dreimaliger Welttorhüter;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Deutschland

    Bastian Schweinsteiger (geb. am 01.08.1984 in Kolbermoor)
    Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; Englischer Pokalsieger; Englischer Ligapokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; UEFA-Supercup-Sieger; FIFA-Klub-Weltmeister;
    Vize-Europameister; Weltmeister und WM-Dritter; Fußballer des Jahres in Deutschland

    Philipp Lahm (geb. am 11.11.1983 in München)
    Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; UEFA Champions Leage-Sieger; UEFA Supercup-Sieger und FIFA-Klub-Weltmeister; Vize-Europameister; Weltmeister und WM-Dritter;
    Fußballer des Jahres in Deutschland

    Toni Kroos (geb. am 04.01.1990 in Greifswald)
    dreimaliger Deutscher Meister; dreimaliger Deutscher Pokalsieger; zweimaliger Spanischer Meister;
    viermaliger UEFA Champions League-Sieger; viermaliger UEFA Supercup-Sieger;
    fünfmaliger FIFA-Klub-Weltmeister; Weltmeister und WM-Dritter;
    Fußballer des Jahres in Deutschland

    Jürgen Sparwasser (geb. am 04.06.1948 in Halberstadt)
    dreimaliger DDR-Meister; viermaliger DDR-Pokalsieger; Europapokalsieger der Pokalsieger; Olympia-Dritter

    Birgit Prinz (geb. am 25.10.1977 in Frankfurt am Main)
    achtmalige Deutsche Meisterin; zehnmalige Deutsche Pokalsiegerin; UEFA Women's Cup-Siegerin;
    zweimalige Europameisterin; zweimalige Weltmeisterin; dreimalige Olympia-Dritte;
    viermalige Torschützenkönigin der Bundesliga; WM-Torschützenkönigin;
    Rekordnationalspielerin und Ehrenspielführerin der deutschen Nationalmannschaft

    Matthias Sindelar (geb. am 10.02.1903 in Kozlau - gest. am 23.01.1939)
    Österreichischer Meister; fünfmaliger Österreichischer Pokalsieger; WM-Vierter

    Robert Dienst (geb. am 01.03.1928 in Wien - gest. am 13.06.2000 in Wien)
    sechsmaliger Österreichischer Meister; viermaliger Österreichischer Pokalsieger; WM-Dritter;
    viermaliger Torschützenkönig der österreichischen Bundesliga

    Herbert Prohaska (geb. am 08.08.1955 in Wien)
    siebenmaliger Österreichischer Meister; viermaliger Österreichischer Pokalsieger;
    Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; Österreichs Fußballer des 20. Jahrhunderts
    Erfolge als Trainer: zweimaliger Österreichischer Meister und Pokalsieger

    Hans Krankl (geb. am 14.02.1953 in Wien)
    zweimaliger Österreichischer Meister; fünfmaliger Österreichischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Pokalsieger; fünfmalig Fußballer des Jahres in Österreich

    Stéphane Chapuisat (geb. am 28.06.1969 in Lausanne)
    zweimaliger Schweizer Meister; zweimaliger Deutscher Meister; UEFA Champions League-Sieger; Weltpokalsieger; Torschützenkönig der Schweizer Nationalliga A; Fußballer des Jahres in der Schweiz

    Johan Cruyff (geb. am 25.04.1947 in Amsterdam - gestorben am 24.03.2016 in Barcelona)
    neunmaliger Niederländischer Meister; sechsmaliger Niederländischer Pokalsieger;
    Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; Europapokalsieger der Landesmeister; UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger; EM-Dritter; Vize-Weltmeister; Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie;
    dreimaliger Fußballer des Jahres in EuropaEuropas Fußballer des 20. Jahrhunderts;
    Erfolge als Trainer:
    zweimaliger Niederländischer Pokalsieger; viermaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger

    Johan Neeskens (geb. am 15.09.1951 in Heemstede)
    zweimaliger Niederländischer Meister; zweimaliger Niederländischer Pokalsieger; Spanischer Pokalsieger;
    US-Meister; dreimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger;
    zweimaliger UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger; EM-Dritter; Vize-Weltmeister

    Ruud Gullit (geb. am 01.09.1962 in Amsterdam)
    viermaliger Niederländischer Meister; Niederländischer Pokalsieger;
    viermaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; Englischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger und Weltpokalsieger;
    Europameister; Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie;
    dreimaliger Fußballer des Jahres in den Niederlanden

    Marco van Basten (geb. am 31.10.1964 in Utrecht)
    dreimaliger Niederländischer Meister; dreimaliger Niederländischer Pokalsieger;
    dreimaliger Italienischer Meister; dreimaliger Italienischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger und Weltpokalsieger;
    Europameister; viermaliger Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie; Torschützenkönig in Europa;
    EM-Torschützenkönig; Fußballer des Jahres in den Niederlanden;
    dreimaliger Fußballer des Jahres in EuropaWeltfußballer des Jahres

    Frank Rijkaard (geb. am 30.06.1962 in Amsterdam)
    fünfmaliger Niederländischer Meister; dreimaliger Niederländischer Pokalsieger;
    zweimaliger Italienischer Meister; zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister;
    UEFA Champions League-Sieger; Europapokalsieger der Pokalsieger; Europameister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in den NiederlandenFußballer des Jahres in Italien
    Erfolge als Trainer: Zweimaliger Spanischer Meister; UEFA Champions League-Sieger

    Clarence Seedorf (geb. am 01.04.1976 in Paramaibo)
    zweimaliger Niederländischer Meister; Niederländischer Pokalsieger; zweimaliger Italienischer Meister;
    Spanischer Meister; viermaliger UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    Weltpokalsieger; FIFA-Klub-Weltmeister

    Jan Ceulemans (geb. am 28.02.1957 in Lier)
    dreimaliger Belgischer Meister; zweimaliger Belgischer Pokalsieger; WM-Vierter

    Enzo Scifo (geb. am 19.02.1966 in La Louvière)
    viermaliger Belgischer Meister; Französischer Meister; Italienischer Pokalsieger; WM-Vierter;
    Fußballer des Jahres in Belgien

    Sir Robert ("Bobby") Charlton (geb. am 11.10.1937 in Ashington)
    dreimaliger Englischer Meister; Englischer Pokalsieger; Europapokalsieger der Landesmeister; Weltmeister;
    Fußballer des Jahres in EnglandFußballer des Jahres in Europa

    Gordon Banks (geb. am 30.12.1937 in Sheffield)
    Englischer Ligapokalsieger; Weltmeister; Fußballer des Jahres in England

    Sir Stanley Matthews (geb. am 01.02.1915 in Henley - gest. am 23.02.2000 in Newcastle-under-Lyme)
    Englischer Pokalsieger; Fußballer des Jahres in England

    David Beckham (geb. am 02.05.1975 in Leytonstone)
    sechsmaliger Englischer Meister; zweimaliger Englischer Pokalsieger; Spanischer Meister;
    Französischer Meister; zweifacher US-Meister; UEFA Champions League-Sieger; Weltpokalsieger;
    Fußballer des Jahres in England

    Ryan Giggs (geb. am 29.11.1973 in Cardiff)
    13maliger Englischer Meister; viermaliger Englischer Pokalsieger; viermaliger Englischer Ligapokalsieger;
    zweimaliger UEFA Champions League-Sieger; Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger;
    FIFA-Klub-Weltmeister; Fußballer des Jahres in England

    Kenny Dalglish (geb. am 04.03.1951 in Dalmarnock)
    sechsmaliger Schottischer Meister; fünfmaliger Schottischer Pokalsieger;
    viermaliger Schottischer Ligapokalsieger; fünfmaliger Englischer Meister; viermaliger Englischer Pokalsieger;
    dreimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; UEFA Supercup-Sieger;
    Torschützenkönig der schottischen Premier League; Fußballer des Jahres in England
    Rekordnationalspieler und -torschütze der schottischen Nationalmannschaft
    Erfolge als Trainer:
    viermaliger Englischer Meister; zweimaliger Englischer Pokalsieger; Englischer Ligapokalsieger;
    Schottischer Ligapokalsieger

