Tobias Daniel M.A.

Online-Redaktion - Journalismus - PR - Webdesign


Curriculum Vitae


Allgemeine Informationen

Name: Daniel

Vornamen: Tobias Alexander

Geboren am 29. Dezember 1971 in Bad Kreuznach

Mein Lebenslauf (PDF)

Berufliche Stationen im Überblick

Oktober 2014 bis heute:

Online-Redakteur bei der VVW GmbH (Redaktion VWheute / Versicherungswirtschaft) in Karlsruhe

November 2011 bis Januar 2012:

Content-Manager bei der tsitrone GmbH & Co. KG in Köln

März 2009 bis April 2010:

Freier Online-Redakteur bei der Aareon AG in Mainz

April 2008 bis November 2013:

Freier Online-Redakteur bei der Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM) in Mainz

Januar 2008 bis April 2009:

Freier Redakteur beim Wochenspiegel in Bad Kreuznach

April 2006 bis Oktober 2014:

Freier Online-Redakteur bei der Staatlichen Münzsammlung in München

Juni 2004 bis Oktober 2005:

Freier Online-Redakteur bei der Freenet.de GmbH in Hamburg

Juni 2002 bis Oktober 2010:

Freier Online-Redakteur bei Europa-Digital in Köln

August 1998 bis Dezember 2006:

Redaktionsassistent beim Südwestrundfunk (SWR) in Mainz

Oktober 2001 bis Dezember 2001:

Praktikum beim Hessischen Rundfunk (HR) in Frankfurt am Main

Februar 1997 bis März 1997:

Praktikum beim Oeffentlichen Anzeiger in Bad Kreuznach

Ausbildung

Oktober 2005 bis April 2006:

Fortbildung "Pressearbeit Online" bei der Journalistenakademie Dr. Hoofacker & Partner in München

März 2001 bis März 2002:

Ausbildung zum Online-Redakteur bei der WBS Training AG in Frankfurt am Main

Oktober 1992 bis August 2000:

Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz

Uni-Abschluss: Akademischer Grad des Magister Artium (M.A.) (PDF)

Magisterarbeit: "Die amerikanische Chinapolitik: Interessen und Einflussfaktoren seit 1989." (PDF)

Zertifikate: WBS Training AG (PDF) / Journalistenakademie Dr. Hoofacker & Partner (PDF)

Wehrersatzdienst

August 1991 bis Oktober 1992:

Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Bad Kreuznach

Sprachkenntnisse

Englisch (Wort und Schrift), Französisch (Schulkenntnisse), Italienisch (Anfängerkenntnisse), Latein

Persönliche Interessen

PolitikGeschichte, GeographieMedienReisenMusik, Fußball (FC Bayern München / FSV Mainz 05)

Meine Lieblingsstädte

Hamburg, München, Paris und Rom

Meine bisherigen Reiseziele

Europa: BelgienDeutschland, Dänemark, Estland, Frankreich, Großbritannien, Italien, LuxemburgNiederlande, Norwegen, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz und Vatikan

Asien: China (Hongkong)

Meine Favoriten

Rheinland-Pfalz: Das Land der Reben und Rüben

Das Bundesland Rheinland-Pfalz gehört zu den kleineren und weniger stark besiedelten Bundesländern in Deutschland. Es wurde am 30. Mai 1946 per Dekret der französischen Militärregierung aus der bayerischen Pfalz, dem linksrheinischen Teil Hessens und dem französisch besetzten Teil der ehemaligen preußischen Provinz Hessen-Nassau gebildet. Hauptstadt des Landes ist Mainz. Rheinland-Pfalz ist vor allem katholisch, ländlich und mittelständisch geprägt. 

Allein 36 Prozent der Fläche wird von der Landwirtschaft genutzt. Für 42 Prozent der knapp 21.000 Betriebe ist der Weinbau der wichtigste Produktionszweig - neun von zehn Höfen werden zudem als Familienbetrieb geführt. Lange Zeit galt Rheinland-Pfalz als "Land der Reben und Rüben" - mit zwei Dritteln der deutschen Rebfläche ist es das größte Weinbauland Deutschlands. 

Zudem verfügt es über eine ausgedehnte Land- und Forstwirtschaft. Während des Kalten Krieges galt Rheinland-Pfalz als "Flugzeugträger der Nation": sieben Prozent der Landesfläche wurden von der Bundeswehr und den alliierten Streitkräften genutzt.

Allein elf Militärflughäfen waren im Bundesland stationiert. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden viele Soldaten abgezogen, Kasernen geschlossen und Militärstandorte für zivile Zwecke genutzt. Dennoch gilt Baumholder bis heute als größte US-Garnisonsstadt in Deutschland. Derzeit sind knapp 5.000 US-amerikanische Soldaten im Kampfverband der 170. Infanteriebrigade stationiert. 