    Pat Jennings (geb. am 12.06.1945 in Newry)
    zweimaliger Englischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger; Fußballer des Jahres in England;
    Rekordnationalspieler der nordirischen Nationalmannschaft

    George Best (geb. am 22.05.1946 in Belfast - gest. am 25.11.2005 in London)
    zweimaliger Englischer Meister; Europapokalsieger der Landesmeister;
    Fußballer des Jahres in EnglandFußballer des Jahres in Europa

    Roy Keane (geb. am 10.08.1971 in Cork)
    siebenmaliger Englischer Meister; viermaliger Englischer Pokalsieger; Schottischer Meister;
    Schottischer Ligapokalsieger; UEFA Champions League-Sieger; Weltpokalsieger;
    Fußballer des Jahres in England

    Just Fontaine (geb. am 18.08.1933 in Marrakesch)
    viermaliger Französischer Meister; Französischer Pokalsieger; WM-Dritter;
    viermaliger Torschützenkönig der französischen Ligue 1;
    Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister; WM-Torschützenkönig

    Michel Platini (geb. am 21.06.1955 in Jœuf)
    Französischer Meister; Französischer Pokalsieger; Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger;
    Weltpokalsieger; Europameister; WM-Dritter und WM-Vierter; Torschützenkönig der italienischen Seria A;
    Torschützenkönig im Europapokalsieger der Landesmeister; zweimaliger Fußballer des Jahres in Frankreich;
    Fußballer des Jahres in Italien; dreimaliger Fußballer des Jahres in Europa

    Zinédine Zidane (geb. am 23.06.1972 in Marseille)
    zweimaliger Italienischer Meister; Spanischer Meister; UEFA Champions League-Sieger;
    zweimaliger UEFA Supercup-Sieger; Europameister; Weltmeister und Vize-Weltmeister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in FrankreichFußballer des Jahres in Europa;
    dreimaliger Weltfußballer des Jahres
    Erfolge als Trainer:
    Spanischer Pokalsieger; Spanischer Pokalsieger; dreimaliger UEFA Champions League-Sieger;
    zweimaliger UEFA Supercup-Sieger; zweimaliger FIFA-Klub-Weltmeister;
    zweimaliger Trainer des Jahres in Frankreich; zweimaliger Welttrainer des Jahres

    Didier Deschamps (geb. am 15.10.1968 in Bayonnes)
    Französischer Meister; dreimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger;
    Englischer Pokalsieger; zweimaliger UEFA Champions League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger; Europameister; Weltmeister; Fußballer des Jahres in Frankreich
    Erfolge als Trainer:
    Französischer Meister; Vize-Europameister; Weltmeister; zweimaliger Trainer des Jahres in Frankreich

    Raymond Kopa (geb. am 13.10.1931 in Nœux-les-Mines - gest. am 03.03.2017 in Angers)
    dreimaliger Französischer Meister; zweimaliger Spanischer Meister;
    dreimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; WM-Dritter

    Ricardo Zamora (geb. am 21.01.1901 in Barcelona; gest. am 08.09.1978 in Barcelona)
    zweimaliger Spanischer Meister; dreimaliger Spanischer Pokalsieger; Olympia-Zweiter
    Erfolge als Trainer: zweimaliger Spanischer Meister

    Andoni Zubizarreta (geb. am 23.10.1961 in Vitoria)
    sechsmaliger Spanischer Meister; dreimaliger spanischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; Vize-Europameister
    Fußballer des Jahres in Spanien

    Emilio Butragueño (geb. am 22.07.1963 in Madrid)
    sechsmaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger; zweimaliger UEFA-Pokalsieger;
    Torschützenkönig der spanischen Primera División

    Iker Casillas (geb. am 20.05.1981 in Móstoles)
    fünfmaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger; Portugiesischer Meister;
    dreimaliger UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger; FIFA-Klub-Weltmeister;
    zweimaliger Europameister; Weltmeister; fünfmaliger Welttorhüter;
    Rekordnationalspieler der spanischen Nationalmannschaft

    Xavi (geb. am 25.01.1980 in Terrassa)
    achtmaliger Spanischer Meister; dreimaliger Spanischer Pokalsieger;
    viermaliger UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    zweimaliger FIFA-Klub-Weltmeister; zweimaliger Europameister; Weltmeister; Olympia-Zweiter;
    Fußballer des Jahres in Spanien

    Andrés Iniesta (geb. am 11.05.1984 in Fuentealbilla)
    neunmaliger Spanischer Meister; sechsmaliger Spanischer Pokalsieger;
    viermaliger UEFA Champions League-Sieger; dreimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    dreimaliger FIFA-Klub-Weltmeister; zweimaliger Europameister; Weltmeister
    Fußballer des Jahres in SpanienFußballer des Jahres in Europa

    Carles Puyol (geb. am 13.04.1978 in La Pobla de Segur)
    sechsmaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    dreimaliger UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    zweimaliger FIFA-Klub-Weltmeister; zweimaliger Europameister, Weltmeister, Olympia-Zweiter

    Eusébio (geb. am 05.01.1942 in Maputo - gest. am 05.01.2014 in Lissabon)
    elfmaliger Portugiesischer Meister; fünfmaliger Portugierischer Pokalsieger; Mosambikanischer Meister;
    Europapokalsieger der Landesmeister; WM-Dritter;
    siebenmaliger Torschützenkönig der portugiesischen Primeira Liga; zweimaliger Torschützenkönig Europas;
    dreimaliger Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister; WM-Torschützenkönig;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in PortugalFußballer des Jahres in Europa

    Cristiano Ronaldo (geb. am 05.02.1985 in Funchal)
    dreimaliger Englischer Meister; Englischer Pokalsieger; zweimaliger Englischer Ligapokalsieger;
    zweimaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger; Italienischer Meister;
    fünfmaliger UEFA Champions League-Sieger; dreimaliger UEFA-Supercup-Sieger;
    viermaliger FIFA-Klub-Weltmeister; Europameister und Vize-Europameister; WM-Vierter;
    Torschützenkönig der englischen Premier League;
    dreimaliger Torschützenkönig der spanischen Primera División;
    siebenmaliger Torschützenkönig der UEFA Champions League;
    zweimaliger Torschützenkönig der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft;
    viermaliger Torschützenkönig Europas; viermaliger Welttorjäger;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in England; zweimaliger Fußballer des Jahres in Europa;
    dreimaliger Weltfußballer des Jahres;
    Rekordnationalspieler und -torschütze der portugiesischen Nationalmannschaft

    Luís Figo (geb. am 04.11.1972 in Almada)
    Portugiesischer Pokalsieger; viermaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    dreimaliger Italienischer Pokalsieger; Italienischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; Europapokalsieger der Pokalsieger;
    Vize-Europameister; WM-Vierter; sechsmaliger Fußballer des Jahres in Portugal;
    Fußballer des Jahres in EuropaWeltfußballer des Jahres

    Dino Zoff (geb. am 28.02.1942 in Mariano del Friuli)
    sechsmaliger Italienischer Meister; zweimaliger Italienischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger;
    Europameister; Weltmeister, Vize-Weltmeister und WM-Vierter;
    Erfolge als Trainer: Italienischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger; Vize-Europameister

    Giuseppe Meazza (geb. am 23.08.1910 in Mailand - gest. am 21.08.1979 in Rapallo)
    dreimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; zweimaliger Weltmeister