Mit Familien und Zivilisten leben insgesamt etwa 13.000 US-Amerikaner in der rheinland-pfälzischen Kleinstadt. Dabei haben diese das Leben in Baumholder mit seinen etwa 4.000 deutschen Einwohnern in den letzten 60 Jahren stark geprägt. Rheinland-pfälzische Politiker bezeichnen die Stadt daher gerne als Beispiel für gelebte deutsch-amerikanische Freundschaft.

Zudem ist der US-Militärflugplatz Ramstein Air Base im westpfälzischen Ramstein heute der größte Stützpunkt der US Air Force außerhalb der Vereinigten Staaten. Seit 1952 wurde der Flugplatz nahe Kaiserslautern zu einer der wichtigsten Drehscheiben für internationale Transport- und Flachtflüge ausgebaut. Zudem landen hier auch verletzte US-Soldaten, die im benachbarten Militärkrankenhaus Landstuhl - dem größten Militärlazarett außerhalb der USA - versorgt werden. 

Zudem sind auf dem Stützpunkt das Hauptquartier der US-Luftwaffe in Europa sowie das NATO-Hauptquartier der Alliierten Luftstreitkräfte angesiedelt. Die Airbase verfügt über zwei Landebahnen sowie ein modernes Luftfracht- und Passagierterminal; derzeit arbeiten 17.000 Menschen auf dem Stützpunkt, 2.000 leben auch dort. 

Daneben gibt es mehrere Schulen für die Kinder, ein Einkaufszentrum und Freizeitanlagen. Bis 2005 waren auf dem Stützpunkt auch Nuklearwaffen gelagert. Traurige Bekanntkeit erlangte die Airbase zudem mit dem Flugzeugunglück im August 1988, als bei einer Flugschau mehrere Maschinen kollidierten und ein Flugzeug in die Zuschauermenge stürzte - 70 Menschen kamen dabei ums Leben.

Heute ist Rheinland-Pfalz ein Anziehungspunkt für viele Touristen: Mittelgebirge wie die Eifel, der Hunsrück oder der Westerwald, Flüsse wie der Rhein, die Mosel und die Lahn, oder historische Städte wie Mainz, Speyer und Worms und zahlreiche Burgen ziehen jedes Jahr viele Touristen aus dem In- und Ausland an. Weitere bedeutende Städte sind Ludwigshafen und Koblenz. Daneben zählt der Nürburgring zu den berühmtesten Rennstrecken der Welt. 

Im Jahre 1927 wurde die "Erste Deutsche Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke" als Investitionsprogramm gegen Armut und Arbeitslosigkeit in der strukturschwachen Region gebaut. Bis 1982 blieb die Strecke in ihrer Ursprungsform in Betrieb. Seit 1995 ist die Formel 1 wieder regelmäßig zu Gast. Im Zuge des Projektes "Nürburgring 2009" entstand in rund zweijähriger Bauzeit ein großes Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke.

Wichtige Industriezweige sind zudem die Pharmazie, die Chemie und der Maschinenbau. Größter industrieller Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz ist der Chemiekonzern BASF. Allein der BASF-Standort und Hauptsitz in Ludwigshafen gilt als größtes zusammenhängendes Chemieareal der Welt. Hier arbeiten derzeit etwa 33.000 Menschen - in insgesamt 80 Ländern arbeiten an 390 Produktionsstandorten laut Firmenangaben 112.435 Menschen im größten Chemiekonzern der Welt. Auf einer Gesamtfläche von zehn Quadratkilometern befinden sich derzeit etwa 2.000 Gebäude; die oberirdischen Rohrleitungen bringen es zudem auf eine Gesamtlänge von über 2.000 Kilometern.

Zudem zählt der Technologiekonzern Schott AG mit Sitz in Mainz heute zu den weltgrößten Produzenten von technischen Gläsern und Glasartikeln. Das Unternehmen wurde bereits 1884 gegründet und beschäftigt heute mehr als 17.000 Mitarbeiter; der Konzernumsatz belief sich 2011 auf 2,88 Milliarden Euro. Die Produktpalette umfasst neben klassischen Gläsern auch Spezialglas wie optisches Glas, Glasgerät, Glaskeramik und Optik, sowie Optoelektronik, Glasfasertechnik, Feinmechanik und Solarenergie (Photovoltaikanlagen). Die wichtigsten Märkte für Schott liegen heute in der Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automobilindustrie.