    Giovanni ("Gianni") Rivera (geb. am 18.08.1943 in Alessandria)
    dreimaliger Italienischer Meister; viermaliger Italienischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger;
    Europameister und Vize-Weltmeister;
    Torschützenkönig der italienischen Seria A; Torschützenkönig im italienischen Coppa Italia;
    Fußballer des Jahres in Europa

    Alessandro ("Sandro") Mazzola (geb. am 08.11.1942 in Turin)
    viermaliger Italienischer Meister; zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister;
    zweimaliger Weltpokalsieger; Europameister und Vize-Weltmeister;
    Torschützenkönig der italienischen Seria A; Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister

    Luigi Riva (geb. am 07.11.1944 in Leggiuno)
    Italienischer Meister; Europmeister und Vize-Weltmeister;
    dreimaliger Torschützenkönig der italienischen Seria A;
    dreimaliger Torschützenkönig der italienischen Coppa Italia;
    Rekordtorschütze der italienischen Nationalmannschaft

    Giacinto Facchetti (geb. am 18.07.1942 in Treviglio - gest. am 04.09.2006 in Mailand)
    viermaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; zweimaliger Weltpokalsieger;
    Europameister und Vize-Weltmeister

    Roberto Baggio (geb. am 18.02.1967 in Caldogno)
    zweimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger;
    Vize-Weltmeister und WM-Dritter; Torschützenkönig im Europapokalsieger der Pokalsieger;
    Fußballer des Jahres in EuropaWeltfußballer des Jahres

    Paolo Maldini (geb. am 26.06.1968 in Mailand)
    siebenmaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger;
    zweimaliger UEFA Champions League Sieger; dreimaliger Europapokalsieger der Landersmeister;
    fünfmaliger UEFA Supercup-Sieger; zweimaliger Weltpokalsieger; FIFA-Klub-Weltmeister;
    Vize-Europameister; Vize-Weltmeister und WM-Dritter

    Franco Baresi (geb. am 08.06.1060 in Travagliato)
    sechsmaliger Italienischer Meister; zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister;
    UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger Weltpokalsieger;
    Weltmeister, Vize-Weltmeister und WM-Dritter;
    Torschützenkönig der italienischen Coppa Italia; Fußballer des Jahres in Italien

    Gianluigi ("Gigi") Buffon (geb. am 28.01.1978 in Carrara)
    siebenmaliger Italienischer Meister; fünfmaliger Italienischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger;
    Vize-Europameister; Weltmeister; siebenmaliger Welttorhüter des Jahres;
    Rekordnationalspieler der italienischen Nationalmannschaft

    Massimo Bonini (geb. am 13.10.1959 in San Marino Stadt)
    dreimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger;
    UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger

    Giorgos Karagounis (geb. am 06.03.1977 in Pyros)
    zweimaliger Griechischer Meister; Griechischer Pokalsieger; Italienischer Pokalsieger; Europameister

    Sotiris Kaiafas (geb. am 17.09.1948 in Limassol)
    elfmaliger Zypriotischer Meister; fünfmaliger Zypriotischer Pokalsieger;
    achtmaliger Torschützenkönig der zypriotischen First Division; Torschützenkönig Europas

    Peter Schmeichel (geb. am 18.11.1963 in Gladsaxe)
    viermaliger Dänischer Meister; Dänischer Pokalsieger; Portugiesischer Meister;
    fünfmaliger Englischer Meister; Englischer Pokalsieger; dreimaliger Englischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; UEFA-Supercup-Sieger; Weltpokalsieger; Europameister;
    Europas Torhüter des Jahres; zweimaliger Welttorhüter des Jahres;
    dreimaliger Fußballer des Jahres in Dänemark

    Michael Laudrup (geb. am 15.06.1964 in Frederiksburg)
    fünfmaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; Italienischer Meister;
    Niederländischer Meister; Niederländischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    Europameister; Konföderationen-Pokalsieger;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Dänemark

    Brian Laudrup (geb. am 22.02.1969 in Wien)
    zweimaliger Dänischer Meister; Dänischer Pokalsieger; Italienischer Meister;
    dreimaliger Schottischer Meister; Schottischer Pokalsieger;
    Europameister; Konföderationen-Pokalsieger;
    viermaliger Fußballer des Jahres in Dänemark; zweimaliger Fußballer des Jahres in Schottland

    Allan Simonsen (geb. am 15.12.1952 in Velje)
    zweimaliger Dänischer Meister; Dänischer Pokalsieger; Spanischer Pokalsieger;
    dreimaliger Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; Europapokalsieger der Pokalsieger;
    Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister; Torschützenkönig im UEFA-Pokal;
    Fußballer des Jahres in Europa

    Gunnar Gren (geb. am 31.10.1920 in Gårda - gest. am 10.11.1991 in Göteborg)
    Schwedischer Meister; Italienischer Meister; Vize-Weltmeister; Olympia-Sieger;
    Torschützenkönig der schwedischen Allsvenskan; Fußballer des Jahres in Schweden
    Erfolge als Trainer: Italienischer Meister

    Zlatan Ibrahimovic (geb. am 03.10.1981 in Malmö)
    fünfmaliger Französischer Meister; zweimaliger Französischer Pokalsieger; viermaliger Italienischer Meister;
    zweimaliger Niederländischer Meister; Niederländischer Pokalsieger; Spanischer Meister;
    Englischer Ligakalsieger; UEFA Europa League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger; FIFA-Klub-Weltmeister;
    13maliger Fußballer des Jahres in Schweden; dreimaliger Fußballer des Jahres in Italien;
    Rekordtorschütze der schwedischen Nationalmannschaft

    Lotta Schelin (geb. am 27.02.1984 in Stockholm)
    achtmalige Französische Meisterin; fünfmalige Französische Pokalsiegerin;
    dreimalige UEFA Women's Champions League-Siegerin; WM-Dritte; Olympia-Zweite;
    Zweimalige Torschützenkönigin der schwedischen Damallsvenskan; Torschützenkönigin der Division 1 Féminine;
    EM-Torschützenkönigin; viermalige Fußballerin des Jahres in Schweden

    Jari Litmanen (geb. am 20.02.1971 in Lahti)
    Finnischer Meister; Finnischer Pokalsieger; Englischer Pokalsieger; Englischer Ligapokalsieger;
    fünfmaliger Niederländischer Meister; dreimaliger Niederländischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger;
    Torschützenkönig der UEFA Champions League;
    neunmaliger Fußballer des Jahres in FinnlandFußballer des Jahres in den Niederlanden;
    Rekordnationalspieler und -torschütze der finnischen Nationalmannschaft

    Eiður Guðjohnsen (geb. am 15.09.1978 in Reykjavík)
    zweimaliger Englischer Meister; Englischer Pokalsieger; Niederländischer Pokalsieger;
    Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; UEFA Champions League-Sieger;
    siebenmaliger Fußballer des Jahres in Island; Rekordnationalspieler der isländischen Nationalmannschaft

    Ferenc Puskás (geb. am 01.02.1927 in Kispest - gest. am 17.06.2006 in Budapest)
    sechsmaliger Ungarischer Meister; sechsmaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Weltpokalsieger; Vize-Weltmeister; Olympiasieger;
    viermaliger Torschützenkönig der ungarischen Nemzeti Bajnokság;
    viermaliger Torschützenkönig der spanischen Primera División;
    zweimaliger Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister;
    Torschützenkönig Europas; WM-Torschützenkönig; Rekordtorschütze der ungarischen Nationalmannschaft;
    Erfolge als Trainer: Griechischer Meister; Australischer Meister; Australischer Pokalsieger

    Zbigniew Boniek (geb. am 03.03.1956 in Bydgoszcz)
    zweimaliger Polnischer Meister; Italienischer Meister; zweimaliger Italienischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger;
    Weltpokalsieger; WM-Dritter; zweimaliger Fußballer des Jahres in Polen

    Grzegorz Lato (geb. am 08.04.1950 in Malbork)
    zweimaliger Polnischer Meister; Sieger des CONCACAF Champions Cup; WM-Dritter;
    Olympiasieger; Olympia-Zweiter;
    zweimaliger Torschützenkönig der polnischen Ekstraklasa; WM-Torschützenkönig;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Polen

    Wlodzimierz Lubanski (geb. am 28.02.1947 in Gliwice-Sosnica)
    siebenmaliger Polnischer Meister; sechsmaliger Polnischer Pokalsieger; Olympiasieger;
    viermaliger Torschützenkönig der polnischen Ekstraklasa;
    zweimaliger Torschützenkönig im Europapokal der Pokalseger

    Josef Masopust (geb. am 09.02.1931 in Strimice - gest. am 29.06.2015)
    achtmaliger Tschechoslowakischer Meister; Vize-Weltmeister;
    Fußballer des Jahres in der TschechoslowakeiFußballer des Jahres in Europa

    Antonín Panenka (geb. am 02.12.1948 in Prag)
    zweimaliger Österreichischer Meister; dreimaliger Österreichischer Pokalsieger; Europameister;
    Fußballer des Jahres in der Tschechoslowakei

    Pavel Nedved (geb. am 30.08.1972)
    zweimaliger Tschechischer Meister; Tschechischer Pokalsieger; Tschechoslowakischer Meister;
    Dreimaliger Italienischer Meister; zweimaliger Italienischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger; Vize-Europameister;
    Fußballer des Jahres in TschechienFußballer des Jahres in ItalienFußballer des Jahres in Europa

    Gheorghe Hagi (geb. am 05.02.1965 in Sacele)
    dreimaliger Rumänischer Meister; zweimaliger Rumänischer Pokalsieger;
    Türkischer Meister; Türkischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger;
    zweimaliger Torschützenkönig der rumänischen Liga 1; Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister;
    siebenmaliger Fußballer des Jahres in Rumänien; Rumäniens Fußballer des 20. Jahrhunderts;
    Rekordtorschütze der rumänischen Nationalmannschaft
    Erfolge als Trainer: Rumänischer Meister; Türkischer Pokalsieger

    Christo Stoitschkow (geb. am 08.02.1966 in Plowdiw)
    dreimaliger Bulgarischer Meister; viermaliger Bulgarischer Pokalsieger;
    viermaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger;
    WM-Vierter; zweimaliger Torschützenkönig der bulgarischen A Grupa;
    Bester Torschütze Europas; WM-Torschützenkönig;
    fünfmaliger Fußballer des Jahres in BulgarienFußballer des Jahres in Europa

    Davor Šuker (geb. am 01.01.1968 in Osijek)
    Spanischer Meister; UEFA Champions League-Sieger; Weltpokalsieger;
    WM-Dritter; WM-Torschützenkönig; sechsmaliger Fußballer des Jahres in Kroatien;
    Rekordtorschütze der kroatischen Nationalmannschaft

    Luka Modric (geb. am 09.09.1985 in Zadar)
    Kroatischer Meister; Spanischer Meister; S
    panischer Pokalsieger; UEFA Champions League-Sieger; dreimaliger UEFA Supercup-Sieger; viermaliger FIFA-Klub-Weltmeister; Vize-Weltmeister; sechsmaliger Fußballer des Jahres in KroatienEuropas Fußballer des JahresWeltfußballer des Jahres

    Ivan Rakitic (geb. am 10.03.1988 in Rheinfelden)
    Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; Schweizer Meister; Schweizer Pokalsieger;
    Deutscher Meister; UEFA Champions League-Sieger; UEFA Europa League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger;
    FIFA-Klub-Weltmeister; Vize-Weltmeister; Fußballer des Jahres in Kroatien

    Mario Mandzukic (geb. am 21.05.1986 in Slavonski Brod)
    dreimaliger Kroatischer Meister; zweimaliger Kroatischer Pokalsieger;
    zweimaliger Deutscher Meister; zweimaliger Deutscher Pokalsieger;
    dreimaliger Italienischer Meister; zweimaliger Italienischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger; FIFA-Klub-Weltmeister; Vize-Weltmeister;
    Torschützenkönig der kroatischen 1. HNL; zweimaliger Fußballer des Jahres in Kroatien

    Oleh Blochin (geb. am 05.11.1952 in Kiew)
    achtmaliger Sowjetischer Meister; fünfmaliger Sowjetischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger; zweimaliger Olympia-Dritter;
    Torschützenkönig in der sowjetischen Wysschaja Liga; neunmaliger Fußballer des Jahres in der Ukraine;
    dreimaliger Fußballer des Jahres in der SowjetunionFußballer des Jahres in Europa;
    Rekordnationalspieler und -torschütze der sowjetischen Nationalmannschaft

    Andrij Schewtschenko (geb. am 29.09.1976 in Dwirkiwschtschyna)
    fünfmaliger Ukrainischer Meister; dreimaliger Ukrainischer Pokalsieger;
    Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; Englischer Pokalsieger; Englischer Ligapokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger; Torschützenkönig der ukrainischen Premjer-Liha;
    Torschützenkönig der italienischen Seria A; Torschützenkönig der UEFA Champions League;
    sechsmaliger Fußballer des Jahres in der UkraineFußballer des Jahres in Europa;
    Rekordtorschütze der ukrainischen Nationalmannschaft

    Lew Jaschin (geb. am 22.10.1929 in Bogorodskoje - gest. am 20.03.1990 in Moskau)
    fünfmaliger Sowjetischer Meister; dreimaliger Sowjetischer Pokalsieger;
    Europameister, Vize-Europameister und EM-Vierter; WM-Vierter; Olympiasieger; Fußballer des Jahres in EuropaWelttorhüter des 20. Jahrhunderts

    Emre Belözoglu (geb. am 07.09.1980 in Zeytinburnu)
    fünfmaliger Türkischer Meister; viermaliger Türkischer Pokalsieger; Italienischer Pokalsieger;
    Spanischer Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger; WM-Dritter;

    Hakan Sükür (geb. am 01.09.1971 in Adapazan)
    achtmaliger Türkischer Meister; sechsmaliger Türkischer Pokalsieger; Italienischer Pokalsieger;
    UEFA-Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger; WM-Dritter; Torschützenkönig der türkischen SüperLig;
    Rekordnationalspieler der türkischen Nationalmannschaft

    Mariel ("Mia") Hamm (geb. am 17.02.1972 in Selma)
    US-Meisterin; zweimalige Weltmeisterin und dreimalige WM-Dritte;
    zweimalige Olympiasiegerin; Olympia-Zweite und dreimalige Olympia-Dritte;
    fünfmalige Fußballerin des Jahres in den USA; zweimalige Weltfußballerin des Jahres

    Kristine Lilly (geb. am 22.07.1971 in New York)
    zweimalige Weltmeisterin und dreimalige WM-Dritte; zweimalige Olympiasiegerin und Olympia-Dritte;
    dreimalige Fußballerin des Jahres in den USA; Rekordnationalspielerin der US-Nationalmannschaft

    Pelé (geb. am 23.10.1940 in Três Corações)
    fünfmaliger Brasilianischer Pokalsieger; US-Meister; zweimaliger Sieger der Copa Libertadores;
    zweimaliger Weltpokalsieger; dreimaliger Weltmeister;
    zweimaliger Torschützenkönig des brasilianischen Taça Brasil; Torschützenkönig der Copa Libertadores;
    Torschützenkönig der Südamerikameisterschaft; Rekordtorschütze der brasilianischen Nationalmannschaft;
    Weltfußballer des 20. JahrhundertsSüdamerikas Fußballer des 20. Jahrhunderts

    Garrincha (geb. am 28.10.1933 in Pau Grande - 20.01.1983 in Rio de Janeiro)
    zweimaliger Brasilianischer Meister; zweimaliger Weltmeister; WM-Torschützenkönig