In Rheinland-Pfalz sind heute auch einige historisch bedeutende Bauwerke beheimatet: so blickt der Wormser Dom auf eine fast tausendjährige wechselvolle Geschichte zurück. Errichten ließ ihm im 11. Jahrhundert der damalige Wormser Bischof Burchard. Mehrere Kriege hinterließen zudem deutliche Spuren an dem Sakralbau. Heute bildet er die Kulisse für die jährlich stattfindenden Nibelungen-Festspiele. Der Mainzer Dom wurde zu Beginn des 11. Jahrhunderts auf Veranlassung des Mainzer Erzbischofs Williges erbaut und zählt heute zu den drei rheinischen Kaiserdomen.

Die größte Kirche in Rheinland-Pfalz ist jedoch der fast 1.000 Jahre alte Kaiserdom zu Speyer. Er gilt zudem als größter noch erhaltener romanischer Kathedralbau der Welt und zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bereits im Jahre 1106 galt das Gotteshaus mit einer Länge von 134 Metern und einer Höhe von 33 Metern als größtes Bauwerk des Abendlandes. Heute befindet sich auch die Grablege von acht deutschen Königen - darunter auch den Herrschern der Salier. Ebenfalls von besonderer historischer Bedeutung ist auch das Hambacher Schloss bei Neustadt an der Weinstraße. Im Mai 1832 war es der Schauplatz des Hambacher Festes, auf dem mehrere zehntausend Menschen für Freiheit und Einheit demonstrierten. Die Feier gilt heute als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Demokratie in Deutschland.

Pilger aus aller Welt werden erwartet, wenn in unregelmäßigen Abständen die Tuchreliqiue "Heiliger Rock" im Dom von Trier in einer vierwöchigen Wallfahrt gezeigt wird. Bei der Reliquie soll es sich angeblich um die Tunika Jesu Christi handeln - erstmals öffentlich gezeigt wurde sie im Jahre 1512 auf Drängen von Kaiser Maximilian I. (1486-1519). Bis zum Mittelalter liegt die Geschichte des Heiligen Rockes im Dunkeln. Erstmals erwähnt wurde die Tunika im 12. Jahrhundert in den Trierer Annalen. Wie sie nach Trier kam und ob es tatsächlich um das Gewand Christi handelt, ist nicht nachzuweisen. Der Überlieferung nach soll die Heilige Helena - Mutter von Kaiser Konstantin I. dem Großen (306-337) - die Tunika Christi bei einer Pilgerfahrt in Jerusalem gefunden und anschließend der Trierer Kirche geschenkt haben.

Die Stadt Trier wurde im Jahr 16 vor Christus von den Römern als "Augusta Treverorum" gegründet und gilt heute als älteste Stadt Deutschlands. Römischen Geschichtsschreibern zufolge soll die Stadt um 50 nach Christus "reich und wohlhabend" gewesen sein. In der folgenden rund 200 Jahre dauernden Blütezeit entstanden die Baudenkmäler, welche die Stadt auch heute noch prägen - darunter die Porta Nigra, die Konstantinsbasilika oder die Kaiserthermen

Seit 1986 gehören diese Baudenkmäler zum UNESCO-Weltkulturerbe. Trier war zu diesem Zeitpunkt fast dreimal so groß wie das römische Köln und Sitz des Stadthalters der Provinz Gallia Belgica. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts erhob Kaiser Diokletian (284-305) die Stadt zur Kaiserresidenz und Hauptstadt des weströmischen Teilreiches. Anfang des 4. Jahrhunderts war Trier mit etwa 80.000 Einwohnern und einer Fläche von 285 Hektar die größte Stadt nördlich der Alpen.

Der Nürburgring in der Eifel zählt heute zu den berühmtesten Rennstrecken der Welt und wurde am 18. Juni 1927 eröffnet. Benannt ist die Rennstrecke nach der Nürburg - einer Burgruine aus dem 11. Jahrhundert. Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Jackie Stewart prägte für den Nürburgring auch die Bezeichnung "Grüne Hölle". Gefahren wurden die Rennen zunächst über die legendäre Nordschleife. In ihrer ursprünglichen Form als "Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke" war diese bis 1982 in Betrieb. 1984 wurde schließlich die Südschleife eröffnet. 

Neben den Rennen zur Formel-1-Weltmeisterschaft sind auch verschiedene Motorrad-, Truck-, Oldtimer- und DTM-Rennen sowie einige Markenpokale auf dem GP-Kurs des Nürburgrings zu Hause. Darüber hinaus beherbergte der Ring bis 2014 auch das legendäre Musikfestival "Rock am Ring". Nach einem Zwischenstopp auf dem ehemaligen Bundeswehr-Flugplatz Mendig kehrte das Festival 2017 wieder an den Ring zurück. Seit Oktober 2014 hält zudem der russische Milliardär Wiktor Charitonin über die NR Holding zwei Drittel am Nürburgring. Ein weiteres Drittel gehört Getspeed.


 
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