    Zico (geb. am 03.03.1953 in Rio de Janeiro)
    viermaliger Brasilianischer Meister; Sieger der Copa Libertadores; 
    Torschützenkönig der italienischen Seria A; Torschützenkönig der japanischen J1-League;
    Fußballer des Jahres in Brasilien; zweimaliger Fußballer des Jahres in Südamerika

    Ronaldo (geb. am 22.09.1976 in Rio de Janeiro)
    Brasilianischer Pokalsieger; zweimaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger;
    Südamerikameister und Vize-Südamerikameister; zweimaliger Weltmeister; Vize-Weltmeister; Olympia-Dritter
    Torschützenkönig in der niederländischen Eredivisie;
    zweimaliger Torschützenkönig in der spanischen Primera División; Torschützenkönig in EuropaWelttorjäger;
    Torschützenkönig der Südamerikameisterschaft; WM-Torschützenkönig;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Europa; dreimaliger Weltfußballer des Jahres

    Cafu (geb. am 07.06.1970 in Itaquaquecetuba)
    Brasilianischer Meister; zweimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League Sieger; Sieger der Copa Libertadores; zweimaliger Weltpokalsieger;
    FIFA-Klub-Weltmeister; Südamerikameister; zweimaliger Weltmeister; Konföderationen-Pokalsieger;
    Rekordnationalspieler der brasilianischen Nationalmannschaft

    Rogério Ceni (geb. am 22.01.1973 in Paco Branco)
    dreimaliger Brasilianischer Meister; zweimaliger Sieger der Copa Libertadores;
    Weltmeister; Konföderationen-Pokalsieger; Fußballer des Jahres in Brasilien

    Marta Vieira da Silva (geb. am 19.02.1986 in Dois Riachos)
    Brasilianische Pokalsiegerin; fünfmalige Schwedische Meisterin;
    UEFA Women's Cup-Siegerin; zweimalige Siegerin der Copa Libertadores Femenina;
    dreimalige Südamerikameisterin; Vize-Weltmeisterin; zweimalige Olympia-Zweite;
    dreimalige Torschützenkönigin der schwedischen Damallsvenskan;
    zweimalige Torschützenkönigin der Women's Professional Soccer;
    Torschützenkönigin der Südamerikameisterschaft; WM-Torschützenkönigin;
    sechsmalige Weltfußballerin des Jahres

    Guillermo Stábile (geb. am 17.01.1905 in Buenos Aires - gest. am 26.12.1966 in Buenos Aires)
    zweimaliger Argentinischer Meister; Vize-Weltmeister; WM-Torschützenkönig
    Erfolge als Trainer: dreimaliger Argentinischer Meister; siebenmaliger Südamerikameister

    Diego Maradona (geb. am 30.10.1960 in Lanús)
    Argentinischer Meister; zweimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; Spanischer Pokalsieger;
    UEFA-Pokalsieger; Weltmeister und Vize-Weltmeister;
    Torschützenkönig der argentinischen Primera División; 
    Torschützenkönig der italienischen Seria A; Torschützenkönig der italienischen Coppa Italia; WM-Torschützenkönig; viermaliger Fußballer des Jahres in ArgentinienFußballer des Jahres in Italiensechsmaliger Fußballer des Jahres in Südamerika

    Mario Kempes (geb. 15.07.1954 in Bell Ville)
    Argentinischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger; Weltmeister;
    zweimaliger Torschützenkönig der spanischen Primera División; Fußballer des Jahres in Südamerika
    Erfolge als Trainer: Bolivianischer Meister

    Lionel Messi (geb. am 24.06.1987 in Rosario)
    zehnmaliger Spanischer Meister; sechsfacher Spanischer Pokalsieger;
    viermaliger UEFA Champions League-Sieger; dreimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    dreimaliger FIFA-Klub-Weltmeister; dreimaliger Vize-Südamerikameister; Vize-Weltmeister; Olympiasieger;
    fünfmaliger Torschützenkönig der spanischen Primera División;
    sechsmaliger Torschützenkönig der spanischen Copa del Rey; fünfmaliger Torschützenkönig in Europa;
    Torschützenkönig der UEFA Champions League; Torschützenkönig der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft;
    elfmaliger Fußballer des Jahres in Argentinien; zweimaliger Fußballer des Jahres in Europa;
    sechsmaliger Weltfußballer des Jahres; Rekordtorschütze der argentinischen Nationalmannschaft

    Alfredo Di Stéfano (geb. am 04.07.1926 in Buenos Aires - gest. am 07.07.2014 in Madrid)
    zweimaliger Argentinischer Meister; viermaliger Kolumbianischer Meister; Kolumbianischer Pokalsieger;
    achtmaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; fünfmaliger Europapokalsieger der Landesmeister;
    Weltpokalsieger; Südamerikameister; Torschützenkönig der argentinischen Primera División;
    fünfmaliger Torschützenkönig der spanischen Primera División;
    zweimaliger Torschützenkönig der kolumbuanischen Categoría Primera A;
    zweimaliger Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister; Fußballer des Jahres in Europa
    Erfolge als Trainer: zweimaliger Argentinischer Meister; Spanischer Meister; Europapokalsieger der Pokalsieger

    José Leandro Andrade (geb. am 20./22.10.1901 in Salto - gest. am 05.10.1957 in Montevideo)
    uruguayischer Meister; dreimaliger Südamerikameister; Weltmeister; zweimaliger Olympiasieger

    Hugo Sánchez (geb. am 11.07.1958 in Mexiko-Stadt)
    zweimaliger Mexikanischer Sieger; fünfmaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    UEFA-Pokalsieger; zweimaliger CONCACAF Champions Cup; CONCACAF Gold Cup-Sieger;
    Torschützenkönig der Liga MX; fünfmaliger Torschützenkönig der spanischen Primera División;
    Torschützenkönig in Europa

    José Luis Chilavert (geb. am 27.07.1965 in Luque)
    Paraguayischher Meister; Urugayischer Meister; fünfmaliger Argentinischer Meister;
    Französischer Pokalsieger; Sieger der Copa Libertadores; Weltpokalsieger; dreimaliger Welttorhüter
    Fußballer des Jahres in ArgentinienFußballer des Jahres in Südamerika

    Didier Drogba (geb. am 11.03.1983 in Abidjan)
    fünfmaliger Englischer Meister; viermaliger Englischer Pokalsieger; dreimaliger Englischer Ligapokalsieger;
    Türkischer Meister; Türkischer Pokalsieger; UEFA Champions League-Sieger;
    zweimaliger Vize-Afrikameister; zweimaliger Torschützenkönig der englischen Premier League;
    Torschützenkönig im UEFA-Pokal; zweimaliger Fußballer des Jahres in Afrika;
    Rekordtorschütze der ivorischen Nationalmannschaft

    Yaya Touré (geb. am 13.05.1983 in Bouaké)
    Ivorischer Meister; Griechischer Meister; Griechischer Pokalsieger;
    dreimaliger Englischer Meister; Englischer Pokalsieger; dreimaliger Englischer Ligapokalsieger;
    zweimaliger Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; UEFA Champions League-Sieger;
    UEFA Supercup-Sieger; FIFA-Klub-Weltmeister; Afrikameister;
    Ivorischer Fußballer des Jahres; fünfmaliger Fußballer des Jahres in Afrika

    George Weah (geb. am 01.10.1966)
    zweimaliger Liberianischer Meister; Liberianischer Pokalsieger; Kamerunischer Meister;
    Französischer Meister; dreimaliger Französischer Pokalsieger; Italienischer Meister; Englischer Pokalsieger;
    Torschützenkönig der UEFA Champions League; dreimaliger Fußballer des Jahres in Afrika;
    Fußballer des Jahres in EuropaWeltfußballer des JahresAfrikas Spieler des 20. Jahrhunderts

    Roger Milla (geb. am 20.05.1952 in Yaoundé)
    dreimaliger Kamerunischer Meister; Kamerunischer Pokalsieger; zweimaliger Französischer Pokalsieger;
    Afrikapokal der Pokalsieger; zweimaliger Afrikameister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Afrika

    Thomas N’Kono (geb. am 20.05.1955)
    fünfmaliger Kamerunischer Meister; Bolivianischer Meister;
    CAF Champions League-Sieger; Afrikapokalsieger der Pokalsieger; Afrikameister;
    zweimaliger Fußballer des Jahres in Afrika

    Samuel Eto'o (geb. am 10.03.1981)
    dreimaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    Italienischer Meister; zweimaliger Italienischer Pokalsieger;
    dreimaliger UEFA Champions League-Sieger; FIFA-Klub-Weltmeister;
    zweimaliger Afrikameister; Vize-Afrikameister; Olympiasieger;
    Torschützenkönig der spanischen Primera División; Torschützenkönig der italienischen Coppa Italia;
    zweimaliger Torschützenkönig der Afrikameisterschaft; viermaliger Fußballer des Jahres in Afrika

    Rabah Madjer (geb. am 15.02.1958 in Algier)
    Algerischer Pokalsieger; Zweimaliger Portugiesischer Meister; zweimaliger Portugiesischer Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger;
    Afrikameister und Vize-Afrikameister; Fußballer des Jahres in Algerien;
    Fußballer des Jahres in Afrika; Algeriens und Arabiens Fußballer des 20. Jahrhunderts

    Park Ji-sung (geb. am 25.02.1981 in Seoul)
    Japanischer Pokalsieger; Niederländischer Meister; Niederländischer Pokalsieger; Englischer Meister;
    dreimaliger Englischer Pokalsieger; UEFA Champions League-Sieger; 
    UEFA-Klub-Weltmeister; WM-Vierter; Fußballer des Jahres in Südkorea

    Cha Bum-kun (geb. am 22.05.1953 in Hwaseong)
    deutscher Pokalsieger; zweimaliger UEFA-Pokalsieger; Vize-Asienmeister;
    Fußballer des Jahres in Südkorea; Rekordtorschütze der südkoreanischen Nationalmannschaft
    Erfolge als Trainer: zweimaliger Südkoreanischer Meister; Südkoreanischer Pokalsieger

    Fußballer des Jahres
    Weltfußballer - Europa - Afrika - Asien - Nordamerika - Südamerika - Ehrungen des IFFS

    Deutschlands Fußballer des Jahres
    Fußballer des Jahres - Fußballerin des Jahres - Trainer des Jahres - DDR-Fußballer des Jahres

    Nationale Fußballer des Jahres
    Argentinien - Belgien - Brasilien - Bulgarien - England - Frankreich - Italien - Niederlande - Österreich
    Polen - Portugal - Rumänien - Russland - Schottland - Schweden - Spanien - Ukraine

    Weitere Legenden finden Sie in der FIFA-Weltauswahl des 20. Jahrhunderts, den Mitgliedern der FIFA 100 und den UEFA Jubilee 52 Golden Players.

    Seit 1956 erstellt das Sportmagazin Kicker zudem eine jährliche Rangliste des deutschen Fußballs

    Weitere Hall of Fames in EnglandSchottland und Italien im Überblick.

    Herausragende Trainer

    Josef ("Sepp") Herberger (geb. am 28.03.1897 in Mannheim - gest. am 28.04.1977 in Mannheim)

    Weltmeister und WM-Vierter; Deutschlands Trainer des 20. Jahrhunderts

    Helmut Schön (geb. am 15.09.1915 in Dresden - gest. am 23.02.1996 in Wiesbaden)
    Europameister und Vize-Europameister; Weltmeister und Vize-Weltmeister; WM-Dritter
    Erfolge als Spieler: zweimaliger Deutscher Meister; zweimaliger Deutscher Pokalsieger

    Udo Latteck (geb. am 16.01.1935 in Bosemb - gest. am 31.01.2015 in Köln)
    achtmaliger Deutscher Meister; dreimaliger Deutscher Pokalsieger;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA-Pokalsieger

    Hans ("Hennes") Weisweiler (geb. am 05.12.1919 in Lechenich - gest. am 05.07.1983 in Aesch)
    Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; Schweizer Meister; Schweizer Pokalsieger; US-Meister;
    UEFA-Pokalsieger

    Ottmar Hitzfeld (geb. am 12.01.1949 in Lörrach)
    siebenmaliger Deutscher Meister; dreimaliger Deutscher Pokalsieger;
    zweimaliger Schweizer Meister; Schweizer Pokalsieger;
    zweimaliger UEFA Champions League-Sieger; Weltpokalsieger;
    Trainer des Jahres in Deutschland; zweimaliger Trainer des Jahres in der Schweiz;
    Trainer des Jahres in Europa; zweimaliger Welttrainer des Jahres
    Erfolge als Spieler:
    zweimaliger Schweizer Meister; Schweizer Pokalsieger; Torschützenkönig der Schweizer Nationalliga A

    Bernd Schröder (geb.am 22.07.1942 in Lübeck-Travemünde)
    sechsmaliger DDR-Meister; sechsmaliger Deutscher Meister; dreimaliger Deutscher Pokalsieger;
    zweimaliger UEFA Women's Champions League-Sieger

    Silvia Neid (geb. am 02.05.1964 in Walldürn)
    zweimalige Europameisterin; Weltmeisterin; Olympiasiegerin und Olympia-Bronze
    Erfolge als Spielerin:
    siebenmalige Deutsche Meisterin; sechsmalige Deutsche Pokalsiegerin; dreimalige Europameisterin;
    Vize-Weltmeisterin

    Ernst Happel (geb. am 29.11.1925 in Wien - geb. am 14.11.1982 in Innsbruck)
    zweimaliger Österreichischer Meister; Österreichischer Pokalsieger; Deutscher Meister;
    zweimaliger Niederländischer Meister; zweimaliger Niederländischer Pokalsieger;
    dreimaliger Belgischer Meister; zweimaliger Belgischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Weltpokalsieger; Vize-Weltmeister;
    Erfolge als Spieler: sechsmaliger Österreichischer Meister; fünfmaliger Österreichischer Pokalsieger; WM-Dritter

    Max Merkel (geb. am 07.12.1918 in Wien - gest. am 28.11.2006 in Putzbrunn)
    Österreichischer Meister; zweimaliger Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger;
    Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger

    Rinus Michels (geb. am 09.02.1928 in Amsterdam - gest. am 03.03.2005 in Aalst)
    sechsmaliger Niederländischer Meister; dreimaliger Niederländischer Meister; Deutscher Pokalsieger;
    Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger; Europapokalsieger der Landesmeister;
    Europameister; Vize-Weltmeister
    Erfolge als Spieler: zweimaliger Niederländischer Meister

    Arsène Wenger (geb. am 22.10.1949 in Straßburg)
    Französischer Meister; Französischer Pokalsieger; Japanischer Pokalsieger;
    dreimaliger Englischer Meister; siebenmaliger Englischer Pokalsieger;
    Trainer des Jahres in Frankreich
    Erfolge als Spieler: Französischer Meister

    Giovanni Trapattoni (geb. am 17.03.1939 in Cusano Milanino)
    siebenmaliger Italienischer Meister; zweimaliger Italienischer Pokalsieger; Portugiesischer Meister;
    Deutscher Meister; Deutscher Pokalsieger; Östereichischer Meister;
    Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; zweimaliger UEFA-Pokalsieger;
    UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger
    Erfolge als Spieler:
    zweimaliger Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Europapkalsieger der Pokalsieger; Weltpokalsieger

    Marcello Lippi (geb. am 12.04.1948 in Viareggio)
    siebenmaliger Italienischer Meister; Italienischer Meister;
    dreimaliger Chinesischer Meister; Chinesischer Pokalsieger;
    UEFA Champions League-Sieger; AFC Champions League-Sieger; UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger;
    Weltmeister; dreimaliger Trainer des Jahres in Italien;
    Trainer des Jahres in Europa; dreimaliger Welttrainer des Jahres

    Carlo Ancelotti (geb. am 10.06.1959 in Reggiolo)
    Italienischer Meister; Italienischer Pokalsieger; Deutscher Meister; Französischer Meister;
    Englischer Pokalsieger; Englischer Pokalsieger; Spanischer Pokalsieger;
    dreimaliger UEFA Champions League-Sieger; dreimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    zweimaliger FIFA-Kulb-Weltmeister; WM-Dritter; dreimaliger Trainer des Jahres in Italien;
    zweimaliger Welttrainer des Jahres
    Erfolge als Spieler:
    dreimaliger Italienischer Meister; viermaliger Italienischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; zweimaliger UEFA Supercup-Sieger;
    zweimaliger Weltpokalsieger; WM-Dritter

    Vittorio Pozzo (geb. am 12.03.1886 in Turin - gest. am 21.12.1968 in Ponderano)
    zweimaliger Weltmeister; Olympiasieger

    Vicente del Bosque (geb. am 23.12.1950 in Salamanca)
    zweimaliger Spanischer Meister; zweimaliger UEFA Champions League-Sieger;
    UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger; Europameister; Weltmeister
    Trainer des Jahres in Europa; viermaliger Welttrainer des Jahres
    Erfolge als Spieler: fünfmaliger Spanischer Meister; viermaliger Spanischer Pokalsieger

    José Llorente (geb. am 12.12.1919 in Córdoba- gest. am 08.08.1973 in Madrid)
    zweimaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Europapokalsieger der Pokalsieger; Europameister

    Miguel Muñoz (geb. am 19.01.1922 in Madrid - gest. am 16.07.1990 in Madrid)
    neunmaliger Spanischer Meister; zweimaliger Spanischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Weltpokalieger; Vize-Europameister
    Erfolge als Spieler: viermaliger Spanischer Meister; dreimaliger Europapokalsieger der Landesmeister

    José Mourinho (geb. am 26.01.1963 in Setúbal)
    zweimaliger Portugiesischer Meister; Portugiescher Pokalsieger; Spanischer Meister; Spanischer Pokalsieger;
    dreimaliger Englischer Meister; Englischer Pokalsieger; dreimaliger Englischer Ligapokalsieger;
    zweimaliger UEFA Champions League-Sieger; UEFA Europa League-Sieger; UEFA-Pokalsieger;
    zweimaliger Trainer des Jahres in Spanien; zweimaliger Trainer des Jahres in Italien;
    zweimaliger Trainer des Jahres in Europa; viermaliger Welttrainer des Jahres

    Belá Guttmann (geb. am 27.01.1899 in Budapest - gest. am 28.08.1981 in Wien)
    zweimaliger Ungarischer Meister; Ungarischer Pokalsieger;
    dreimaliger Portugiesischer Meister; Portugiesischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister; Sieger der Copa Libertadores
    Erfolge als Spieler: zweimaliger Ungarischer Meister; Österreichischer Meister

    Sir Alexander Matthew ("Matt") Busby (geb. am 26.05.1909 in Orbiston - gest. am 20.01.1994 in Manchester)
    fünfmaliger Englischer Meister; zweimaliger Englischer Pokalsieger; Europapokalsieger der Landesmeister
    Erfolge als Spieler: Englischer Pokalsieger

    Sir Alexander ("Alex") Ferguson (geb. am 31.12.1941 in Glasgow)
    dreimaliger Schottischer Meister; viermaliger Schottischer Pokalsieger; Schottischer Ligapokalsieger;
    13maliger Englischer Meister; fünfmaliger Englischer Pokalsieger; viermaliger Englischer Ligapokalsieger;
    zweimaliger UEFA Champions League-Sieger; zweimaliger Europapokalsieger der Pokalsieger;
    zweimaliger UEFA Supercup-Sieger; Weltpokalsieger; FIFA-Klub-Weltmeister;
    elfmaliger Trainer des Jahres in England; zweimaliger Welttrainer des Jahres

    John ("Jock") Stein (geb. am 05.10.1922 in Burnbank - gest. am 10.09.1985 in Cardiff)
    zehnmaliger Schottischer Meister; neunmaliger Schottischer Pokalsieger;
    sechsmaliger Schottischer Ligapokalsieger; Europapokalsieger der Landesmeister
    Erfolge als Spieler: Schottischer Meister; Schottischer Pokalsieger

    Walerij Lobanowskyj (geb. am 06.01.1939 in Kiew - gest. am 13.05.2002 in Saporischschja)
    achtmaliger Sowjetischer Meister; sechsmaliger Sowjetischer Pokalsieger;
    viermaliger Ukrainischer Meister; dreimaliger Ukrainischer Pokalsieger;
    zweimaliger Europapokalsieger der Pokalsieger; UEFA Supercup-Sieger;
    Vize-Meister; Olympia-Dritter
    Erfolge als Spieler: Sowjetischer Meister; Sowjetischer Pokalsieger

    Mário Zagallo (geb. am 09.08.1931 in Maceió)
    Brasilianischer Pokalsieger; Südamerikameister und Vize-Südamerikameister;
    Weltmeister und Vize-Weltmeister; Konföderationen-Pokalsieger
    Erfolge als Spieler: Vize-Südamerikameister; zweimaliger Weltmeister

    Bedeutende Funktionäre

    Kurt Landauer (geb. am 28.07.1884 in Planegg - gest. am 21.12.1961 in München)
    Präsident des FC Bayern München 1913-1914, 1919-1933 und 1947-1951

    Wilhelm Neudecker (geb. am 24.10.1913 in Straubing - gest. am 24.12.1993 in München)
    Präsident des FC Bayern München 1962-1979

    Ulrich ("Uli") Hoeneß (geb. am 05.01.1952 in Ulm)
    Präsident des FC Bayern München 2009-2014 und 2016-2019
    Manager des FC Bayern München 1979-2009
    Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG 2010-2014 und 2016-2019

    Adalbert Wetzel (geb. am 18.02.1904 in Kißlegg - gest. im Februar 1990 in München)
    Präsident des TSV 1860 München 1952-1969

    Karl-Heinz Wildmoser (geb. am 05.05.1939 in München - gest. am 28.07.2010 in München)
    Präsident des TSV 1860 München 1992-2004

    Michael Roth (geb. am 13.08.1935 in Kitzingen)
    Präsident des 1. FC Nürnberg 1979-1983 und 1994-2009

    Fritz Walter (geb. am 15.03.1900 in Cannstatt - gest. am 05.01.1981)
    Präsident des VfB Stuttgart 1944-1968

    Gerhard Mayer-Vorfelder (geb. am 03.03.1933 in Mannheim - gest. am 17.08.2015 in Stuttgart)
    Präsident des VfB Stuttgart 1975-2000
    Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 2001-2006

    Axel Dünnwald-Metzler (geb. am 09.12.1939 in Stuttgart - gest. am 06.04.2004 in Stuttgart)
    Präsident der Stuttgarter Kickers 1979-2003

    Rudolf Gramlich (geb. am 06.06.1908 in Frankfurt am Main - gest. am 14.03.1988 in Frankfurt am Main)
    Präsident der SG Eintracht Frankfurt 1939-1942 und 1955-1970

    Heribert Bruchhagen (geb. am 04.09.1948 in Düsseldorf-Derendorf)
    Manager des FC Schalke 04 1988-1992
    Manager des Hamburger SV 1992-1995
    Manager des DSC Arminia Bielefeld 1998-2001
    Vorstandsvorsitzender der Fußball AG der SG Eintracht Frankfurt 2003-2016
    Vorstandsvorsitzender der Fußball AG des Hamburger SV 2016-2018

    Horst-Gregorio Canellas (geb. am 06.06.1921 in Plauen - gest. am 23.07.1999 in Offenbach am Main)
    Präsident von Kickers Offenach 1964-1971

    Waldemar Klein (geb. am 24.02.1920 in Klein-Auheim - geb. am 05.11.2010 in Offenbach am Main)
    Präsident von Kickers Offenach 1976-1980 und 1984-1987

    Harald Strutz (geb. am 22.12.1950 in Mainz)
    Präsident des 1. FSV Mainz 05 1988-2017

    Christian Heidel (geb. am 02.06.1963 in Mainz)
    Manager des 1. FSV Mainz 05 1991-2016
    Sportvorstand des FC Schalke 04 2016-2019

    Carl-Heinz Mahlmann (geb. am 17.09.1907 gest. am 07.11.1965 in Großensee)
    Präsident des Hamburger SV 1951-1965

    Wolfgang Klein (geb. 1941 in Hannover - gest. am 15.09.2017 in Hamburg)
    Präsident des Hamburger SV 1979-1987

    Corny Littmann (geb. am 21.11.1952 in Münster)
    Präsident des FC St. Pauli 2002-2010

    Franz Böhmert (geb. am 21.01.1934 in Gröningen - gest. am 28.12.2004 in Bremen)
    Präsident des SV Werder Bremen 1970-1999
    Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen 1999-2004

    Wilfried ("Willi") Lemke (geb. am 19.08.1946 in Pönitz/Ostholstein)
    Manager des SV Werder Bremen 1981-1999

    Martin Kind (geb. am 28.04.1944 in Walsrode)
    Präsident von Hannover 96 1997-2005 und seit 2006

    Hans-Joachim ("Ali") Watzke (geb. am 21.06.1959 in Marsberg)
    Geschäftsführer von Borussia Dortmund seit 2005

    Gerd Niebaum (geb. am 23.10.1948 in Lünen-Brambauer)
    Präsident von Borussia Dortmund 1986-2004

    Reinhard Rauball (geb. am 25.12.1946 in Northeim)
    Präsident von Borussia Dortmund seit 2004
    Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL) seit 2007
    kommissarischer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 2005-2006

    Franz Kremer (geb. am 30.07.1905 in Köln - gest. am 11.11.1967)
    Präsident des 1. FC Köln 1948-1967

    Peter Weiand (geb. am 19.06.1919 in Steinforth-Rubbelrath - gest. am 20.01.1990 in Köln-Junkersdorf)
    Präsident des 1. FC Köln 1973-1987

    Hans ("Jean") Löring (geb. am 16.08.1934 in Köln - gest. am 06.03.2005 in Köln)
    Mäzen und Präsident des SC Fortuna Köln 1967-2001

    Clemens Tönnies (geb. am 27.05.1956 in Rheda)
    Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 seit 2001

    Gerhard Rehberg (geb. am 08.01.1936 in Powunden/Ostpreußen)
    Vorstandsvorsitzender des FC Schalke 04 1994-2010

    Rudolf ("Rudi") Assauer (geb. am 30.04.1944 in Sulzbach-Altenwald - gest. am 06.02.2019 in Herten)
    Manager des SV Werder Bremen 1976-1981
    Manager des FC Schalke 04 1981-1986 und 1993-2006
    Manager des VfB Oldenburg 1990-1993

    Helmut Beyer (geb. am 18.10.1925 - gest. am 24.01.2011 in Mönchengladbach)
    Präsident des VfL Borussia Mönchengladbach 1962-1992

    Helmut Grasshoff (geb. am 13.09.1928 in Lübeck - gest. 28.03.1997 in Mönchengladbach)
    Manager des VfL Borussia Mönchengladbach 1966-1991

    Reiner Calmund (geb. am 23.11.1948 in Brühl)
    Manager von Bayer 04 Leverkusen 1988-2004

    Wolfgang Holzhäuser (geb. am 13.01.1950 in Crumstadt)
    Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen 1998-2013
    Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL) 2007

    Ottokar Wüst (geb. am 22.12.1925 in Bochum - gest. am 18.06.2011 in Bochum)
    Präsident des VfL Bochum 1966-1993

    Dietmar Hopp (geb. am 26.04.1940 in Heidelberg)
    Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim seit 1989

    Santiago Bernabéu (geb. am 08.06.1895 in Almansa - gest. am 02.06.1978 in Madrid)
    Präsident von Real Madrid 1943-1978

    Josep Lluís Núñez (geb. am 07.09.1931 in Barakaldo)
    Präsident des FC Barcelona 1978-2000

    Hans Gamper (geb. am 22.11.1877 in Winterthur - gest. am 30.07.1930 in Barcelona)
    Präsident des FC Barcelona 1908-1909, 1910-1913, 1917-1919, 1921-1923 und 1924-1925

    Jesús Gil y Gil (geb. am 11.03.1933 in El Burgo de Osma - gest. am 14.05.2004 in Madrid)
    Präsident von Atlético Madrid 1987-2003

    Bernard Tapie (geb. am 26.01.1943 in Paris)
    Präsident von Olympique Marseille 1986-1994

    Jorge Nuno Pinto da Costa (geb. am 28.12.1937 in Porto)
    Präsident des FC Porto seit 1982

    Giovanni Agnelli (geb. am 12.03.1921 in Turin - gest. am 24.01.2003 in Turin)
    Präsident von Juventus Turin 1947-1954

    Umberto Agnelli (geb. am 01.11.1934 in Lausanne - gest. am 27.05.2004 in Turin)
    Präsident von Juventus Turin 1955-1967

    Giampiero Boniperti (geb. am 04.07.1928 in Barengo)
    Präsident von Juventus Turin 1971-1990

    Angelo Morrati (geb. am 05.11.1909 in Somma Lombardo - gest. am 12.08.1981 in Viareggio)
    Präsident von Inter Mailand 1955-1968

    Massimo Moratti (geb. am 16.05.1945 in Bosco Chiesanuova)
    Präsident von Inter Mailand 1995 bis 2004 und 2006 bis 2013

    Silvio Berlusconi (geb. am 29.09.1936 in Mailand)
    Präsident des AC Mailand 1986-2004 und 2006-2008

    Süleyman Seba (geb. am 05.04.1926 in Hendek - gest. am 13.08.2014 in Istanbul)
    Präsident von Besiktas Istanbul 1984-2000

    Peco Bauwens (geb. am 24.12.1886 in Köln - gest. am 17.11.1963 in Köln)
    Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 1950-1962

    Hermann Neuberger (geb. am 12.12.1919 in Völklingen-Fenne - gest. am 27.09.1992 in Homburg)
    Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 1975-1992

    Lennart Johansson (geb. am 05.11.1929 in Stockholm)
    Präsident der UEFA 1990-2007

    Henri Delaunay (geb. am 15.06.1883 in Paris - gest. am 09.11.1955 in Paris)
    Generalsekretär der UEFA 1954-1955
    Generalsekretär der Fédération Francaise de Football (FFF) 1919-1955

    Jules Rimet (geb. am 14.10.1873 in Theuley-les-Lavoncourt - gest. am 16.10.1956 in Paris)
    Präsident der Fédération Francaise de Football (FFF) 1919-1945
    Präsident der FIFA 1921-1954

    João Havelange (geb. am 08.05.1916 in Rio de Janeiro - gest. am 16.08.2016 in Rio de Janeiro)
    Präsident der Confederação Brasileira de Futebol (CBF) 1958-1974
    Präsident der FIFA 1974-1998

    Joseph ("Sepp") Blatter (geb. am 10.03.1936 in Visp)
    Präsident der FIFA 1998-2016
    Generalsekretär der FIFA 1981-1998

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